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  • 08. August 2006, noch kein Kommentar

Mit seinem zweiten Album "Human" will Cosmo Klein endlich den Durchbruch schaffen. Wir stellen den sexy Sänger vor.

Von Jan Gebauer

Okay, süßes Gesicht, lässiger Stil und sexy Tattoos am Arm machen noch keinen Popstar. Wenn aber eine markante Stimme und ein frischer Mix aus Pop, Soul und Rock hinzukommen, stehen die Chancen gut, der nächste Shooting-Star zu werden. Geboren im westfälischen Anröchte, lebte Marcus "Cosmo" Klein als Jugendlicher drei Jahre in El Paso, Texas. Die Zeit danach waren laut Pressetext geprägt von Außenseitertum, Rebellion und gesellschaftlichem Ausstieg. Ein Suizidversuch brachte die Wende, verbunden mit einem unerschöpflichen Fundus an Songs und Texten unter dem Pseudonym Cosmo Klein. Langsam fand er den Weg ins Pop-Geschäft: Mit Sasha schrieb er 2002 den Fußball-WM-Song "This is My Time", für Ben den Hit "Herz aus Glas". Danach begann er selbst Platten zu veröffentlichen: 2003 erschien sein Debüt-Album, benannt nach dem Sasha-Hit "This is My Time". Das im Sommer 2005 veröffentlichte Duett "Das alles ändert nichts daran" mit der Berlinerin Maya Saban erreichte die Top-20 der deutschen Single-Charts. Ab dem 11. August steht mit "Human" leicht verspätet der Nachfolger zu seinem Debüt-Album in den Geschäften.

Sein Stil ist gewiss nicht neu, dennoch verknüpft Klein gekonnt eingängigen Pop mit Soul- und Rock-Zitaten. Besonders sein Gesangsstil erinnert immer wieder an die vokalen Künste schwarzer Musiker wie Roachford oder Lenny Kravitz. "Ich steh' auf eine gute Produktion, mag wohlklingende Musik und eingängige Melodien, die hängen bleiben. Ich bin also Captain-Hook-mäßig unterwegs! Oft wird eine Platte dann als ‚glatt’ bezeichnet. Aber bei Prince, auch seinen Balladen, funktioniert es ja auch. Insgesamt ist die Platte ausgewogener als die letzte", beschrieb Klein seine neue Scheibe im Interview mit den "Kieler Nachrichten". Und das stimmt: Songs wie "Human", die aktuelle Single "Nothing to Lose" oder "Boys and Girls" kommen überaus sympathisch und eingängig daher. Manchmal erinnert Herr Klein arg an seinen Kollegen Sasha, röhrt aber deutlich kräftiger ("You Don’t Know Me") und bringt zudem weitaus mehr Sex-Appeal mit. Insgesamt macht das Album "Human" nach einigen Umdrehungen einen wirklich positiven Eindruck. Gute Produktion, eingängige Songs, gelungener Nachfolger!

8. August 2006