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  • 11. September 2006, noch kein Kommentar

Sieht nicht nur gut aus: Schlager-Prinz Oliver Thomas und sein Album "Rom oder Rhodos".

Von Carsten Weidemann

Mit Begabung und Fleiß hat sich Oliver Thomas (29) einen hervorragenden Platz in der Schlagerszene erobert. Rückblickend sagt er: "Ich war kaum zehn Jahre alt, da gab es für mich nur den einen Berufswunsch: Musiker. ich konnte mir nichts anderes vorstellen. Und so war alles, was ich machte, darauf ausgerichtet." Aufgewachsen in Alpirsbach, besuchte er später das Gymnasium in Freudenstadt (Schwarzwald). Doch weit mehr interessierte er sich für die Musik. Bereits mit neun Jahren setzte er sich begeistert hinters Schlagzeug. Außerdem perfektionierte sich Oliver Thomas auf dem Keyboard, mit dem er sich bei seinen Solo-Auftritten begleitete. "Learning by doing war immer mein Prinzip", gesteht er. Es kam seiner Karriere zugute. Schon mit 15 Jahren trat er als Solo-Musiker auf und wurde von Deutschlands Top-Hotel "Traube" in Tonbach-Baiersbronn engagiert. "Das hat mir Kraft und Sicherheit gegeben – und die Gewissheit, beruflich auf dem richtigen Weg zu sein", sagt er. "Zumal ich dort die Möglichkeit hatte, alles zu spielen, was das Publikum sich wünschte."

Im Februar 1997 war für ihn der große Durchbruch. Er gewann auf Anhieb mit dem Titel "Mädchen sind was Wunderbares" die Volkstümliche Hitparade im ZDF. Schlag auf Schlag folgten 1999 der Sieg beim nationalen Vorentscheid zum Grand Prix der Volksmusik mit sehr guten Platzierungen und schließlich mehrere große Hits, geschrieben von Erfolgsautoren, wie Jean Frankfurter, Irma Holder und Bernd Meinunger. Nach der CD "Ich will" ist nun das Album "Rom oder Rhodos" erschienen mit mehreren Eigenkompositionen und Texten von Oliver Thomas. Er sagt: "Dadurch konnte ich dieser CD eine ganz eigene, persönlich Note geben und in den Texten das zum Ausdruck bringen, was mir am Herzen lag. So bin ich auf den Brief eines blinden Mädchens eingegangen. Auch habe ich "No more Boloros" aufgenommen. Einen Titel, der meine Musikalität entscheidend beeinflusst hat und der von meinem Publikum seit zehn Jahren immer wieder stürmisch verlangt und gefeiert wird."

Oliver Thomas ist – wie er sagt – ein moderner Romantiker. Das reflektieren auch seine Lieder. Für ihn haben Topstars, wie Tom Jones und Engelbert Humperdink Vorbildfunktionen. "Weil sie es geschafft haben, nach Jahrzehnten immer noch ganz oben zu sein. Außerdem gefällt mir die Schlagermusik der 70er Jahre, als noch alles live aufgenommen wurde und man den Computer nicht kannte."

Am 7. Oktober präsentiert Oliver Thomas um 20:00 Uhr in Fulda-Künzell (Gemeindezentrum) sein erstes großes Solokonzert. Begleitet wird er vom Orchester Otti Bauer. Karten gibt es hier.

11. September 2006