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Berlin (queer.de) - Berlins Regierender Bürgermeister schreibt wie im letzten Jahr ein Grußwort für das Leder- und Fetischfest Folsom Europe, zu dem Anfang September rund 20.000 Besucher erwartet werden. Im letzten Jahr hatte ein ähnliches Grußwort Klaus Wowereits noch heftige Kritik von seiten der CDU und sogar der Lesben- und Schwulen in der Union (LSU) hervorgerufen (queer.de berichtete). "Nach der Diskussion konnte ich gar nicht anders, als wieder ein Grußwort zu schreiben", so Wowereit. Auch in diesem Jahr gibt es wieder Kritik, die allerdings insgesamt weniger aggressiv ausfällt. "Da, wo Brutalität und Verrohung im Umgang zwischen Menschen zum Gegenstand öffentlicher Darstellung wird, ist das Ende der Liberalität erreicht", sagte CDU-Generalsekretär Frank Henkel zum "Tagesspiegel". Auch FDP-Spitzenkandidat Martin Lindner würde kein Grußwort schreiben. Er sehe darin allerdings im Gegensatz zu Wowereits "Versagen" in der Wirtschafts- und Bildungspolitik "kein Problem". Die Berlin Tourismus Marketing (BTM) unterstützt den Folsom Europe als Werbung für ein tolerantes und weltoffenes Berlin. (dk)



20 Kommentare

#1 No E-PatentsAnonym
  • 11.08.2006, 12:00h
  • Na, schauen wir mal, wie viele, womöglich selbst Rechtslastige, CDU-Fatzkes sich darüber wieder aufregen.

    Das, was der Henkel, der ohnehin selber menschenverachtende scheisse von sich gibt, dazu sagte, kann ja wohl so nicht ganz stimmen, denn das was das FOLSOM rüberbringt, hat lediglich etwas mit lebensart und sexualität zu tun.
    Aber warscheinlich ist er so "Christlich" das ihm sexualität als extrem teuflisch vorkommt...
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#2 JoernAnonym
#3 svenAnonym
  • 11.08.2006, 16:15h
  • für was für´n schei...ande grüßt der nicht alle ?,lass dich von Walz ondulieren,von Christiansen massieren,im Bochert füttern(Karen Nebel sei Dank),den Tisch im Adlon haste nicht bekommen(Geld geht vor Ruhm/Schönheit "Gott sei Dank"),er ist ein armer Wicht ,aber Wowi sieht seine Kümmerlichkeit nicht
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#4 PierreAnonym
  • 11.08.2006, 17:55h
  • Eine Unterstützung dieses *Festivals* ist mal wieder Öl im Feuer derjenigen, die Schwule in die perverse Ecke stellen wollen.
    Schwule sollten sich hüten, nunmehr mit SM-Praktiken und Praktiern in einen Topf geschmissen zu werden.
    Die meisten, die ich kenne, sehen dies als Rückschlag der Akzeptanz von Schwulen und Lesben.
    Ist beim Christopher Street day noch von einer Art 'Demonstration' mit geschichtlichem Hintergrund auszugehen, ist diese SM-Show nur eine Demonstration der menschlichen Dekandenz.
    Darauf kann ich als Schwuler gut und gerne verzichten.
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#5 hwAnonym
  • 11.08.2006, 18:40h
  • ach, die regen sich nur auf, weil da welche spielerisch darstellen, was ihre polit-club´s
    für die neue weltordnung im inneren und äusseren vehement anstreben:

    DOMINATION & SUBMISSION

    in allen lebenssphären.
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#6 JörgAnonym
  • 11.08.2006, 18:59h
  • Es ist schon bemerkenswert, dass in Berlin der Bürgermeister sogar das Folsom-Fest grüßt, während sein Hamburger Kollege Ole von Beust (CDU) noch nicht einmal vom CSD Notiz nimmt. Selbst dafür war sich der Freiherr zu fein.

    @ Pierre: Schön, dass Du Dich so sauber distanzierst. Leider gehst Du damit denen auf den Leim, die wie CDU und FDP Intoleranz predigen. Wer pervers ist, bestimmen am Ende immer die Moralapostel, nicht die Wohlmeinenden. Erst sind es Lederschwule, dann feminine Tunten und am Ende der ganz gewöhnliche Homosexuelle. Toleranz ist nicht teilbar - wenn Du sie für Dich beanspruchst, mache besser nicht Deine Maßstäbe zur Grundlage für Werturteile über andere.
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#7 SaschaAnonym
  • 11.08.2006, 19:16h
  • Wie Beitrag #4 zeigt, sind auch Schwule keineswegs immun gegen xenophobe, intolerante und Menschen verachtende Gesinnungen.

    Es kratzt schon sehr am Selbstverständnis der kleinbürgerlich-spießig Angepassten, dass manche Menschen einfach auch in ihren Neigungen anders sind und damit selbstbewusst umgehen.

    Wenn Heterosexuelle sich mit ihrer Sexualtität und ihren Neigungen rund um die Uhr in Szene setzen dürfen, dann sollte dies gefälligst auch für Homosexuelle gelten.

    Und ja: Ein offener Umgang mit sexuellen Identitäten und Neigungen ist mehr als begrüßenswert, auch und gerade wenn manche, offenbar von Minderwertigkeitskomplexen geplagte Zeitgenossen (egal ob schwul oder hetero) das nicht verkraften können...
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#8 SaschaAnonym
#9 www0815Anonym
  • 11.08.2006, 21:57h
  • @ Sascha
    Da kann ich nur zustimmen.
    Doch wenn wir ehrlich sind, gibt es kaum heterosexuelle Demonstrationen, bei denen es um eine sexuelle Praktik geht und lt. den Statistiken, dass 10% homosexuell sind, müsste es 9-mal mehr heterosexuelle Demonstrationen geben, gibt es aber nicht.
    Das sollte man sich auch mal durch den Kopf gehen lassen.
    (Klar "die" haben es auch nicht nötig, sie sind meist schon akzeptiert, aber dennoch...)
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#10 www0815Anonym
  • 11.08.2006, 21:57h
  • @ Sascha
    Da kann ich nur zustimmen.
    Doch wenn wir ehrlich sind, gibt es kaum heterosexuelle Demonstrationen, bei denen es um eine sexuelle Praktik geht und lt. den Statistiken, dass 10% homosexuell sind, müsste es 9-mal mehr heterosexuelle Demonstrationen geben, gibt es aber nicht.
    Das sollte man sich auch mal durch den Kopf gehen lassen.
    (Klar "die" haben es auch nicht nötig, sie sind meist schon akzeptiert, aber dennoch...)
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