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  • 29. August 2006, noch kein Kommentar

Die Karibikinsel gilt als buntes und homofreundliches Reiseziel - nicht nur zum "Get Wet Weekend" im September.

Von Carsten Weidemann

"Biba i laga Biba" - das bedeutet "Leben und leben lassen" und ist die Philosophie der Insel Curaçao in der niederländischen Karibik. Kein Wunder, dass sich Curaçao zur tropischen Trend-Insel für Schwule und Lesben entwickelt. Curaçao ist das bunteste und homo-freundlichste Reiseziel in der Karibik. Veranstaltungen für Gays & Friends wie das "Get Wet Weekend" im September locken jedes Jahr mehr und mehr Besucher an.

Curaçao ist die größte Insel der Niederländischen Antillen und liegt in der südlichen Karibik, unmittelbar vor der Küste Venezuelas. Mit einer Fläche von 444 km² und ca. 170.000 Einwohnern entfaltet die Insel mit der savannenähnlichen Vegetation einen ganz besonderen Reiz. "Es ist uns wichtig, dass die Gay-Community weiß, dass sie bei uns jederzeit willkommen ist. Unsere Insel bietet eine reichhaltige Kultur, viele Kunst-Galerien, traumhafte Strände, Museen und eine hervorragende Küche", sagt Dr, James Hepple, Direktor des Touristenbüros Curaçaos.

Obwohl die Insel eher klein ist, bezaubert sie durch eine überraschende Völkervielfalt. Unter Berücksichtigung, was zur Geschichte Curaçaos geschrieben wurde, war es vor allem die Heimat dreier Gruppen: Einer schwarzen, katholischen Mehrheit, einer dünnen niederländischen Adelsschicht und einer kleinen Elite sephardischer Juden. Curaçao hat eine große Vielfalt (ca. 40 Buchten) an Stränden zu bieten, alle mit ihrem spezifischen Charme.

Weiße, palmengesäumte Buchten, wie das Cas Abao, im Westen Curaçaos, sind genauso reizvoll wie die langgestreckten Strände mit einer großen Auswahl an Wassersportmöglichkeiten. An den vielen paradiesischen Buchten und weißen Sandstränden sind sowohl Duschen und öffentliche Toiletten, als auch Restaurants oder Snackbars vorhanden. Die lokalen Reiseveranstalter organisieren zahlreiche Ausflüge auf Curaçao, auch mit deutschsprachiger Reiseleitung. Anschließend bietet sich ein Besuch in den Gay-Bars der Insel an: "Limbo Bar", "Lyric's Café" oder "It's my Life".

Curaçao gibt es übrigens auch in der Flasche: Aus den Schalen von Bitterorangen (Pomeranzen), die auf der Insel wachsen, wird der nach der Insel benannte Likör Curaçao hergestellt. Die Schalen werden mazeriert und dabei in Alkohol eingelegt, der Aroma und Farbstoffe herauslöst. Danach werden blaue, seltener rote Farbstoffe zugesetzt. Nach der Farbe wird das Getränk dann als "Blue Curaçao" oder "Red Curaçao" bezeichnet.

29. August 2006



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