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Amsterdam (queer.de) - Forscher des Stockholmer Karolinska-Instituts melden, sie seien der Entwicklung eines HIV-Impfstoffes nähergekommen. Die Ergebnisse der Studie werden derzeit auf dem HIV-Impfstoff-Kongress in Amsterdam vorgestellt. In der ersten Phase der Studie erzielte ein neues Vakzin unerwartete Ergebnisse: 90 Prozent der Probanden entwickelten eine immunologische Abwehrreaktion gegen HIV. Der genetische Impfstoff nützt Teile der Virus-DNS, um die Produktion körpereigener Proteine zu stimulieren, die dem Virus vorbeugen."Der Impfstoff soll so entwickelt werden, dass er gegen verschiedene Arten des HIV-Virus in Afrika und den westlichen Ländern schützt", so Britta Wahren vom Karolinska-Institut. Um die vorliegenden Testergebnisse zu bestätigen, wird in diesem Herbst die zweite Testphase in Tansania, wo etwa 20 Prozent der Bevölkerung mit dem HI-Virus infiziert ist, gestartet. Erich Gattner, Präsident der Aids-Hilfe Oberösterreich warnte jedoch vor vorschneller Euphorie. Ein Problem sei, dass sich der HI-Virus während der Testphasen zu schnell an den Impfstoff anpasst und mutiert. (pm)



#1 tux2006Anonym
  • 01.09.2006, 17:56h
  • Ich hoffe, das die Hoffnungen jetzt nicht zu hoch gesteckt werden. Denn er ist noch nicht "Marktreif". also Junx, entweder in Fester Beziehung leben oder schön weiterhin mit Gummi Poppen, denn wir sind noch nicht so weit.

    Zumal ich ganz ernsthaft der Meinung bin, das, wenn es denn irgendwann einen Impfstoff geben sollte, dieser dann sicher nicht von den Kassen übernommen wird.
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#2 DannyAnonym
  • 02.09.2006, 09:50h
  • Sehe ich genau so, aber da die Folgekosten einer Infektion bei einer Person erheblich höher sind als ein Impfschutz bei 50, werden die Krankenkassen das schon übernehmen, zumindest bei einer "Risiko-Gruppe" wie uns.
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#3 madridEUAnonym
  • 02.09.2006, 12:38h
  • Man könnte sich als Laie aber auch vorstellen, dass im Zuge eines wirksamen Impfstoffes auch die schnelle Therapie-Heilspritze bei bereits Infizierten entwickelt wird und somit die umständlichen lebenslangen Tabletten mit teilweise schlechter Verträglichkeit wegfallen ?
    Ungefähr so wirksam und ohne Nebenwirkung wie Tripper- oder Syphilismedikamente ?
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#4 MatthiasAnonym
  • 02.09.2006, 14:34h
  • Finde allerdings das Statement entweder feste Beziehung oder Gummi schon etwas problematisch, gerade wenn man weiß, daß ein Großteil der Neuinfektionen in sogenannten festen Beziehungen stattfindet!
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#5 mvsAnonym
#6 seb1983
  • 03.09.2006, 16:42h
  • @MVS
    Falls du die Anybabypille meinst, meines Wissens nach bis 18 komplett, danach fallen nur Rezeptgebüren an bis 20, danach muss man selbst zahlen.

    Fall es mal eine HIV Imppfung gibt denke ich auch dass sie, bei den exorbitanten Folgekosten einer Erkrankung, von den Kassen übernommen wird, zumindest für Risikogruppen, besser für alle....
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