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Katmandu (queer.de) - Die schwul-lesbische Organisation Blue Diamond Society kämpft in Nepal darum, dass Homo- und Transsexuelle in der neuen Verfassung geschützt werden sollen. Regierung und maoistische Rebellen verhandeln derzeit darüber, den ein Jahrzehnt andauernden Bürgerkrieg in dem 28 Millionen Einwohner zählenden asiatischen Land zu beenden. Homosexualität ist derzeit illegal in Nepal und wird mit Gefängnis bestraft. Dazu gibt es Berichte, dass sowohl König Gyanendras Truppen als auch die kommunistischen Aufständischen Schwule, Lesben und Transsexuelle regelmäßig vergewaltigt hätten. Die Blue Diamond Society verlangt nun, dass in der Verfassung ein "fundamentales Recht auf gleichen Lohn, unabhängig vom Geschlecht" installiert werden soll. Außerdem müsste die Homo-Ehe legalisiert werden und Transsexuelle als Frauen anerkannt werden. Weder die Rebellen noch die Regierung haben bislang Kontakt mit der Homo-Gruppe aufgenommen. Im April hatte sich die Blue Diamond Society noch den Demonstranten angeschlossen, die gegen die absolute Monarchie des Königs auf die Straße gegangen sind (queer.de berichtete). (dk)



Queer-Aktivisten in Kathmandu festgenommen

Rückschlag in Nepal: Bei einer Demonstration für die Einführung von Personalausweisen für Transgenders wurden am Dienstag über 70 Aktivisten festgenommen.
Nepal feierte erste CSD-Parade

Live-Blog aus Kathmandu: Friedlich, ohne Zwischenfälle und trotz strömenden Regens zogen am Mittwoch Hunderte Transgenders, Schwule und Lesben durch die Hauptstadt Nepals.
Erste CSD-Parade in Nepal angekündigt

In Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, soll am 25. August der erste Pride-Marsch in der Geschichte des Landes stattfinden.
#1 DanielAnonym
  • 25.08.2006, 17:13h
  • "Und Transsexuelle müssten als Frauen anerkannt werden....."

    Von Frau zu Mann sollte nicht als Mann anerkannt werden?
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#2 RabaukeAnonym
  • 25.08.2006, 17:23h
  • Als Nepalfan war ich natürlich auch schon dort. Man muss die Sache echt mit Vorsicht betrachten. Während zum einen die Bevölkerung nur 3 Schuljahre die Bank drückt, ist die Allgemeinbildung in großen Teilen der Nepali´s sehr klein oder gar nicht vorhanden. Homosexualität ist hier nicht eine generelle Tolleranz und Akzeptanzfrage. Das Hauptaugenmerk liegt
    eher in der Aufklärung. In Kathmandu gibt es faktisch keine Anlaufstellen für Homo oder gar Transexuelle. In den Gebirgsregionen sind die Menschen teilweise so verarmt, das bei dem Versuch, zu erklären, was Homosexualität ist, keine
    Reaktion, welche auf das verstehen oder ablehnen hindeuten könnte, zu erkennen ist. Schreibt dem Deutschen Bootschafter in Kathmandu. Wenn wir Alle mit machen und somit die Rechte für die Menschen dort, soldarisch einfordern, dann muss dort gehandelt werden.

    Gruß Euer Rabauke
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#3 JanAnonym
  • 25.08.2006, 19:54h
  • Bist du öfters in nepalesischen
    Bergregionen und versuchst
    Eingeborenen zu erklären, was
    Homosexualität ist?
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#4 hwAnonym
  • 25.08.2006, 23:02h
  • @ jan

    keine angst er macht dir das bergische land nicht streitig....
    ähm, konzetrier dich lieber darauf:
    "...als auch die kommunistischen Aufständischen Schwule, Lesben und Transsexuelle regelmäßig vergewaltigt hätten.."
    na, wär doch was für dich ?
    auch wenn´s ohne quelle ist, bei blue diamond
    gab´s leider nichts dazu.

    www.bds.org.np/

    www.bds.org.np/gallery.php
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