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  • 29. Januar 2004, noch kein Kommentar

Düsseldorf Überraschende Wendung im Kampf des schwulen PDS-Abgeordneten Frank Laubenburg gegen Düsseldorfs Oberbürgermeister Joachim Erwin (CDU): Laubenburg stellte nun Strafanzeige wegen Untreue gegen den homophoben Politiker. Offenbar hatte die Stadtkasse die Gerichtskosten aus einem Prozess bezahlt, in dem Erwin gegen Laubenburg verlor. Der mit Beleidigungen gegen Konkurrenten und Bürger wenig sparende Oberbürgermeister wurde im letzten Jahr vom Landgericht verurteilt, Laubenburg nicht mehr als "verrückten Kommunisten" zu bezeichnen und die Kosten des Verfahrens zu tragen. Der Bescheid über die 2700 Euro sei ans Rechtsamt gegangen, auch um die Frist zu wahren habe die Behörde daher des Geld überwiesen, ließ Erwin in der "Rheinischen Post" verbreiten. Er wolle die Kosten aber tragen. Dabei ist die Stadtkasse durch den Verkauf von Tafelsilber und eifrige Ordnungsbeamte gut gefüllt. Letztere verteilten Knöllchen auf Klappen und gegen nackt badende Schwule am Baggersee in Düsseldorf-Angermund. Diese sollten sich "nach Berlin verlegen", so der Oberbürgermeister damals in einer Rede. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Erwin derzeit auch wegen vermuteter Hinterziehung von Steuern. Seine Verteidigung, die Zinsen aus mehreren Einkünften ordnungsgemäß im Ausland versteuert zu haben, dürfte den Kommunalwahlkampf spannend machen. (nb)