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Jerusalem (queer.de) - Die Jerusalemer Behörden haben die für den 21. September geplante World-Pride-Parade verboten. Die Polizei hätte nicht genug Personal, um für die Sicherheit der Demonstration zu sorgen. Grund sei die zeitliche Nähe zum jüdischen Neujahrsfest am folgenden Tag. Allerdings würde die Parade genehmigt werden, wenn sie für einem anderen Tag beantragt würde. Ein Sprecher des Veranstalters Open House sagte dagegen israelischen Medienberichten zufolge, dass die Veranstaltung mit oder ohne Genehmigung stattfinden würde. Zuletzt hatte das Open House angekündigt, man werde im Falle eines Verbotes klagen (queer.de berichtete). Bereits im vergangenen Jahr untersagten die Behörden eine CSD-Parade, das Verbot wurde allerdings von einem Gericht aufgehoben (queer.de berichtete). Daraufhin ging während der Parade ein religiöser Fanatiker mit einem Messer auf die Demonstranten los und verletzte drei Menschen (queer.de berichtete). (dk)



#1 FloAnonym
  • 30.08.2006, 16:00h
  • Ich hatte schon befürchtet, dass Grundrechte dort wieder mal mit Füßen getreten werden!

    Jetzt muss man dieses Recht wohl wieder einklagen - wann lernen die das endlich?

    Ich hoffe, dass auch die europäische Politik Druck auf Israel ausübt...
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#2 rogerAnonym
  • 30.08.2006, 22:41h
  • @ flo

    die europäische politik sollte eher mal etwas druck auf den ein oder anderen eu-mitgliedsstaat ausüben, bevor sie sich in israel einmischt....
    ---oder sehe ich die sache falsch?
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#3 SaschaAnonym
  • 31.08.2006, 01:16h
  • Nein, @Roger

    die EU sollte und muss überall eingreifen, wo fundamentale Menschenrechte verletzt werden - nach innen UND nach außen.
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#4 DerDaAnonym
  • 31.08.2006, 02:49h
  • Druck ist nicht angebracht, die Darstellung von Queer.de und von OpenHouse ist absolut egoistisch. Die Sicherheitsbehörden in Israel haben jedes Jahr zum jüdischen Neujahrsfest viel zu tun, besonders in diesem Jahr oder diesen Zeiten. Es ist also absolut dümmlich, den WorldPride an diesem Tag stattfinden zu lassen.

    Und wenn OpenHouse das Risiko eingeht, und ohne polizeilichen Schutz eine illegale Parade abhält, gefährdet sie nicht nur teilnehmer, sondern lädt Extremisten gerade dazu ein, Anschläge auf Homosexuelle zu verüben.
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