Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?5373

Montréal/Chicgao (queer.de) - Die Veranstalter der beiden Homo-Sportevents Gay Games und Outgames haben eine positive Bilanz gezogen. Die Gay Games in Chicago (15. bis 22. Juli) zogen insgesamt mehr als 11.000 Athleten aus 70 Ländern an und hatten 140.000 Zuschauer, 40 Prozent mehr als erwartet. Bei den erstmals ausgetragenen Outgames in Montréal (26. Juli bis 5. August) nahmen 18.600 Menschen aus 111 Ländern an Sportveranstaltungen und Konferenzen teil, dazu kamen 500.000 Zuschauer. Nach den von den Veranstaltern in Montréal veröffentlichten Zahlen kamen sieben Prozent der Teilnehmer aus Deutschland - und damit mehr als aus jedem anderen Land abgesehen von Kanada und den USA. Zwei Drittel der Sportler waren Männer, ein Drittel Frauen. Eigentlich hätten die Gay Games in Montréal stattfinden sollen, allerdings zog der internationale Verband nach internen Streitereien 2002 den Zuschlag zurück und vergab die Spiele ins amerikanische Chicago. Daraufhin veranstalteten die Kanadier unter Führung des Olympiasiegers Mark Tewksbury ihre eigene Homo-Olympiade. Die nächsten Outgames finden 2009 in Kopenhagen statt, die Gay Games werden ein Jahr später in Köln ausgetragen. (dk)



#1 FloAnonym
  • 10.08.2006, 13:29h
  • Schön, dass beider Veranstaltungen erfolgreich waren. Auch der wirtschaftliche Erfolg ist wichtig, da er zeigt, dass Schwule und Lesben auch ein Wirtschaftsfaktor sind, den man nicht unterschätzen darf!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 DanielAnonym
  • 11.08.2006, 06:24h
  • Ich würde Deinen Optimismus gern teilen,
    aber von wirtschaftlichen Erfolg sollte man noch nicht reden. Letztendlich waren wohl alle GayGames, zumindest aber die letzten 3 Spiele alle äußerst verlustreich! Und alle haben sie sich stets gewunden, konkrete wirtschaftliche Ergebnisse zu veröffentlichen. Schauen wir mal, wie es dieses Mal wird...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 YuiAnonym
  • 11.08.2006, 10:22h
  • Soweit ich weiß, waren nur die ersten Gay Games, welche alle in San Francisco ausgetragen wurden, wirtschaftlich erfolgreich. Bei allen anderen war es ein Verlustgeschäft entweder wegen Misskalkulation oder sonstiger Skandale (z.b. als sich Funktionäre bei den Games in Amsterdam mit der Portokasse in die Schweiz abgesetzt haben...)

    Trotzem finde ich es schade, dass die Gay- und Outgames als zwei verschiedene Veranstaltungen bestehen bleiben. Sollte wir nicht alle an einem Strang ziehen und geschlossen Stärke zeigen, als uns auseinander zu dividieren und in Einzelveranstaltungen zu verlieren?
  • Antworten » | Direktlink »