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  • 09. August 2006, noch kein Kommentar

Es gibt ein Comicleben jenseits von Ralf König. Die schrillen Tierfiguren rund um "Mr. Gisby" aus Australien machen Spaß.

Von Christian Scheuß

Was haben ein schwuler Latino im mittleren Alter, ein altes Tiergeschäft und eine handvoll total verrückter Tiere gemeinsam? Nicht viel, außer das sie die Mischung für einen verdammt guten Comicstrip abgeben. Der Australier Andrew Georgiou ist der Erfinder dieser durchgeknallten queeren Figuren, und das schöne ist: Man braucht nicht bis nach Sydney zu fliegen, um in den Genuss der Storys zu kommen. Die Website www.mrgisby.com genügt, um einen umfassenden Einblick in das Leben von Mr. Gisby zu bekommen.

Da gibt es zum Beispiel Agatha, den Tranny-Saurus, der sich modisch an den Golden Girls orientiert und als Masseur arbeitet. Oder den Gay Butch Bullen Juan Jose, der einst als tapferer Kampfstier in Spanien große Erfolge feierte. Lesbische Hasen, Domina-Hühner und bisexuelle Igel gibt es ebenfalls. Die Bewohner des kleinen Universums kann man auf ein paar Comicstrips und Flash-Clips kennen lernen. Dabei bleibt es aber nicht. Man kann mit den Comicgestalten auch per Flash spielen und sie zum Beispiel neu einkleiden. Eine schöne Seite, auf der man eine Weile hängen bleibt. Andrew Georgiou ist seit Jahren erfolgreich mit seinen Strips, die vor allem in einem schwulen Magazin in Australien veröffentlichte.

09.08.2006