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Berlin (queer.de) - Die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset haben die Kritik der "Emma" an ihrem Mahnmal-Entwurf als "populistische Attacke" zurückgewiesen, berichtet die dpa. Die Frauenzeitschrift hatte die Abwesenheit von Lesben im Denkmal bemängelt (queer.de berichtete). Nach dem im Januar von einer Expertenjury ausgewählten Entwurf des dänisch-norwegischen Künstlerduos sollte im Denkmal ein projiziertes Schwarzweißbild eines küssenden Männerpaares zu sehen sein. "Ein Porträt ist keine Repräsentation", sagten nun Elmgreen und Dragset in einer Stellungnahme. "Warum, um Himmels willen, sollten wir ein Interesse daran haben, Frauen auszuschließen?". Eine bereits geplante Tafel beim Denkmal würde "natürlich ... sowohl Lesben und Transsexuelle als auch schwule Männer mit einbeziehen." Erst gestern hatte der LSVD Änderungen bei der Mahnmal-Gestaltung befürwortet (queer.de berichtete). (dk)



#1 No E-PatentsAnonym
#2 GerdAnonym
  • 30.08.2006, 09:09h
  • Die Künstler haben recht. Picassos Guernica ist auch keine Anklage gegen die Legion Condor und Erinnerung an eine kleine Stadt im Baskenland. Es ist eine Anklage gegen den Krieg. Genauso kann man das Homo-Mahnmal in seinem gegenwärtigen Entwurf weiter sehen, ohne dass Frauen, Männer, Transsexuelle, Blonde, Brünette, Große, Kleine, Schöne, Hässliche, Brillenträger, Gutsehende, Großlippige, Schmallippige oder was weiß ich wer berücksichtigt werden.

    Emma ist ein nur ein populistisches Schundblatt, das seine Auflage steigern will. Wenn jetzt sogar der LSVD einknickt und einen guten Entwurf verschlechtbessert, ist das sehr schade.
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#3 hwAnonym
  • 30.08.2006, 10:05h
  • @ gerd

    emma ist kein populistisches schundblatt.
    emma ist ein fosil. eine reliquie der angekommenen bürgertöchter-omis und -lesben und junger frauen die tüchtig mittun für die "neue republik".
    die funktion des bundesverdienstkreuzheftelchen für diese
    mittel- und oberschichtsfeministinnen bitte
    nicht in den schmutz ziehen. die krümel für
    unterschichtsfrauen waren und sind nicht
    unerheblich.
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#4 cybersapphoAnonym
  • 26.12.2007, 20:12h
  • Na super, da sieht man ja mal wieder, was Frauenfreundlichkeit den Schwulen von nebenan interessiert: einen feuchten Kehricht.
    Ihr wisst doch eigentlich, wie sich das anfühlt, unterrepräsentiert zu sein. Wäre es Euch auch egal gewesen, wenn sich auf dem Homodenkmal zwei Heten geküsst hätten? Ist was anderes? Ach?!
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#5 cyber iqAnonym
  • 27.12.2007, 19:29h
  • der unterschied besteht in folgendem:

    es kam keine lesbe wegen ihrer homosexualitaet ins kz, aber 5-15000 schwule.

    ach eine kleinigkeit?
    na geht es noch?
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