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Neu-Delhi (queer.de) - Die Mehrheit der Abgeordneten im indischen Parlament wissen nicht, wie HIV übertragen wird. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von 250 Volksvertretern, rund einem Drittel aller Abgeordneten aus Unter- und Oberhaus, berichtete die "Hindustan Times" gestern. Demnach denken 64 Prozent, HIV könne übertragen werden, wenn Kleider eines Positiven getragen würden. 56 Prozent nehmen an, dass man sich mit kontaminiertem Besteck anstecken kann.40 Prozent sagten sogar, dass allein der Kontakt mit einem positiven Kollegen ausreicht. Viele Abgeordnete haben zudem keine Ahnung, dass sexuelle Kontakte den Virus übertragen: 25 Prozent sagen, Geschlechtsverkehr mit mehreren Partnern erhöhe nicht die Wahrscheinlichkeit, sich anzustecken; ebenfalls ein Viertel weiß nicht, dass Kondome vor der Übertragung schützen. "Ich denke, das bringt einige sehr interessante und provozierende Aspekte über die Vorstellungen und Betrachtungsweisen unserer gewählten Volksvertreter in diesem wichtigen nationalen Thema ans Licht", kommentierte Ministerpräsident Manmohan Singh die Umfrage. Nach Angaben von UNAIDS sind in Indien 5,7 Millionen Menschen HIV-positiv - mehr als in jedem anderen Land. (dk)



#1 ChrisAnonym
  • 25.08.2006, 18:38h
  • Na da scheint die indische Regierung in guter Gesellschaft zu sein. Wenn man sich die Profile bei der einschlägigen Datingseite anschaut, stellt man fest, dass auch viele Schwule nicht wissen, wie man sich mit HIV infinziert´...
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#2 hwAnonym
  • 25.08.2006, 19:06h
  • irgendwie hat es sich als oberster gewählter sprecher des indischen
    oberschichtsabschaums vergessen.
    hunger, durtst, kindersterblichkeit, kinderarbeit, witwenverbrennungen, brutalste ausbeutung, lepra, himmelschreinede
    arbeitsbedingungen, cholera, pest, aussatz, analphabetismus,......
    und eben aids.
    diese draculas, deren atomprogramm
    von bush gefördert wird, geniessen es
    wohl als "demokraten" britische gestelztheit
    abzusondern. aus machtkalkül wird denen von der westlichen wertegemeinschaft auch noch der sack gekrault.
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#3 hwAnonym
#4 JanAnonym
  • 25.08.2006, 19:56h
  • Ja, ja, klar. Aber Deutschland ist toll. Ach
    nee, die DDR war ja noch viel besser.
    Schön, dass du Indien so differenziert
    betrachten kannst.
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#5 hwAnonym
  • 25.08.2006, 22:26h
  • @ jan

    schön das dir das differenzieren gefällt, aber das machen links liberale wie ich immer.
    was könnte israel von kerala lernen ?

    "..Nirgendwo auf dem Subkontinent sind Analphabetenquote und Kindersterblichkeit so niedrig wie hier, nirgendwo ist die Dichte an Computerspezialisten so groß. Und nirgendwo liegen Lebenserwartung, Bildungsausgaben und Löhne so hoch...
    Ebenso außergewöhnlich ist die religiös-ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung. Seit dem Jahre 52 (damals soll der Apostel Thomas an der Küste von Malabar gelandet sein) hängt ein Teil der Keraliten dem christlichen Glauben an; der Anteil der Christen gleicht dem der Muslime (jeweils knapp über ein Fünftel), und die Hindus rekrutieren weniger als 60 Prozent der Bevölkerung - dieses Zahlenverhältnis hat zu einer friedlichen Koexistenz der Glaubensgemeinschaften geführt: Kirchen, Tempel und Moscheen wurden Tür an Tür errichtet, niemand dominiert. Unter indischen Soziologen gilt Kerala als Modell für säkulare Verhältnisse....."
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#6 JanAnonym
  • 26.08.2006, 11:34h
  • @hw: Na Kerala ist ja ein super Vorbild.
    Das Ziel kann doch nicht sein, von einem
    3. Welt Land mit hoher
    Säuglingssterblichkeit auf den Status
    eines 2,5. Welt Landes mit mittelmäßiger
    Säuglingssterblichkeit vorzurücken. In
    Kerala klappte es, solange es nichts zu
    verteilen gab. Wart mal ab, wo die
    Computerexperten hingehen, wenn es im
    Nachbarstaat die schickeren Autos fürs
    Geld gibt, weil man weniger abgeben
    muss. Schon jetzt führen die immer mehr
    marktwirtschaftlichen Reformen ein und
    kürzen am Sozialsystem herum, das
    schon jetzt chronisch unterfinanziert ist
    und auf einem Berg Schulden sitzt. Noch
    ein paar Jahre, dann haben wir da den
    China-Kommunismus. Naja, wenn es
    den Kommunisten nur noch wichtig ist,
    dass es Kommunismus heißt obwohl es
    eine knallharte Marktwirtschaft ist, dann
    soll mir das auch egal sein.
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#7 hwAnonym
  • 26.08.2006, 12:36h
  • @ jan

    ich habe eigentlich nicht den eindruck,
    dass es um kommunismus geht.
    das treiben der kommunisten scheint
    eher auf eine verteilungsgerechtigkeit
    und chancengleichheit zu zielen.
    für hier ist für mich eine pds wählbar,
    die möglichst einflußreich, sagen wir mal
    skandinavische verhältnisse anstrebt.
    wegen mir die aktuellen. in einer zeit in der
    cdu-politiker von staatlichen leibeigenen träumen, schon ein kraftakt.
    wenn ich mir die letzten abschnitte des
    kommunistischen manifestes von karl marx
    durchlese, dürften kommunisten damit keine probleme haben. wie sich abstürzende mittelschichten hier verhalten werden, sieht man dann, indizien gibt´s ja schon.
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#8 JanAnonym
  • 27.08.2006, 02:22h
  • @hw: Ausnahmsweise (selten!) mal Zustimmung. Die Aktion mit dem 3 Wochen Urlaub streichen bei Langzeitarbeitslosen war definitiv VÖLLIG daneben. Was sich der gute Söder dabei wohl gedacht hat (wenn überhaupt)? So einen Unsinn habe ich wirklich schon lange nicht mehr gehört. Als ob da einer eine Arbeit von finden würde und auch rein menschlich ein kompletter Griff ins Klo.
    Du siehst: Alles was die CDU (oder in diesem Fall wohl er CSU) macht, wird von mir nicht verteidigt ;-)
    Und bei der nächsten Wahl heißt es dann wohl: zählen, wiegen, schätzen - oder wie sagst du doch gleich immer?
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