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New York (queer.de) - Ein Kapitän hat damit gedroht, einen Flug umzuleiten und früher zu landen, weil sich ein schwules über diskriminierende Äußerungen einer Stewardess beschwert hatte. Das berichtet das Magazin "The New Yorker" in seiner neuesten Ausgabe. Demnach ist Fernsehjournalist George Tsikhiseli und sein Freund von einer Stewardess aufgefordert worden, damit aufzuhören "sich zu berühren und zu küssen". Die beiden waren auf dem Heimflug von Paris nach New York. Das schwule Paar sagte aus, es hätte sich nicht auffällig verhalten, was von drei anderen Passagieren bestätigt wurde. Den Beiden wurde von der Flugbegleiterin gesagt, die Chefstewardess hätte angeordnet, das "unangebrachte Verhalten" zu beenden. Als Tsikhiseli diese danach fragte, wusste sie Zeugenaussagen zufolge zunächst nichts davon, kam aber später zum Homo-Paar zurück und drohte damit, den Flug umzuleiten, falls diese sich weiter beschwerten. Als Tsikhiseli eine Stunde später mit dem Kapitän reden durfte, wiederholte er die Drohung, das Flugzeug auf Kosten des Homopaares an einem anderen Flughafen landen zu lassen. Ein Sprecher der Fluglinie sagte auf Anfrage des "New Yorker", die Crew hätte sich richtig verhalten, weil das Paar zu viel "Zuneigung" zueinander gezeigt habe. Erst Ende letzten Jahres hatte American Airlines eine Homo-Website eingerichtet, um Schwule und Lesben als Reisende zu gewinnen (queer.de berichtete). (dk)



20 Kommentare

#1 hwAnonym
#2 martinAnonym
  • 20.09.2006, 14:18h
  • www.americanairlines.de/content/de/kundenservice/
    kundenservice.jhtml;jsessionid=4MNHRHWWSQZNNEAJJMVU1DMQBFFS4VMD

    das ist der link zur seite von american airlines, auf dem sich im feld mit der überschrift „kundenservice“ ein link zur leider nur internationalen seite für anregung, kritik, etc. befindet. die lesen sicher gerne eure meinung zu dem thema und werden sich freuen zu sehen, dass die geschichte international jede menge wellen schlägt. :)
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#3 aquarius40Anonym
  • 20.09.2006, 14:21h
  • NaJa, da haben wir's ja,
    erst auf homofreundlich tun und dann die homophobe Seite zeigen!

    Schwul ja, aber nicht öffentlich!

    Also boykotiert dieses Unternehmen als Fluggäste und Flugbegleiter.

    Wenn's nicht so offensichtlich wäre,
    könnte es sich dem Anschein nach um sie Staatslinie des Vatikans handeln!!
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#4 manni2Anonym
  • 20.09.2006, 14:25h
  • Wenn AA alle schwuen Flugbegleiter entlassen wuerde, haette die Airline kein Personal mehr!!!!
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#5 MHKAnonym
  • 20.09.2006, 14:45h
  • Wer weiß wie die sich verhalten haben. Klar 3 andere Passagiere haben gesagt es war nicht auffällig.

    Es ist halt nicht angebracht sich öffentlich tief die zunge in den Hals zu stecken das sie unten wieder rauskommt oder sich zu befummeln.

    Ich finde das bei Heten und bei Homos an öffentlichen Plätzen nicht gerade angebracht.
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#6 madridEUAnonym
  • 20.09.2006, 15:45h
  • Habe selber bis zur Pension in einer Fluglinie gedient. Es kommt mir deshalb äusserst merkwürdig vor, wie das Kabinen-und Cockpitpersonal dort droht, wo gerade Homosexuelle in aussergewöhnlich hoher Anzahl tätig sind. Vielleicht haben wir nicht die ganze Wahrheit über eventuelle Masturbationen und halben Beischlaf an Bord der AA-Maschine erfahren , wobei der Unmut der Besatzung sich nicht nur gegen Homos wenden würde ?
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#7 flingAnonym
  • 20.09.2006, 16:15h
  • Ich hätte den Flug umleiten lassen und dann Schadenersatz verlangt. Und alle anderen hoffentlich auch. Dann hätte diese Fluggesellschaft gemerkt, dass sie so nicht mit Homos ungehen kann. Ein Kuss etc. ist doch wohl nichts, was verboten werden müsste.

    Faschisten-Pack...
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#8 seb1983
  • 20.09.2006, 16:56h
  • Kommt mir auf jeden Fall auch sehr spanisch vor die Sache, würde da sehr gerne mal die genaueren Umstände erfahren...
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#9 ChrisAnonym
  • 20.09.2006, 17:32h
  • @seb1983 Es gibt eine einfache Möglichkeit - schick der Airline eine Mail und bitte sie um Aufklärung. Mailadresse s.o.
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#10 antosAnonym