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London (queer.de) - Pop-Ikone Elton John (59) hat in einem Interview mit dem "Rolling Stone" verkündet, dass er gerne ein Hip-Hop-Album aufnehmen würde. "Vielleicht wird es eine Katastrophe, vielleicht wird es fantastisch, aber man weiß es nicht, so lange man es nicht ausprobiert", zitierte das Magazin den Sänger von Welthits wie "Candle in the Wind" (1973, 87, 97) oder "Nikita" (1985). "Ich will meine Songs und Melodien mit Hip-Hop-Beats zusammenbringen. Ich liebe diese Beats, aber ich habe keine Ahnung, wie ich an sie herankomme." Er habe einige Hip-Hop-Künstler und –Songs, die ihm ganz besonders gefallen würden. "Ich will mit Pharrell, Timbaland, Snoop, Kanye, Eminem zusammenarbeiten und sehen, was passiert." Als Wunschproduzent habe er sich keinen Geringeren als Dr. Dre ausgeguckt. Der amerikanische Rap-Profi hatte in den 90er Jahren große Erfolge mit "Nuthin But A ‚G’ Thang" (1993) und "Keep Their Heads Ringin'" (1995) und produzierte Acts wie 50 Cent, Eminem oder Gwen Stefani. John nannte auch zwei Titel, die ihn besonders inspiriert hätten: "No Diggity" von Blackstreet und "California Love" von Tupac Shakur. An beiden Titeln arbeitete auch Dr. Dre. John hat kleinere Erfahrungen im Hip-Hop-Genre: Bei der Verleihung der Grammy-Awards 2001 sang er im Duett mit Rapper Eminem dessen Song "Stan". Auch dieses Erlebnis hätte ihn überzeugt, es auch selber einmal mit einem Hip-Hop-Album zu versuchen. Außerdem wurden zahlreiche seiner Songs gesampelt: So findet sich beispielsweise sein "Indian Sunset" von 1971 als Fragment im Song "Ghetto Gospel" von Tupac Shakur. (jg)



#1 redforceAnonym
#2 DavidAnonym
  • 28.08.2006, 19:54h
  • Die Fans die mit modernen Hip-Hop-Beats nichts anfangen oder gar nicht ausstehen können, werden es ihm danken.
    Ein Grund, warum mein Interesse an Popmusik in den frühen 90ern endet, bzw. geendet hat :-(
    Ich mag diese Hip-Hop-, Techno- und sonstwelche Einflüsse nicht. Ich finde es schon nervig, wenn alte Pop-Nummern nochmal neu aufgelegt, geklaut, und auf die Weise verschandelt werden - wie es ja zum grössten Teil in der Branche üblich ist.
    Sorry, das musste mal gesagt werden.
    Trotzdem, Respekt an Elton John, das er sich das traut.
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