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Wem telefonieren mit einer Person zu langweilig ist, der kann jetzt als Moderator einen eigenen Chat-Kanal bei Skype eröffnen.

Von Christian Scheuß

Die beliebte Internettelefon-Software "Skype" bietet nicht nur alle Möglichkeiten, mit seinen Freunden und Bekannten in Kontakt zu treten, kostenlos zwischen Skype-Nutzern zu plaudern, oder zu Ortsgebühren von allen möglichen Orten der Erde anrufen zu können.

Die Macher schreiben auch den Community-Gedanken ganz groß. Jeder kann mit jedem reden, wenn man denn will. Seit den ersten Versionen von Skype kann man seinen persönlichen Status in den "SkypeMe-Modus" setzen. Das heißt, es kann einen tatsächlich jeder anrufen. Über die Suchfunktion lassen sich alle anzeigen, die gerade den Plauder-Modus aktiviert haben.

Das neuste Zusatztool nennt sich Skypecast. Darüber kann jeder Kanäle zu einem bestimmten Thema eröffnen, und sich darin mit anderen Skypern austauschen. Bis zu hundert Personen können sich gleichzeitig an den über die Telefon-Software geführten Gesprächen Beteiligen. Selber schlüpft man in die Rolle des Moderators, der Leuten Rederecht geben kann, sie bei ungebührlichem Benehmen aus der Diskussion schmeißen kann und der auch bestimmt, wie lange der Themenkanal offen sein soll. Ab und an gibt es bereits Skyper, die Diskussionen über Homosexualität eröffnen, in denen man sich rege austauscht.

30.08.2006



10 Kommentare

#1 No E-PatentsAnonym
  • 30.08.2006, 16:56h
  • Die Grundidee ist nicht schlecht, nur würde ich nicht via internet telefonieren. Dazu ist nämlich ersteinmal ein DSL-Anschluß notwendig. Aus eigener Erfahrung weiß ich, das es in der BRD noch Gegenden gibt wo dies noch nicht möglich ist(Angeblich wegen der Glasfaserkabel, nur wer von HF keine Ahnung hat.....). Und das Risiko das diese Verbindungen dann auch noch von Jedermann, da nicht Verschlüsselt, abgehört werden können, stört mich ein wenig daran.
    Auch wenn die Geheimdienste schon längst Internetverbindungen und Telefonverbindungen aufzeichnen und speichern, wegen der angeblichen Terrorgefahr(Schwachsinn!), muss nicht mein Nachbar mitbekommen, mit wem ich über was am Telefon labere...
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#2 BobAnonym
  • 30.08.2006, 18:00h
  • Dein Nachbar kann Deine IP Telefonate nicht abhören, aber Deine normalen Telefonate im Keller anzapfen...
    Naja. Technik und Gerüchte...
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#3 PierreAnonym
  • 30.08.2006, 18:36h
  • Wo ist denn da ein Problem mit dem 'Anzapfen`'? Habt ihr was zu verbergen? Ich jedenfalls nicht.
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#4 seb1983
  • 30.08.2006, 19:38h
  • Da kommt aber übelstes Halbwissen zusammen :-)))))

    Es gibt tatsächlich Gegenden in Deutschland (und dem Rest der Welt *g*) in denen es kein DSL gibt, was aber in erster Linie an der starken Dämpfung von DSL Signalen liegt. Das Problem mit dem Glasfasernetz bis ins Haus in Ostdeutschland (vom bösen Westen übrigens bezahlt) über die kein DSL möglich war ist schon eine weile behoben.

    "Abhören" ist ebenso Schwachsinn, selbst bei W Lan Verbindungen. Falls da kein Zugangsschlüssel eingerichtet ist surft der Nachbar höchstens für lau mit. Beim Festnetztelefonieren ist die Abhörgefahr mal definitv größer. Ich hoffe für dich du benutzt kein Handy oder schnurloses Telefon wenn du deine Schläfer im Libanon anrufst, die sind nämlich deutlich einfacher abzuhören :-)))

    Das Aufzeichnen der Daten ist zwar verfassungsrechtlich bestimmt bedenklich, aber wenn jemanden interessiert was es bei mir zum Abendessen gibt etc kann mir das egal sein, der NAchbar hat das höchstens bei der Stasi selbst abgehört *g*
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#5 No E-PatentsAnonym
  • 30.08.2006, 20:16h
  • @pierre: Du solltest mal das GG lesen, denn darin steht es dir zu, etwas verberghen zu dürfen.

