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Farmington (queer.de) - Die Mutter eines 17-Jährigen, der eine Waffe in seine Schule in Farmington (US-Bundesstaat Missouri) abgefeuert hatte, macht homophobes Mobbing für die Tat ihres Sohnes verantwortlich. Joshua Minks hat am 11. Oktober letzten Jahres die Schrotflinte seines Vaters mitgebracht. Als er sie abfeuern wollte, wurde er allerdings von Lehrern überwältigt - er feuerte nur einen Schuss in die Decke ab. Jetzt erhebt seine Mutter Amanda Minks im Fernsehsender KFVS schwere Vorwürfe gegen die staatliche High School: "Josh wurde jeden Tag als 'Schwuchtel' bezeichnet. Jeden einzelnen Tag!". Der Junge ist 1,95 Meter groß und wiegt 180 Kilo. Nach Angaben des Gerichts ist er autistisch. "Ein Mitschüler kam kurz vor dem Vorfall zu ihm und hat zwei Mal versucht, ihn anzuzünden. Die Schule hat mich nicht einmal darüber informiert", so die Mutter in Tränen. "Ich bin mir sicher, dass Joshua von einem Polizisten erschossen werden wollte. Er selbst hatte nicht den Mut dazu." Nach Angaben der des TV-Senders ist der 17-Jährige nicht schwul, homophobe Beschimpfungen gehörten aber in Schulen zum Alltag. Minks soll nun nach Willen der Staatsanwaltschaft zu 120 Tagen "Schock-Einkerkerung" verurteilt werden, wie Anklägerin Wendy Wexler es formulierte. Danach dürfte er nicht in Häusern wohnen, in denen sich Feuerwaffen befinden. Außerdem kann er kein Schulgelände mehr betreten und müsste sich eine psychiatrischen Behandlung unterziehen. (dk)



12 Kommentare

#1 hwAnonym
  • 11.08.2006, 12:31h
  • na ja, indianer oder neger quälen geht nicht mehr so richtig, die paar araber im land, geben´s auch nicht her, sollen halt die kleinen schon mal unter sich üben.
    "shock and awe", anzünden, kerker, columbines...wenn sie groß sind dürfen sie dann zur friedensmission
    gegen "islamistische faschisten".
    der presswort-papst gab gestern noch mal die parole aus. das müsste jetzt sitzen.
    schön auch, dass die lieben anderen kleinen jetzt wissen, was man mit mitschülern so alles machen darf.
    es geht nichts über das gelebte beispiel.
    zum thema zivilisten macht sich gerade
    israel weltweit verdient.
    wie kommen schwächere eigentlich immer auf die idee zur waffe greifen zu dürfen,
    wenn sie gequält oder permanent gedemütigt werden ?
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#2 No E-PatentsAnonym
  • 11.08.2006, 15:30h
  • Das dies nicht unbedingt ein US-Amerikanisches Phänomen ist, sollte jedem bekannt sein.

    Wer weiß, vielleicht haben ähnliche Situationen zu den Taten in Bad Reichenhall(1999) oder in Erfurt(2002) geführt. Das mag nach Spekulation klingen, ist es auch, denn die Täter lassen sich nicht mehr befragen, da sie nach ihren Taten Suizid begangen haben.

    Wäre aber eine von vielen Möglichkeiten.

    service.spiegel.de/digas/servlet/dossieransicht/S7007594
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#3 Markus aus Frankfurt/MainAnonym
#4 nqAnonym
  • 12.08.2006, 01:44h
  • @hw:

    was haben indianer und araber jetzt damit zu tun, ausser dass du deinen usa-hass hier ausleben musst? homophobie und mobbing gibts hier auch.
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#5 antosAnonym
#6 hwAnonym
  • 12.08.2006, 14:53h
  • @ nq

    ich muss hier eigentlich nix ausleben.
    usa-hass ? nö, habe ich nicht.
    was ich gemeint habe reiht sich eigentlich ganz unspektakulär in die reihe von
    geschichten und vorkommnissen ein,
    die weisse, europäischer abstammung,
    egal wo auf der erde veranstalten und veranstaltet haben.
    das ökonomische sein macht das gesellschaftliche bewußtsein, in all seinen facetten. von mobbing, über schulmassakern bis hin zu angriffskriegen.
    ich bin übrigens weisser europäer mit dem sichern gespür und zahlenmaterial,
    das die ökonomischen prozesse ,die in den usa ihren ausgang nahmen und heute als globalisierung, sprachlich und tatsächlich wahrgenommen werden, auch unseren alltag entsprechend verändern werden. denken ist ja nicht gleich hassen.
    ist das bei dir so ? muss ich wieder ins archiv ?
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#7 hwAnonym
  • 12.08.2006, 16:03h
  • @ antos

    keine sorge meine feindkennung "gangster"
    ist unabhängig von form und farbe
    der kopfbedeckung noch intakt.
    ich benutze da pariser.
    zum einen die erklärung der menschenrechte zum anderen
    den ur-meter, der liegt da in der nähe.
    der inspiriert mich immer wieder zum:
    zählen, messen, wiegen, schätzen.
    so´n bissl danach mein ich mitunter was.
    auf der basis liebe ich kritik.
    ....und die empathie ? - die verläßt mich nie !!!!
    gud jetzt ?
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#8 JanAnonym
  • 12.08.2006, 17:49h
  • Kein spezifisches USA-Phänomen,
    Höchstens die leichtere Verfügbarkeit von
    Waffen. Mit einem Messer oder so könnte
    das hier genau so ablaufen. Kinder sind
    eben oft extrem gemein und grausam und
    selten die "niedlichen Kleinen". Tja, und
    leider ist es hierzulande so, dass
    besonders die muslimischen
    Jugendlichen zu extrem aggressiver
    Gewalt insbesondere gegen Schwule
    neigen. Wer die wohl alle hier ins Land
    geholt hat...
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#9 hwAnonym
  • 12.08.2006, 18:07h
  • @ jan

    danke, damit wären erstens wir beim waffenrecht,
    also bei cowboys u n d indianern,

    zweitens beim deutschen kapital, das in ermanglung von zwangsarbeitern, "gastarbeiter" brauchte

    und drittens bei der erziehung in zeiten der globalisierung, wie haut man fremde länder in klumb und asche und sagt den kleinen seid bitte friedlich und gerecht.
    doof sind die ja nicht.

    ich hab auch ein messer is aber ein schweizer..
    wann hattest du deine letzte messerstecherei ? grad eben ?
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#10 No E-PatentsAnonym
  • 12.08.2006, 19:00h
  • @Jan:

    Erinnere dich an das Gutenberg-Gymnasium in Erfurt am 26.4.2002.

    Wie leicht ein Robert Steinhäuser an die Waffen ran kam, sollte man nicht unterschätzen.

    Also, nix nur mit Messer oder so.

    Desweiteren finden sich im WWW genügend halblegale oder gar illegale foren, wo man was über waffen erfährt ergo sie auch erhält..

    oder man fährt mal eben nach belgien..
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