Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?5529

Kampala (queer.de) - Der Premierminister von Uganda hat Homosexualität als "schädlich" bezeichnet und sich hinter den homofeindlichen Kurs der anglikanischen Kirche in seinem Land gestellt. "International sind wir immensem Druck ausgesetzt, unsere Definition von Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau zu ändern", so Apolo Nsibambi laut "The Monitor" bei einer Versammlung der ugandischen Kirche. "Werte vom Weste zu importieren, schadet unserer Kultur. Ich bin stolz zu erwähnen, dass die Church of Uganda, die katholische Kirche und die Muslime sich an den Händen fassen, um der Homosexualität in Afrika zu widerstehen." Er regte eine nähere Zusammenarbeit zwischen der Regierung und der Kirche an. Zuletzt hatte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International vor einer rapiden Verschlechterung der Lebenssituation von Schwulen gewarnt (queer.de berichtete). Homo-Sex wird in Uganda mit langjährigen Haftstrafen geahndet, sogar das Eingehen einer Homo-Ehe im Ausland ist strafbar. (dk)



#1 ACopAnonym
  • 05.09.2006, 17:10h
  • na solange Premierminister Apolo Nsibambi auch gegen den
    Import von westlichen Geldern ist, kann er das ja so sehen.
    Aber bitte nicht mit unseren Steuergeldern!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 redforceAnonym
  • 06.09.2006, 14:39h
  • Geld hin, Geld her, Menschenrechte haben nichts mit Geld zu tun! Dieser Mann und alle, die ihn unterstützen, gehören abgesetzt.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 hwAnonym
  • 11.09.2006, 00:05h
  • ......Wenn ein Gesetz zu Gunsten homosexueller Lebensgemeinschaften schon in Kraft ist, muss der katholische Parlamentarier auf die ihm mögliche Art und Weise dagegen Einspruch erheben und seinen Widerstand öffentlich kundtun...

    ....Nach der Lehre der Kirche kann die Achtung gegenüber homosexuellen Personen in keiner Weise zur Billigung des homosexuellen Verhaltens oder zur rechtlichen Anerkennung der homosexuellen Lebensgemeinschaften führen. Das Gemeinwohl verlangt, dass die Gesetze die eheliche Gemeinschaft als Fundament der Familie, der Grundzelle der Gesellschaft, anerkennen, fördern und schützen. Die rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften oder deren Gleichsetzung mit der Ehe würde bedeuten, nicht nur ein abwegiges Verhalten zu billigen und zu einem Modell in der gegenwärtigen Gesellschaft zu machen, sondern auch grundlegende Werte zu verdunkeln, die zum gemeinsamen Erbe der Menschheit gehören. Die Kirche kann nicht anders, als diese Werte zu verteidigen, für das Wohl der Menschen und der ganzen Gesellschaft.
    Rom.......am 3. Juni 2003, dem Gedenktag der heiligen Märtyrer Karl Lwanga und Gefährten.

    Joseph Card. Ratzinger
    Präfekt

    de.wikipedia.org/wiki/Karl_Lwanga
  • Antworten » | Direktlink »