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Philadelphia (queer.de) - Die Enthüllungen des Ex-Gouverneurs von New Jersey, der 2004 wegen einer Homo-Affäre sein Amt niederlegte (queer.de berichtete), weitet sich zur Schlammschlacht aus. McGreevey legt in seinem morgen erscheinenden Buch "The Confession" ("Die Beichte" oder "Das Geständnis") seine Sicht der Dinge vor. Demnach sei er nach einer Affäre von seinem ehemaligen Berater Golan Cipel erpresst worden. Der israelische Staatsbürger drohte dem Gouverneur zufolge, ihn wegen sexueller Belästigung anzuzeigen. Cipel wehrt sich aber jetzt im "Philadelphia Inquirer": "Ich hatte nicht Sex mit ihm - niemals", so der 37-Jährige. "In seinem Buch redet er von Liebe, aber ich hörte nie etwas Liebevolles von McGreevey. Das einzige, worin er groß war, war sexuelle Belästigung." Er bezeichnet die Ausführungen des 49-jährigen Demokraten als "Lügen" und sagte, er selbst sei nicht schwul. Die Nachrichtenagentur AP hat bereits Auszüge aus dem Buch veröffentlicht. Demnach habe McGreevey zuerst mit Cipel im Dezember 2001 geschlafen, als seine Frau nach der Entbindung seiner zweiten Tochter noch im Krankenhaus war. Dagegen beschreibt Cipel die Situation anders: Der Gouverneur habe ihn mit den Worten "Jeder ist doch ein bisschen schwul" ins Schlafzimmer gestoßen und verlangte sexuelle Handlungen. Allerdings habe der geschockte Cipel fliehen können. Freund des Ex-Gouverneurs stehen weiter hinter McGreevey, der seit einem knappen Jahr mit seinem australischen Freund in Plainfield (New Jersey) zusammenlebt. Senator Ray Lesniak bezeichnete Cipel als "Erpresser und Opportunisten" und als "Lügner und Feigling". (dk)