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St. Louis (queer.de) - American Airlines hat in St. Louis (Bundesstaat Missouri) ein Gerichtsverfahren gegen einen ehemaligen Mitarbeiter gewonnen, den die Fluglinie 2002 gefeuert hatte. Grund: Er hatte einen Kollegen wegen dessen Homosexualität beschimpft. Lamonte Young argumentierte, dass er entlassen wurde, weil er ein Schwarzer ist. Er behauptete, dass der schwule Angestellte Kevin McAndrew ihn mit schnippischen Bemerkungen über seine Hautfarbe provoziert hatte. Allerdings sagten Zeugen aus, Young habe McAndrew ohne ersichtlichen Grund beschimpft, woraufhin dieser unter Tränen den Raum verlassen hatte. Die Geschworenen kamen nach 90-minütiger Beratung zu dem Schluss, dass Young nicht wegen seiner Rasse benachteiligt wurde. American hat seit 2002 eine Null-Toleranz-Politik gegen Diskriminierung. Seitdem hat das Unternehmen mehr als 100 Angestellte fristlos entlassen. Die meisten davon waren Weiße, die sich abfällig über schwarze Mitarbeiter geäußert hatten. (dk)



#1 TimAnonym
#2 seb1983
  • 16.08.2006, 13:28h
  • Ein Land mit einer Fläche von fast 10.000.000 km² und knapp 300.000.000 Einwohnern kann man eben nicht über einen Kamm scheren.....
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#3 manni2Anonym
#4 thysonrexAnonym
  • 16.08.2006, 16:10h
  • Ja bei so was wird's kompliziert: Wenn die eine "Randgruppe"
    die andere diskriminiert. Da tun mir fast schon heteresexuelle,
    weiße Männer zwischen 20 und 40 Jahren leid. Können die
    auch glaubhaft machen, wenn sie von einen farbigen oder
    schwulen Mitarbeiter gemobbt oder drangsaliert werden?
    Wird's bestimmt auch geben.
    Die policy der american airways ist super. Aber
    amerikanisches Zivil-Klagerecht macht das ja zum
    permanenten Eiertanz.
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#5 Wir sind Deutschland:-)Anonym
  • 16.08.2006, 18:02h
  • Trotz allem eine gute Entscheidung und Toleranz muß ein Grundpfeiler einer Firma sein, dann klappt es auch besser mit allem!
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