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Berlin/Stuttgart (queer.de) - Der Verein "MANNdat - Geschlechterpolitische Initiative" hat vor einer Diskriminierung von männlichen Aidsopfern gewarnt. Er reagiert damit auf Ankündigungen von Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD), die Aids-Hilfe ihres Ministeriums künftig auf Mädchen und Frauen zu konzentrieren. Gemeinsam mit Gesundheitsministerin Ulla Schmidt möchte sie dazu eine Aidskonferenz speziell zur Situation junger Frauen und Mädchen veranstalten. "Solange die Mehrheit der Aidsopfer männlich waren, bestand offensichtlich kein Handlungsbedarf", erklärt Wolfgang Wenger als Sprecher des Vereins. "Nun sind 'nur noch' knapp über 50 Prozent der Opfer weltweit männlich und schon sehen sich deutsche Politikerinnen gefordert." Der Sozialpädagoge aus Rosenheim befürchtet eine ähnliche Diskriminierung männlicher Opfer, wie sie schon in der Krebsvorsorge bei Männern deutlich zu sehen ist. "Es ist moralisch nicht zu rechtfertigen und für die Bekämpfung der Seuche kontraproduktiv, wenn bei der Verteilung der Mittel bestimmte Opfergruppen bevorzugt werden." (pm)



#1 rangerAnonym
  • 04.09.2006, 22:28h
  • Ich glaube, im Weltbild der Damen ist die Überschrift zu diesem Artikel völlig falsch gewählt. Da sind Männer keine AIDS-Opfer sondern AIDS-Täter. Nur Frauen sind AIDS-Opfer.
    Das mag ja zum Teil auch stimmen, aber sollte man deshalb darauf verzichten, auf Männern einzuwirken? So nach dem Motto: Die sind eh zu blöd, lass sie in der Gegend rumvögeln und wir regeln das über die Frauen. Die sind sowieso die Intelligenten und Guten.
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#2 markusAnonym
  • 05.09.2006, 08:49h
  • eine frau die sich, weil sie sich aus risikofreude ohne gummi vögeln lässt, genauso selber schuld (!) an einer infektion, wie es ein mann ist.

    "opfer" sind wohl nur die, die durch ihren partner innerhalb einer festen beziehung infizieren, weil der fremdvögelt ohne sich zu schützen. nicht zu vergessen die, die sich durch andere möglichkeiten (bluttransfusion etc.) infizieren.

    aber nach geschlechtern zu unterscheiden, und auch noch eine täter/opferposition einzunehmen ist wohl grundsätzlich nicht sinnvoll - ausgenommen der beschriebenen fälle.
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#3 legatAnonym
  • 05.09.2006, 22:54h
  • Die Dame war schon immer etwas männerfeindlich gesinnt. Beim Tsunami fiel ihr dieses ein:

    '...Die Bundesregierung will sich bei ihrer umfangreichen Hilfe für die Flutopfer vor allem auf Frauen und Kinder konzentrieren. Das teilte Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) vor Beginn der internationalen Geberkonferenz in Genf mit...'

    www.heute.de/ZDFheute/inhalt/30/0,3672,2247966,00.html
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