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  • 31. August 2006, noch kein Kommentar

Satter Rock mit elektronischen Spielereien aus deutschen Landen. Die Jungs von Northern Lite haben ein neues Album: "Unisex".

Von Carsten Weidemann

Northern Lite entstand in den späten 90ern wie jede gute Band in der Provinz. Birmingham, Manchester oder Glasgow – in Deutschland heißt das Erfurt. Andreas Kubat und Sebastian Bohn schmissen unterschiedliche musikalische Prägungen zusammen: Rock, Hip Hop, viel Elektrisches. Später addierten sie live gespielte Gitarren (Sascha Littek). Das Label 1st Decade Records wurde gegründet, um am Anfang unabhängig von den großen Firmen agieren zu können. Das Album "Reach the Sun" von 2004 gibt Northern Lite endgültig eine unverwechselbare musikalische Kontur: Um fassbar zu machen, was bei allen guten Dingen eigentlich gar nicht geht, erfinden die Jungs den Begriff Neopop, werden als Techno-Alternative-Independent-Rock’n’Wave und und und beschrieben.

Der neue Longplayer "Unisex", der am 01. September bei Universal erscheint, geht weiter, viel weiter. "I don’t remember. I don’t wanna know.” Kubat ist noch rockiger, rotziger. Zusammen mit dem klugen Soundbett Bohns und Litteks Riffs hört sich das unglaublich jung und zornig an. Und es gibt da diese Nummern, die man einfach immer wieder hören muss. Die Geschichte vom außerirdischen Mädchen ("Alien Girl"), die Sache mit der Zukunft, die gar nicht so schwer auszumachen ist ("Future Ain’t Hard to See on My LSD"). Songs, die überall funktionieren. Und die immer richtig sind.

Tour-Daten:

12.08.06 Mera Luna Festival
18.08.06 Hoyerswerde Populario Festival
25.08.06 Hamburg, Lovecity 2006 (Northern Lite DJ-Set by Boon & Gunjah)
26.08.06 Berlin, Electrofused
09.09.06 Chemnitz, Moon Beach Festival

31. August 2006