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London (queer.de) - Der Reggae-Sänger Beenie Man (bürgerlich: Anthony Moses Davis) hat in einem Interview mit der britischen Tageszeitung "The Independent" behauptet, er sei nicht homophob. Der Jamaikaner durfte zuletzt in England nicht mehr auftreten, weil er in seinen Songs dazu aufgefordert hat, Homosexuelle zu töten (queer.de berichtete). "In Jamaika bedeutet 'gay' Vergewaltigung", rechtfertigt sich Beenie Man nun. "Das ist dann ein fetter Mann, der ins Getto geht und dieser Jungen aufsammelt, die nichts haben. Und dann gibt er ihnen Geld und vergreift sich an ihnen. Weißt du, es wurden 550 Jungs in Jamaika vergewaltigt!". Als er direkt gefragt wurde, ob es einen Unterschied zwischen Schwulen und Pädophilen gebe, antwortete der 33-Jährige: "Bei uns gibt es sowas wie in England nicht, dass zwei Männer zusammenleben." Seine Abneigung gegen Schwule und Lesben begründete er mit seinem Glauben: "Ich bin Rastafarian - und ich glaube an die Bibel. Ich weiß, dass - wenn ein Mann mit einem anderen Mann schläft - Leben aufhört zu existieren, weil sich Männer nicht vermehren können. Frauen können zusammen auch keine Kinder machen. Ich kämpfe aber nicht gegen schwules oder lesbisches Leben", versichert Beenie Man, schränkt aber gleich ein: "Als Mann will man nicht zwei Männer zusammen sehen, das findet man eklig." Seiner Meinung nach würden die Morde an Schwulenaktivisten in Jamaika von Ausländern aufgebläht. Er beschwerte sich ferner, dass Reggae-Sänger im Schussfeld stünden und nicht US-Rapper wie Eminem, die sich seiner Meinung nach ähnlich äußern würden. (dk)



18 Kommentare

#1 FloAnonym
  • 14.08.2006, 16:01h
  • "Ich weiß, dass - wenn ein Mann mit einem anderen Mann schläft - Leben aufhört zu existieren, weil sich Männer nicht vermehren können."

    Und was ist mit Heteropaaren, die auch keine Kinder kriegen wollen / können?

    "Als Mann will man nicht zwei Männer zusammen sehen, das findet man eklig."

    Und ich will in Europa keine Faschisten sehen, also sollte er nicht mehr nach Europa kommen, sondern sehen, wo er sein Geld verdient. Aber Geld nimmt er im sittenverfallenen Europa gerne an.

    "Seiner Meinung nach würden die Morde an Schwulenaktivisten in Jamaika von Ausländern aufgebläht."

    Aha, die Morde sind also gar nicht so dramatisch. Das ist alles nur "aufgebläht".

    Mord bleibt Mord! Und darüber kann man gar nicht genug berichten.

    "Er beschwerte sich ferner, dass Reggae-Sänger im Schussfeld stünden und nicht US-Rapper wie Eminem, die sich seiner Meinung nach ähnlich äußern würden. "

    Erstens ist Eminem auch schon oft genug kritisiert worden und zweitens ist er nicht so drastisch wie die Reggae-Sänger.
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#2 alfAnonym
  • 14.08.2006, 17:26h
  • Jamaika ist als homphob bekannt. Hoffentlich haben Schwule soviel Selbstwertgefühl und geben ihr Geld in anderen Ländern aus.
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#3 Diz!Anonym
#4 ChristophAnonym
#5 JanAnonym
  • 14.08.2006, 20:20h
  • Nun die Sache ist (wie immer eigentlich)
    auch hier etwas komplexer. Es ist in der
    Tat so, dass es auf Jamaica enorm viele
    pädophile Straftaten gab und gibt. In so
    einem Umfeld ist mir schon klar wie es zu
    so einer Bedeutungskonvergenz
    zwischen "gay" und "pädo" kommen kann.
    Dennoch ist es richtig das wir hier in
    Europa klar machen, was geht und was
    nicht. Allein schon das er sich hier
    rechtfertigen muss, ist ein kleiner Gewinn.
    Ich glaube nicht an große Fortschritte in
    diesen Ländern. Die Freiheiten wollen
    (leider) mühsam erarbeitet werden.
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#6 No E-PatentsAnonym
  • 14.08.2006, 21:05h
  • Also, zum Thema EMINEM fällt mir nur ein, das er mal in einem Interview etwas davon laberte, das wohl angeblich sein Teilchen etwas "zu klein" sei & das die darsteller in Gay-Pornos immer so reiesen Dinger hätten; daher stamme sein Schwulenfeindlichkeit. Und er sagte auch, das er persönlich viele Schwule kenne....

    Zu dem Sänger, um den es hier geht: Da es leider Bob Marley nicht mehr gibt, kann der Typ auch solche Reden schwingen, denn sonst hätte im Bob "den Marsch geblasen".
    Mann erinnere sich: Bob Marley war auch derjenige, der englische, Jamaikanische Jugendliche im England der späten Sechziger/frühen Siebziger mit einem Song über Skinheads dazu brachte, sich glatzen zu rasieren und Doc`s zu tragen....

    Und Bobby war aucxh keineswegs Schwulenfeindlich...

    Aber das ist bei diesem Knülch da oben so wie bei Busch ido: Beiden gehts nur ums Geld! Und da ist es ihnen rille, was sie für eine scheisse von sich geben; Allerdings werden sie dadurch zu "geistigen Brandstiftern"
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#7 Lars3110
  • 15.08.2006, 11:08h
  • Leider wurde Beenie-Man auch von solchen schwulenfreundlichen Radio-Sendern wie "Fritz" hofiert, obwohl er allgemein als geistiger Fag-Basher bekannt war.

    Ich finde es schade, dass man in Deutschland selten auf die soft facts achtet.
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#8 manni2Anonym
  • 15.08.2006, 14:58h
  • Oh Rastaman...du bist ja soooo zugekifft, kein Wunder das Du sooo eine Scheisse laberst!!!
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#9 TimAnonym
  • 23.09.2006, 17:42h
  • merkt ihr nicht dass ihr von freiheit und toleranz und so labert und träumt und dann anfangt alle möglichen reggae artists genauso zu behandeln wie homosexuelle auch sehr lange behandelt wurden... nämlich als ob sie was schlechteres wären? Ich hab kein Problem mit Homosexuelln des könnt ihr mir glauben! Jeder Mensch hat das recht zu leben ! Aber wenn ich dann sowas hier lese... da kommt mir das kotzen leute !
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#10 David SchneiderAnonym
  • 25.09.2006, 12:35h
  • Tim, bei aller Liebe, aber Du bist ein Trottel.

    Der Raggae Typ benutzt seine populäre Position um gegen Menschen zu hetzen, zum Mord aufzurufen... er unterstützt damit bewusst eine restriktive Haltung gegen die Menschenrechter schwuler und lesbischer Bürger. Und das ist sehr wohl ein Grund, seine Musik nicht zu spielen und ihn auszuladen, wenn seine Botschaftsmechanismen ruchbar werden. Denn sonst ist man nicht klüger als ein Hund, der den Stecken schwanzwedelnd holt, mit dem er verprügelt werden soll.
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