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  • 01. September 2006, noch kein Kommentar

Buenos Aires (queer.de) - Die Regierung Argentiniens will Presseberichten zufolge Schwulen und Lesben erlauben, offen im Militär zu dienen. "Das Verbot war Nonsense", wird ein Oberst zitiert. "Homosexualität ist Privatsache." Argentinien ist damit nach Kolumbien das zweite Land, das das Homo-Verbot abschafft.
Forderung nach Öffnung des Militärs in den USA
In den USA nimmt der Verband der Homo-Soldaten, der Servicemembers Legal Defense Network (SLDN), die Öffnung in Argentinien zum Anlass, auf die diskriminierende Praxis in den amerikanischen Streitkräften hinzuweisen. "Die Vereinigten Staaten isolieren sich mit ihren Restriktionen gegen Schwule und Lesben international immer mehr", so SLDN-Direktor C. Dixon Osburn. "Von Israel über Südafrika bis Argentinien erkennen Staaten, dass es der Bereitschaft schadet, qualifiziertes Personal auszuschließen". Derzeit wird im US-Kongress ein Gesetzentwurf diskutiert, der die "Don't ask don't tell"-Regelung abschaffen soll, die es offen Homosexuellen verbietet zu dienen. (dk)