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Paris (queer.de) - Frankreichs Innenminister Nicolas Sarkozy, wahrscheinlicher konservativer Kandidat bei den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr, hat sich gegen die Öffnung der Ehe ausgesprochen. Er sagte der Zeitung "Le Figaro", er sei auch gegen das Adoptionsrecht für Schwule und Lesben, unterstütze aber Gleichstellung in Finanzfragen: "Ich bin gegen jede Form der Diskriminierung. Homosexuelle sollten nicht darunter leiden. Darum bin ich für eine finanzielle Gleichstellung." Schwule und lesbische Paare sollten daher im Steuersystem nicht anders behandelt werden als heterosexuelle, so der Minister, der auch Vorsitzender der konservativen UMP ist. Die Öffnung der Ehe sei aber mit ihm nicht zu machen: "Als Modell wollen wir aber die heterosexuelle Familie behalten: Kinder brauchen Vater und Mutter." Ende Juni hatte Sarkozy noch eine Studie in Auftrag gegeben, die die Öffnung der Ehe prüfen sollte (queer.de berichtete). Seine wahrscheinliche Konkurrentin um das Präsidentenamt, die Sozialistin Ségolène Royal, hat bereits angekündigt, sie werde sich im Falle eines Wahlsieges für die Öffnung der Ehe einsetzen (queer.de berichtete). (dk)



12 Kommentare

#1 gerdAnonym
#2 FloAnonym
  • 08.09.2006, 15:48h
  • Die Ewiggestrigen lauern überall... (Und wie immer stellen sie ihre Ideologie über Fakten.)

    Hoffentlich verlieren die Konservativen in Frankreich haushoch!
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#3 NikolasAnonym
  • 08.09.2006, 16:28h
  • Sarkozy ist gegen die Homo-Ehe.?? Aber er ist gegen die Diskiminierung?? Ausgerechnt Sarkozy, der jüdischer Abstammung ist. Von Juden hätte ich doch mehr Unterstützung erwartet.
    Oh Mann waren das noch Zeiten, wo die Juden in Berlin in den zwanziger Jahren Berlin zur "Homo"-Welt-Hauptstadt machten.
    Die Kandidaten der Sozialisten ist mir zwar sehr sypatisch, aber leider in der falschen Partei. Die Sozialisten lassen mir wieder zu viele Ausländer in Land. Davon hat auch Frankreich genug. Vor allem Moslems.
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#4 RalfAnonym
  • 08.09.2006, 16:46h
  • Wieso sollte man gerade von Juden Akzeptanz erwarten? Aus dem Judentum kommt doch der ganze Hass gegen Schwule.
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#5 hwAnonym
  • 08.09.2006, 16:49h
  • @ nikolas

    ..ja, die letzte party in berlin war lustig..
    noch was nettes vor´m kz.
    es ist auch gut, dass du hier schreibst,
    da weiß man, dass es wieder leute gibt,
    die einem mit ihrer stimmabgabe mitteilen,
    wann die party rum ist...war damals auch
    so, als der partybeender gewählt wurde.
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#6 www0815Anonym
  • 08.09.2006, 21:52h
  • Von Juden kannst du keine Unterstützung erwarten.
    Hast du nicht gelesen, dass in Jerusalem, (das jüdisch ist) massiv gegen Homosexuelle vorgegangen wird?
    Bloß weil man selbst eine Minderheit ist, heißt das noch lange nicht, dass man andere Minderheiten schützt und toleriert.
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#7 PeterAnonym
  • 09.09.2006, 09:02h
  • na, das war ja ein richtig qualifizierter kommentar...
    ich glaube mittlerweile ist es in der gesamten EU, ziemlich schwierig als moslem oder schwarzer einzureisen bzw. zu wandern, egal ob das jeweilige land nun konservativ oder links regiert wird. und ich finde es ziemlich billig, alles immer auf die "bösen" moslems zu schieben. der größte widerstand gegen die homo-ehe geht doch in ganz europa von der katholischen (s. polen), orthodoxen (s. russland, griechenland, rumänien) und den konservativen evangelischen (s. lettland) kirchen aus. und wer mal französische katholiken erlebt hat, weiß, welch schauriger klientel sich sarkozy da anbiedert. da ist ratzi ne linke bazille gegen ;-)
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#8 xapplexAnonym
  • 09.09.2006, 18:54h
  • Wenn konservative Franzosen sich nicht für die Homo-Ehe einsetzen hagelt es sofort scharfe Kritik von der Gutmenschenfraktion.
    Wenn aber in islamischen Ländern Schwule verhaftet, gefoltert und hingerichtet werden - oder wenn hierzulande Gangs aus moslemischen Jugendlichen Jagd auf Schwule machen - das hat man dann als liebenswerte Folklore hinzunehmen.
    Fragt mal den Imam eurer nächstgelegenen Moschee, was der von der Homo-Ehe hält.
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#9 hwAnonym
  • 10.09.2006, 00:20h
  • @ xamericanappendix

