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Stuttgart (queer.de) - Die Evangelische Allianz kritisiert Angela Merkel, weil die Kanzlerin ein Grußwort für den Stuttgarter CSD verfasst hat. Allianz-Generalsekretär Hartmut Steeb sagte nach Angaben der evangelischen Nachrichtenagentur idea, "dass diese Art aktiver Unterstützung von Homosexualität und Lesbentum [sic] weder für die Zukunft unseres Landes gut ist, noch das Vertrauen in die Politik stärkt". In einem offenen Brief wendet er sich direkt an die Kanzlerin : "Es wäre fatal, wenn Sie sich der Ideologie dieser Bewegung ergeben würden." Seinem Schreiben an Merkel legte er ein Essay des ehemaligen Kirchenrats Hans Lachenmann bei. Hierin wird argumentiert, dass die Homosexuellenbewegung ein "Problem der Mehrheit" sei, "die sich dem Lebensgefühl einer Minderheit anzupassen hat." Gegner wie konservative Christen würden als "Homo-Hasser, Nazis, Faschisten" verunglimpft. Neben Merkel haben auch Sozialministerin Monika Stolz (CDU) und der Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) Grußworte für die CSD-Teilnehmer verfasst. Nur Ministerpräsident Günther Oettinger gab den Veranstaltern einen Korb (queer.de berichtete). Die Evangelische Allianz ist ein Zusammenschluss protestantischer Gemeinden mit derzeit 1,3 Millionen Mitgliedern in Deutschland. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

29 Kommentare

#1 manni2Anonym
  • 17.08.2006, 15:05h
  • Von schoen Grussworten der Kanzlerin der kleinen Schritte koennen mein Mann und ich uns auch nichts kaufen, die liebe Angie sollte endlich die EHE fuer uns oeffnen!!!
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#2 martinAnonym
  • 17.08.2006, 15:17h
  • beruhigend zu wissen, dass die protestanten in deutschland ihre eigenen bekloppten haben. wär ja schade, wenn die leer ausgehen müssten.
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#3 FloAnonym
  • 17.08.2006, 15:35h
  • Grußworte schreiben um nicht noch mehr Wähler zu verlieren, ist nicht genug! Die CDU muss auch endlich Taten folgen lassen (z.B. mal als Erstes die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnen, nur das ist echte Gleichberechtigung), aber das wird sie nicht machen.

    Es wird bei Worten bleiben - da halte ich jede Wette!
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#4 gerdAnonym
  • 17.08.2006, 15:48h
  • Der Artikel muss viel genauer in der Überschriftt lauten: "Evangelische Allianz kritisiert Merkel".

    Die Evangelische Allianz wird weitestgehend durch evangelische Freikirchen geprägt und nicht durch die Landeskirchen der EKD, zu denen die grosse Mehrheit der deutschen Protestanten gehört.

    Also schön sauber trennen zwischen den Landeskirchen der EKD und den evangelischen Freikirchen, die sich in der Evangelischen Allianz befinden: da gibt es grosse Unterschiede. In vielen Landeskirchen der EKD wurden öffentliche Segnungen für homosexuelle Paare erlaubt und die EKD betrachtet homosexuelle Paarbindungen als ethische Verantwortungsgemeinschaften, die es zu unterstützen gilt.

    Daher die Evangelische Allianz besteht vorwiegend aus evangelischen Freikirchen !!!
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#5 hwAnonym
  • 17.08.2006, 15:52h
  • wenn die jetzt dergestalt ihre häupter erheben, ist das der beginn der missionierung im digitalen zeitalter.
    wir können uns getrost auf den evangelikalen müll in amerikanischen formaten einstellen. die allianz wird demnächst 100 jahre alt.
    also was war während der kolonialzeit, während der beiden weltkriege, während der ns-zeit ?

    "Ab September geht die kirchliche Initiative ProChrist neue Wege: „ProChrist-TV – Ulrich Parzany unterwegs.“ Nachdem die europaweite Veranstaltungsreihe im März aus der Münchner Olympiahalle an 1.200 Orten über 1,5 Millionen Menschen in lokale Veranstaltungen gezogen hat, geht ProChrist nun neue Wege mit einem eigenen TV-Format.

    Zweimal im Monat bringt die Sendung mit Pfarrer Ulrich Parzany ungewöhnliche Themen an aussagekräftigen Drehorten. "

    hahne meinte das beinhart ernst:
    schluss mit lustig

    hier wird jetzt der andere teil der zange aktiv.
    rom kennen wir ja schon.
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#6 gerdAnonym
  • 17.08.2006, 15:55h
  • Und noch "etwas" ist falsch im Artikel: und zwar der letzte Satz des Artikels:

    Die Grössenangabe von 1,5 Millionen bei der Evangelischen Allianz ist ein subjektiver Schätzwert der Evangelischen Allianz und durch keine objektive Statistik gestützt.,da fehlt der Einschub "nach eigenen Schätzungen/Angaben".

    Es "ist wie bei Scientology": auch die Evangelische Allianz betreibt Statistikschönung....also liebe Queer:genauer hinschauen bei dem Thema (evangelische Freikirchen).
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#7 FlixAnonym
  • 17.08.2006, 16:16h
  • Liebe Frau Merkel!

    Grußworte sind schöne Gesten, können Diskriminierung durch den Staat aber nicht schönreden! Wer wirklich unsere Stimmen haben will, darf nicht nur labern, sondern muss auch handeln! Und dazu gehört als Erstes die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben - nur das ist echte Gleichbehandlung!
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#8 Die Kanzlerin der HerzenAnonym
  • 17.08.2006, 16:25h
  • Ich grüße Euch alle, Ihr Schwulen und Lesben,
    ich finde Euch super, denn Ihr seid die Besten,
    die Kritik, die perlt an mir einfach ab
    dieser Steeb ist doch blöd und schlapp.

    Meine Politik soll Euch allen helfen,
    egal ob Tunten, Lederschwestern oder Elfen,
    indem ich Arbeit für alle schaffe,
    nehm ich den Nörglern die schlimmste Waffe.

    Die Ehe, die wird schon noch kommen,
    keine Angst, das wird Euch nicht genommen,
    doch jetzt gibt's eine andere Priorität:
    Auf dass die Wirtschaft wie eine Eins in Deutschland steht!

    Ich liebe Euch alle, Grüße, Grüße, Grüße, Grüße und natürlich Küsschen, Küsschen, Küsschen. Eure Euch liebende Kanzlerin der Herzen
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#9 hwAnonym
  • 17.08.2006, 16:31h
  • @ kanz....

    klatsch, klatsch, klatsch.....

    *****hannelore kohl lebt !******

    heute:
    Der Schrei nach Liebe !!!! oder Umfragewerte leicht gemacht.
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#10 DanielAnonym
  • 17.08.2006, 16:55h
  • Ich muss Angela Merkel mal ein bissl in Schutz nehmen. Angela Merkel hatte schon vor 10 Jahren Rechte für Schwule gefordert (Zeugnissverweigerungsrecht) und ist für die CDU sehr liberal in dem Thema. (Anmerkung: Bin selber in der SPD).

    Zum Thema Ehe:

    Auf der Seite des Bundestages gibt es eine Petition zu diesem Thema von Daniel Marx (ich).
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