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Am 5. September wäre Freddie Mercury 60 geworden. Eine neue Best-of feiert den Rock-Giganten und sein Solo-Schaffen.

Von Carsten Weidemann

Elaboriert. Extrovertiert. Extravagant. Freddie Mercury zählt unbestritten zu den größten Selbstdarstellern der Rockgeschichte: Wie ein Galan stolzierte der Egomane majestätisch über die Bühne und kokettierte mit dem Publikum. Das Bild, wie Mercury mit hoch gereckter Faust und gespreiztem Schritt auf der Bühne verharrt, hat sich auf ewig ins kollektive Gedächtnis gebrannt. Der Frontmann der britischen Rockband Queen war ein schillernder Paradiesvogel, wie es ihn vorher und nachher nicht mehr gegeben hat. Aber all dieses Schillernde kann nicht vergessen machen, dass Mercury in erster Linie ein erstklassiger Sänger war, der jedem Song seinen ureigenen Stempel aufdrückte. Die Songs, die er mit Queen aufnahm, wurden vielfach zu Welthits. Seine sporadischen Solo-Aufnahmen standen dagegen oft im Schatten solch übermächtiger Evergreens wie "We Are The Champions", "We Will Rock You" oder "Radio Ga-Ga".

Mit "The Very Best Of Freddie Mercury" gibt es nun eine CD, die seine besten und spannendsten Solo-Ausflüge beinhaltet. Neben Songs von seinen beiden Alben "Mr. Bad Guy" und "Barcelona" (eine Kollaboration mit Operndiva Montserrat Caballé) gibt es diverse Singles und Raritäten wie zum Beispiel seine beiden Songs unter dem Namen Pseudonym (1973 auf einer Single erschienen: "Going Back" und "I Can Hear Music"). "Love Kills" (aus dem Film "Metropolis"), "Made In Heaven" oder "The Great Pretender" – nur ein paar überaus gelungene Beispiele des stimmgewaltigen Ausnahmetalents. Seine Duette mit Caballé belegen noch einmal nachdrücklich, wie sehr Mercury daran gelegen war, die E- mit der U-Musik zu verbinden. Bei "The Very Best Of Freddie Mercury" handelt es sich um eine erstklassige Sammlung, die endlich Mercurys übersehene Solo-Aufnahmen im rechten Licht erstrahlen lässt.

Zeitgleich zur CD erscheint auch die DVD "Lover Of Life, Singer Of Songs".

Im Interview mit Peter Freestone, Mercurys letztem Assistenten und engen Vertrauten, gibt es weitere spannende Facts zu der Rock-Ikone.

11. September 2006