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Warschau (queer.de) - Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) hat Klaus Wowereit aufgefordert, bei seinem Besuch der polnischen Hauptstadt in Gesprächen mit dem Warschauer Bürgermeister auch die Verhaftung eines Berliners beim CSD vor zwei Monaten anzusprechen. Dem 24-jährigen René K. aus Köpenick wird vorgeworfen, Polizisten mit einem Schlagstock und Pfefferspray angegriffen zu haben und eine geringe Menge Amphetamine bei sich gehabt zu haben. Die Drogen-Vorwüfe habe K. den Berichten zufolge zugegeben, er stritt aber ab, gewalttätig gewesen zu sein. Das wird von Augenzeugen bestätigt. "Angesichts der inzwischen bekanntgewordenen Umstände erweist sich die Untersuchungshaft des jungen Berliners als schikanös", so LSVD-Sprecher Philipp Braun. "Wenn die Staatsanwaltschaft keine entlastenden Umstände ermittelt hat, stellt sich die Frage nach der Einseitigkeit der Ermittlungen." K. wird vom Anwalt Wolfgang Kaleck vertreten. Er ist in der selben Kanzlei tätig wie Volker Ratzmann, der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Abgeordnetenhaus. (pm/dk)



#1 TimAnonym
  • 11.08.2006, 12:23h
  • Polen halt....

    Die hätten niemals EU-Mitglied werden dürfen. (Und mit der Türkei soll der nächste Homohasserstaat in die EU aufgenommen werden.)
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#2 Kai78Anonym
  • 11.08.2006, 16:56h
  • Mein Polenerlebnis paßt genau in dieses Schema rein. Auf einer Rundreise durch Polen und Tschechien wurde ich bei der Ausreise nach Deutschland vom Zoll gefilzt. Erst war man recht freundlich und als der Zöllner um meinen Wagen rum ging und am Kofferraum die Pride sah schlug die Stimmung um und man wurde etwas barscher. Ich mußte mich demütigender Weise mehr oder weniger in der Öffentlichkeit am Seitenstreifen ausziehen. Die deutschen Kollegen hatten augenscheinlich auch ihren Spaß. Mein Wagen wurde nicht gefilzt man schaute nur mal rein und drückte mir den Ausweis in die Hand und drehte sich um.
    Die Deutschen winkten mich dann anstandslos durch.
    Eines ist gewiss künftig wird Polen nicht mehr zu den beliebten Urlaubszielen gehören.
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