    das ist ja der gleiche krampf, den der poltit-kosmetik-clown jeff gedmin schreibt .
    den hat der amerikanische kosmetikkonzern esteé lauder als polit-kasper nach nine-eleven, mit nicht unerheblichen finanziellen mitteln, in berlin stationiert.
    liest du sowas dort direkt, über die "welt " oder über "fischers blog" ?
    gedmin kam aus dem bräunungs-studio (american enterprise institute) dort arbeitet jetzt ayaan hirsi ali an der einsteigerkabine.
    pseudo-kompetenes geblubber zum thema naher osten oder islam oder
    "europäische Gastarbeiternachkommen"
    bezog der in jeder hinsicht schmalbrüstige gedmin vom MEMRI/Berlin.
    diese bude ließ die ehefrau
    des dick cheney braters david wurmser, mayrav wurmser, als propagandaschleuder für die antideutschen, die neokonservativen, staatsterroristen, wanderprediger und presswort-journalisten in berlin installieren.
    der ansonsten achtlos vorüber gegangene
    67. jahrestag des beginns des II. weltkrieges, 01.09., hatte einen schönen höhepunkt. an diesem tag ist der vergiftete brunnen MEMRI versiegt. möge die zentrale bald folgen.

    www.memri.de/

    mach dir doch mal einen eigenen kopf und schreib mal was vernünftiges.scheinst ja ohne politik ein heller kopf zu sein. dein engagierter unterton, hat ja was....
    deine gedmin-umsetzung von letztens, läßt auf eine gute wahrnehmung schliessen.
    lass mal das adaptive, werd kreativ...
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#10 SaschaAnonym
  • 10.09.2006, 16:18h
  • @xapplex:

    Frag' du doch mal den von der deutschen Öffentlichkeit an diesem Wochenende einhellig bejubelten, selbsternannten Vertreter Christi auf Erden, was er von der Homo-Ehe hält. Aber Moment mal, das musst du ihn ja gar nicht fragen, denn das gibt er ja in gewohnter Hassprediger-Manier bei jeder sich bietenden Gelegenheit zum Besten!

    Ich glaube, dass sich wohl niemand den vermeintlichen "Kampf "oder gar "Krieg der Kulturen" so sehr gewünscht hat bzw. ihn so sehr herbeireden möchte wie rechtsextreme, fremdenfeindliche und allgemein xenophobe Kräfte in dieser und in anderen westlichen Gesellschaften. Ganz zu schweigen von denen, die einfach ihre geopolitischen Hegemonialinteressen im Nahen Osten durchsetzen wollen (siehe Bush & Co.).

    Daher sollten wir, die wir angeblich Homophobie zu bekämpfen beabsichtigen, nicht allzu leichtfertig einer ebenso billigen Islamophobie das Wort reden!
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