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Pretoria (queer.de) - Die südafrikanische Regierung hat die Forderung einer christlichen Oppositionspartei zurückgewiesen, die Homo-Ehe zu verbieten. Das Parlament arbeitet derzeit an einem Gesetz, das die Ehe öffnen soll, weil vergangenes der oberste Gerichtshof das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben für verfassungswidrig erklärt hat (queer.de berichtete). Die afrikanische christdemokratische Partei (ACDP) fordert daher eine Verfassungsänderung: "Wir glauben, dass unsere Verfassung klar machen sollte, dass die Ehe eine Verbindung zwischen Mann und Frau ist", argumentiert Parteichef Kenneth Meshoe. Der Vorsitzende des verantwortlichen Parlamentsausschusses wies dagegen in einer Pressekonferenz die Forderung zurück. Das neue Ehe-Gesetz werde im September vorgestellt und soll im Oktober im Parlament verabschiedet werden. Der oberste Gerichtshof hatte der Regierung bis Anfang Dezember Zeit gegeben, ein verfassungskonformes Ehe-Recht zu verabschieden. (dk)



#1 hwAnonym
#2 FloAnonym
  • 17.08.2006, 15:39h
  • "Das Parlament arbeitet derzeit an einem Gesetz, das die Ehe öffnen soll, weil vergangenes der oberste Gerichtshof das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben für verfassungswidrig erklärt hat."

    BRAVO!!

    Und wieder mal ein Armutszeugnis für Deutschland und andere europäische Staaten (außer Spanien, Belgien und den Niederlanden), dass andere Teile der Welt in punkto Menschenrechte weiter sind als wir. Dass gerade das lange Zeit so menschenrechtsfeindliche Südafrika innerhalb weniger Jahre weiter gekommen ist als Deutschland und andere ist echt peinlich für Deutschland!
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#3 JanAnonym
  • 17.08.2006, 19:51h
  • @hw: Ist dir denn wirklich kein Thema zu
    Schade um linksextreme Propaganda zu
    posten?
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#4 hwAnonym
  • 17.08.2006, 21:58h
  • @ jan

    also ich betrachte linksextremismus als eine kinderkrankheit des kommunismus
    und aus dem alter bin ich raus. wobei so im bett und gepflegt werden...na ja lassen wir das.
    im ernst, ich mag zählen, wiegen, messen, schätzen.
    ich schätz mal, du schätzt andere dinge.

    bevor mir antos wieder ins genick hüpft:

    www.linksruck.de/litera/klassik/l_lira.htm
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#5 BerndAnonym
  • 18.08.2006, 13:03h
  • Letzlich ist das doch eine Begriffsfrage.Natürlich ist der Begriff Ehe auf die Verbindung von Mann und Frau ausschließlich bezogen, zumindest hat dieser Begriff seit mehr als 2000 Jahren diese Bedeutung. Keiner von uns würde sich z.B. absprechen lassen, sich als Mann zu bezeichnen, nur weil er sich penetrieren (f...) läßt , er bleibt Mann, selbst wenn er weibliche Verhaltensweisen hat. (sonst dürften sich Frauen die sich einen Kunstschwanz umbinden ja auch Männer nennen)

    Das sich Heteros hier auf die Füße getreten fühlen, wenn gleichgeschlechtliche die Ehebezeichnung einfach übernehmen und für ihre Form Beziehung verwenden wollen, kann ich verstehen (ob das wirklich schlimm, ist lass ich dahingestellt).

    Also löst das Problem, erfindet einen neuen Begriff für gleichgeschlechtliche, rechtlich verbindliche Beziehungen. In Deutschland heißt das Partnerschaft, vielleicht fällt euch etwas Besseres ein.
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#6 hwAnonym
  • 18.08.2006, 13:28h
  • @ bernd

    häää ?
    geht´s noch unaufgeregter ??
    was glaubst du, wo du hier bist ???
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#7 seb1983
  • 18.08.2006, 15:37h
  • Südafrika als ein Vorbild für Menschenrechte zu bezeichnen, nur weil sie die Ehe öffnen, ist mal wieder ein schönes Beispiel für die rosarote schwule und eingeschränkte Sicht auf die Dinge.

    Ich will meine Homoehe, alles andere interessiert mich nicht. Und wenn die DVU eben die Eheöffnung befürwortet ist das meine Partei, egal was die sonst noch so treiben....
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#8 DavidAnonym
  • 19.08.2006, 14:18h
  • @ Bernd
    "Das sich Heteros hier auf die Füße getreten fühlen, wenn gleichgeschlechtliche die Ehebezeichnung einfach übernehmen und für ihre Form Beziehung verwenden wollen, kann ich verstehen (ob das wirklich schlimm, ist lass ich dahingestellt). "

    Aber an den Status "eheähnlich", den nun ALLE homosexuellen (und unverheirateten heterosexuellen) Paare vom Staat erhalten, damit der Partner im Fall der Fälle zur Unterstützung verpflichtet werden kann, daran scheinen sich diejenigen aber nicht zu stören. Komisch...

    Ich haxbe zweifel ob die Mehrheit der heterosexuellen Paare auf die Füsse getreten fühlen, da ein Grossteil heutzutage erst gar nicht (mehr) heiratet - was darauf schliesst das die das nicht wirklich stört. Die "Ehe" ist ein Begriff, den die Natur nicht kennt, im Gegensatz zu "Mann".
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