    @seb1983: Erstens können w-lan-verbindungen nicht nur durch das "mitsurfen" genutzt werden(hab auch wlan, nur mit 256bit verschlüsselt). nein, man kann auch, zumindest bei Win-XP-Systemen, auf die dateien zugreifen(öfters mal richtige fachliteratur lesen!). vorrausgesetzt, die datei-und druckerfreigabe ist aktiviert. Das liegt dann nämlich am grundsystem auf dem das Windows betriebssystem aufbaut. Unter ALLEN ANDEREN Betriebsystemen ist das etwas komplizierter. Die gegenden, wo noch kein DSL vorhanden ist, kannst du dir auf der landkarte suchen, gibt es in der umgebung von Braunschweig/Wolfsburg zu hauf. Angeblich geht es da nicht wegen der Glasfaserkabel. Sagt die Telekom. Oder besser deren, von Tuten und blasen und schon garnicht von Hochfrequenz Ahnung habenden Verkäufer. Das mit dem schnurlostelefon mag sein , nur sind diese nach dem DECT+-Standard abhörsicher. dieser benutzt nämlich einen hexadezimalen Zufallsschlüssel mit 150 Hz.
    So, und das Mobiltelefone nach den Digitalen Standards, die von der EU festgelegt sind, abhörsicher sind, müsste sogar dir einleuchten. Denn, allein durch den Frequenzberteich und die niedrige Bandbreite in diesen Bereichen muss das Signal verschlüsselt sein, da es sonst zu unerwünschten Nebenwellen kommt. Abhören kann Mobiltelefone vielleicht die NSA & der BND. Die Polizei wird sicher nicht die Technische Ausstattung haben um einen 1Mbit grossen Schlüssel zu knacken.

    Sämtliche anderen Verschlüsselungen nützen nur solange etwas, bis einer daher kommt und ein prog zum Knacken dieser ins netz stellt. Dann meistens zum Gratisdownload.

    Ach, und eh ich das vergesse: Die Aufzeichnung der Internet- und Telefonverbinfungen wurde von der EU beschlossen, zur Terrorabwehr. Und zwar nach den Anschlägen von London im letzten Sommer. Stand sogar in der FTD. Also ab und an mal aufmerksam Zeitung lesen;)

    MfG aus Salzghetto
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#6 seb1983
  • 31.08.2006, 00:43h
  • Das mit der Druckerfreigabe ist n gaaanz alter Hut, Billigsttelefone kommen auch heute noch mit dem DECT Vorgänger aus,
    und beim Abhören von Handys hab ich mal entsprechenden technischen Aufwand vorausgesetzt :-))

    Bei der Aufzeichnung wird eben nur die Verbindung aber nicht das Gespräch aufgezeichnet und auch nur bei Bedarf darauf zugegriffen.... Für dramatisch halte ich das nicht
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#7 BobAnonym
  • 31.08.2006, 02:25h
  • @E-Patents : Du mischt ja wirklich totales Halbwissen mit teilweise echtem Wissen. Und: Nur, weil EU-Politiker etwas beschließen wird es noch lange nicht möglich.
    Zusätzlich sind die ersten SIP-PGP Protokolle im Umlauf.
    Handy-Gespräche werden in den Vermittlungen abgegriffen, da hilft auch ne Verschlüsselung nix.
    Dann kannste mir mal nen hexadezimalen Zufallschlüssel mit 150 Hz erklären, daß kam in meiner Kryptografie Vorlesung nicht vor. Sorry.
    Naja... Weiter so...
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#8 ManniAnonym
#9 tux2006Anonym
  • 02.09.2006, 06:53h
  • @bob, @seb1983: Mit einer Lizenz nach dem AFuG wüsstet Ihr, worum es geht.
    Wahrscheinlich lobt Ihr auch PLC in den Himmel, dann brauch ich aber nur den KW-Empfänger anzumachen und höre euch schon...

    Wenn man von Modulation keine Ahnung hat, sollte man es lassen..

    und: VoIP iss das letzte, allein die Qualität ist zum Kotzen!
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#10 madridEUAnonym
  • 02.09.2006, 12:48h
  • Wer war nicht selbst schon einmal Zeuge eines amüsanten fremden Telefonats in der Leitung ?
    Wir als Schwule finden Plaudereien über gewisse Sexpraktiken untereinander ja nicht als anstössig und die Geheimdienste sollen ihren Spass beim Abhören haben, sofern wir überhaupt interessant für sie sind, was man doch bezweifeln darf.
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