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Neu Delhi (queer.de) - Führende indische Schriftsteller, Künstler, Akademiker und Rechtsanwälte haben am Samstag eine Initiative für die Abschaffung des Strafrechtsparagrafen 377 gestartet, der homosexuelle Handlungen mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft. Es handele sich um ein "archaisches und brutales Gesetz", das gegen die Menschenrechte verstößt, heißt es in einem offenen Brief an die Regierung, den über 100 einflussreiche Promis des Landes unterschrieben haben. Initiiert wurde die Aktion von dem weltweit anerkannten Schriftsteller Vikram Seth, der aus seiner eigenen Homosexualität kein Geheimnis macht. Seth machte das Gesetz für die intolerante Einstellung vieler Inder sowie für Gewalt gegen Schwule, Lesben und Transsexuelle verantwortlich. "Der Paragraph kriminalisiert romantische Liebe und private, einverständliche Handlungen zwischen Erwachsenen des gleichen Geschlechts", heißt es in dem Aufruf. Das Anti-Homo-Gesetz wurde 1861 während der indischen Kolonialherrschaft eingeführt und gilt seitdem unverändert. Im Oktober wird sich das "Delhi High Court" mit einer Petition zur Abschaffung des Paragraphen beschäftigen. Im vergangenen Jahr hatte die indische Regierung eine entsprechende Initiative mit der Begründung abgelehnt, die öffentliche Meinung sei für das Gesetz. (cw)



#1 hwAnonym
#2 xapplexAnonym
  • 19.09.2006, 16:32h
  • Seth wurde in Kalkutta geboren – mehr aber auch nicht. Er hat nie längere Zeit dort verbracht. Er lebt heute in Salisbury, England und in Delhi, hat lange Jahre in London, Oxford, und Stanford, Kalifornien verbracht. Dass der äußerst wohlhabende Literat die kommunistischen Parteien Indiens für segensreiche Organisationen hielte – dafür hab ich nichts finden können.

    Für die Abschaffung des Paragraphen 377 wäre es wohl am besten, wenn sich ein besonders populärer Bollywood-Star outen würde… Wir wollen mal keine Namen nennen, damit weibliche Fans nicht in eine Krise gestürzt werden.
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#3 hwAnonym
  • 20.09.2006, 19:26h
  • @ xamericanappendix

    ..gut ich nenne keine namen....

    ..den wiki-artikel über sethi, kenn ich auch..
    ..was und wer für juristische und politische kampagnen notwendig ist, wissen die leser.

    danach "lindenstraße"=bollywood=
    mumbai bis dahin dauerts ohne kommunisten aber noch, die kämpfen in mumbai für den freien markt...

    Während in anderen Metropolen Kommunisten (Kalkutta) oder die Kongresspartei (Delhi) die Lokalpolitik dominieren, wird Bombay (oder Mumbai, wie die Hinduisten die Kapitale von Maharaschtra nennen) von der chauvinistisch-regionalistischen Shiv Sena beherrscht. Die Partei des Hitler-Verehrers Bal Thackerey ist eine Art indische Variante der Lega Nord: Maharaschtra nur für Maharatis, verlumpte Südinder haben zu verschwinden, Muslime und Christen sowieso.

    "Da standen wir also vor dem Nichts", erinnert sich Kailash Singh, "wer kümmert sich schon um ein paar Händler?" Niemand - außer der kommunistischen Gewerkschaft der Straßenverkäufer. "Die rief zu Kundgebungen auf, denen sich auch andere Parteien anschlossen."

    ..ist doch ein schönes Beispiel für den Kampf um den freien Markt.

    www.freitag.de/2004/22/04220702.php

    de.wikipedia.org/wiki/Mumbai
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#4 antosAnonym
  • 20.09.2006, 20:03h
  • @ xapplex:

    Oh, wer könnte sich outen? Etwa Shah Rukh Khan? Bitte mehr Infos. Danke.
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#5 hwAnonym
  • 20.09.2006, 20:22h
  • @ antos

    die liste mit den 13 anderen habe ich dir geschickt......shantanu kennt noch ein paar, war sich aber nichsicher..
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