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London (queer.de) - Popsänger Will Young (27) hat in einem Interview mit der "Times" verraten, dass er Bedenken habe, sich wie andere Stars zu verhalten, weil er schwul sei. "Es gibt immer noch Dinge, die ich nicht tun kann, weil ich schwul bin. Ich muss schon sehr gut überlegen, was ich tue. Zum Beispiel, ob ich einfach oben ohne nur in Jeans bekleidet auftreten kann", merkte Young in dem Interview an. Seine Sexualität würde ihn sowohl bei der Art und Weise wie er auf der Bühne auftreten würde als auch in Musikvideos einschränken. "Wenn Robbie Williams ohne Oberteil durch das Bild springt, denken alle er ist ein großer, starker Kerl. Wissen sie, was ich meine?" Young sprach außerdem über sein Coming-out. Er habe damit der Presse voraus sein wollen, die daraus sonst einen Skandal gebastelt hätte. Auch wenn es keine Homophobie von den Musikfans sei, gäbe es als schwuler Künstler nach wie vor Restriktionen. "Ich komme mir manchmal vor wie eine wandelende EMNID-Umfrage. Ich erlebe zwar nicht oft Vorurteile, aber ich glaube die Leute wollen es von einem Schwulen weniger sehen als von einem Hetero", ergänzte Young. Zuletzt machte der Sänger Schlagzeilen, als er in einem Interview mit dem Boulevard-Onlinemagazin "femalefirst.co.uk" sagte, dass er gerne heiraten wolle. "Wenn ich die richtige Person gefunden habe, würde ich heiraten und wollen, dass alle diesen Moment mit mir teilen", sagte Young. (jg)



#1 MariusAnonym
  • 06.09.2006, 16:56h
  • Als Person des öffentlichen Lebens ist es leider oft so, dass man als Homosexuelle/r immer darauf reduziert wird. Bei Interviews wird immer danach gefragt, man bekommt nur noch solche Rollen etc.

    Unterschwellig spielt das in der Wahrnehmung immer eine Rolle! Das beweist, dass Homosexualität leider noch lange nicht so selbstverständlich ist, wie es sein sollte!

    Ich wünche mir eine Welt, wo Homosexualität gleichberechtigt neben Heterosexualität ist und gar kein spezielles Thema mehr ist und nichts, wo Leute überhaupt drüber nachdenken! Bei Heteros denkt doch auch keiner, was die im Bett machen...

    Um dieses Ziel zu erreichen, ist es umso wichtiger, dass sich gerade Prominente outen und offen damit umgehen. Je mehr Leute zeigen, wie normal das ist, desto besser!

    Und wir alle müssen für weitere politische und rechtliche Gleichstellung (Stichwort: Öffnung der Ehe, etc.) kämpfen. Nur politische und rechtliche Gleichstellung kann auch die Gesellschaft verändern...
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#2 HansAnonym
  • 06.09.2006, 17:38h
  • Seine Sorgen möchte ich haben. Entweden ich mache es und denke nicht über belanglose Dinge nach die ich tue oder auch nicht tue.

    Ein Star der leidet! Ach, wie traurig!
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#3 SaschaAnonym
  • 06.09.2006, 18:16h
  • @Marius: In erster Linie müssen wir die Erziehung und Bildung junger Menschen verändern, indem wir sexuelle Vielfalt als wesentliches Thema an den Schulen etablieren!

    Andernfalls sind alle rein gesetzgeberisch-technokratischen Maßnahmen nichts als ein Farce...
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