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Köln (queer.de) - Hella von Sinnen hat in einem Interview mit der "Bild am Sonntag" gestanden, dass sie manchmal therapeutische Hilfe in Anspruch nehme, um an ihrer Fröhlichkeit zu arbeiten. Die 47- Jährige gegenüber dem Boulevardblatt: "Mir ist es schon mehrfach passiert, dass ich kein fröhlicher Mensch war. Dann ging ich auch zu Therapeuten und arbeitete solange an mir, bis es mir besser ging. Ich weiß, dass Depressionen und Angststörungen eine Volkskrankheit sind. Natürlich denkt die liebe Nation, dass ein Spaßvogel wie ich damit überhaupt nichts an der Backe hat. Aber ich habe damit ganz viel an der Backe." Die Komikerin habe außerdem Probleme mit dem Älterwerden: "Davor hatte ich immer große Angst. Als ich dreißig, vierzig wurde, war es furchtbar. Bette Davis sagte mal so schön, dass Älterwerden kein Job für Feiglinge ist. Jetzt versuche ich, es etwas tapferer anzugehen und eine gute Alte zu werden." Von Sinnen feierte zuletzt große Erfolge mit dem Comedy-Quiz "Genial daneben". Seit dem 4. August hat sie außerdem ihre eigene Personality-Show im Fernsehen. Die Sendung trägt den Titel "Die Hella von Sinnen Show" und wird wöchentlich um 23:15 Uhr auf SAT1 ausgestrahlt. (jg)



#1 seb1983
  • 08.08.2006, 16:26h
  • Und mal wieder ein Artikel aus Queers meistzitierter Zeitung, Deutschlands Boulevard Blatt Nr. 1 :-)))
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#2 Michael434Anonym
  • 08.08.2006, 18:41h
  • Sie hat "gestanden" - meine Güte, was für eine Ausdrucksweise. Ich gestehe auch, ich hab zur Zeit schnupfen. Die Medien und die Menschen sollten langsam lernen, dass Depressionen eine Krankheit ist, und nichts wofür man sich schämen muss und was man gestehen muss.
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#3 bäume-freundAnonym
#4 sevenAnonym
  • 09.08.2006, 09:00h
  • ...und wo ist das problem??
    wenn ich probleme mit den Zähnen habe ,geh ich zum Zahnarzt,sind die Haare scheisse zum Friseur und wenn die Seele schief hängt halt zum Therapeuten!
    da muss nix "gestehen"
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#5 madridEUAnonym
  • 09.08.2006, 17:03h
  • Es haftet Hella ein zwanghaftes Komikerinnen-Etikett an, das ich gar nicht einmal ausschliesslich an ihr liebe.
    Warum gibt man ihr nicht auch anspruchsvolle Rollen, die ihrem Intellekt entsprechen ? Dafür müsste sie sich eventuell hässliche Silber-Overalls ausziehen und das schrille Lachen einmal spontan bringen .
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#6 manni2Anonym
#7 joerg NeubauerAnonym
  • 13.08.2006, 04:39h
  • Beim Niveau der Comedy- und Slapstick-Szene, die hierzulande von Schwulen und Lesben repräsentiert wird, ist das Entstehen von Depressionen ja kein Wunder.
    Gut, dass die Psychologen von der BILD -Zeitung gleich zur Hilfe eilen, um den Spaßmachern der Nation Beistand zu leisten.
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#8 Wir sind Deutschland:-)Anonym
#9 mvsAnonym