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Kigali (queer.de) - Konservative Anglikaner aus Afrika, Südamerika und Asien bereiten offenbar die Kirchenspaltung vor. "Um das Thema Homosexualität ein für alle Mal aus der Welt aus schaffen, arbeiten wir an einem Abkommen, in dem klar erläutert wird, was es heißt, Anglikaner zu sein", sagte Nigerias Erzbischof Peter Akinola gestern bei einem Treffen in Ruanda. "Wer sich diesem Abkommen anschließt, muss sich daran halten. Wer das nicht tut, kann gehen." Die Übereinkunft soll noch in dieser Woche unterzeichnet werden. Die anglikanische Weltkirche ist eine Vereinigung 38 nationaler Kirchen. Der Streit um Homosexualität schwelt unter den Anglikanern seit 2003 - damals ist der schwule Geistliche Gene Robinson zum Bischof von New Hampshire gewählt worden (queer.de berichtete). Seitdem stehen die liberalen Kirchen aus Nordamerika, Europa und Australien den konservativen Anglikanern aus den Entwicklungsländern unversöhnlich gegenüber. Im letzten Monat noch hatte der Führer der anglikanischen Weltkirche - der Engländer Rowan Williams - versucht, die homofeindlichen Christen durch eine härtere Linie gegen Schwule und Lesben zu besänftigen (queer.de berichtete). (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 hwAnonym
  • 21.09.2006, 15:36h
  • das steht zu befürchten. der stempel "failed states" wird von interessierten globalen rohstoffkreisen und ihren durchsetzungsnationen in zukunft konjunktur-"gerecht" flott aufgrdrückt. einher
    gehen wird eine zerlegung und umformung
    der bisherigen einflußgebiete. afrika der regionen ? bindemittel für machtentfaltung
    wird nationalismus eher weniger sein als
    religion und/oder ethnie. schwulenfeindlichkeit als positives religionsmerkmal wird man sich in konkurrenz zu anderen religionen nicht nehmen lassen.
    brüllende perversität schon jetzt:
    Hexenkind - Folter im Namen Gottes
    Kongo 2006

    www.arte.tv/de/woche/244,

    broadcastingNum=618193,day=4,week=38,year=2006.html
    nicht im text steht, dass deren zahl schon in die tausenden geht. die betroffenen kinder werden nach austreibung eingesperrt , um frei- oder verkauft zu werden, im zeichen des kreuzes.

    off topic:

    Welle rassistischer Gewalt
    Pogromartige neofaschistische Ausschreitungen in Moskau und St. Petersburg

    www.jungewelt.de/2006/09-21/027.php
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#2 gerdAnonym
  • 21.09.2006, 18:02h
  • Der Konflikt um das Thema "Homosexualität" ist in der anglikanischen Weltkirche nur vorgeschoben.

    Schon lange "schwelt" ein innerkirchlicher Brand unter Anglikanern: Erste Welt "gegen" Dritte Welt

    Und es geht um Nationalisierung der anglikanischen, afrikanischen Kirchen, die eine übergeordnete Instanz mit Sitz in London "nicht" länger mittragen wollen.

    Dies wird offen von den anglikanischen, afrikanischen Bischöfen wie Akinola nicht offen zugegeben. Vielmehr "passt" es ihm und einigen anderen Drittweltanglikanern "gut in den Kram", dass er auf diesem Weg den endgültigen Bruch mit London herbeiführen kann.

    Letzlich "ist es ein Armutszeugnis" für eine Kirche, wenn das Thema "Homosexualität" dazu benutzt wird, eine Kirchenspaltung zu betreiben und dies sogar "Erfolg haben wird".

    Einer Weltkirche, die über diese Frage auseinanderbricht, war schon vorher keine Weltkirche mehr, da sie innerlich längst nicht mehr verbindend zwischen den Staaten wirkte.
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#3 rudolfAnonym
  • 21.09.2006, 20:22h
  • Jedenfalls wird es die afrikanischen Anglikaner teuer zu stehen kommen, wenn sie auf die finanzielle Hilfe aus dem Mutterland verzichten müssen. Was soll's! Sie haben es nicht anders gewollt...
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#4 josefAnonym
  • 21.09.2006, 23:08h
  • mich nimmt nur wunder warum die menschen so stur an die kirche glauben,dabei machen menschen die kirche selber.
    wir sind einfach ein bischen weiter als die tiere,die haben ja auch eine seele aber die fressen wir.
    und wenn es einen gott gibt dann ist es ein böser gott der zuschaut wie kinder verhungern gequält und misbraucht werden.
    geht alles nur um das liebe geld.
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#5 hwAnonym
  • 21.09.2006, 23:35h
  • ,,ja, hierzu meinte der sohn eines physiklehrers und einer deutschabstämmigen evangelischen mutter:

    "...Die Ohnmacht des Ausgebeuteten im Kampf gegen die Ausbeuter läßt ebenso unvermeidlich den Glauben an ein besseres Leben im Jenseits aufkommen, wie die Ohnmacht des Wilden im Kampf gegen die Naturgewalten den Götter-, Teufel-, Wunderglauben usw. aufkommen ließ. Wer sein Leben lang schafft und darbt, den lehrt die Religion Demut und Geduld im irdischen Leben und vertröstet ihn auf den himmlischen Lohn. Wer aber von fremder Hände Arbeit lebt, den lehrt die Religion Wohltätigkeit hienieden; sie bietet ihm eine wohlfeile Rechtfertigung für sein Ausbeuterdasein und verkauft zu billigen Preisen Eintrittskarten zur himmlischen Seligkeit. Die Religion ist das Opium für das Volk. Die Religion ist eine Art geistigen Fusels, in dem die Sklaven des Kapitals ihr Menschenantlitz, ihren Anspruch auf ein auch nur halbwegs menschenwürdiges Dasein ersäufen..."

    sein bruder, alexander uljánow, meinte das mit einigen anderen auch und wurde deswegen hingerichtet. wladimir iljitsch war daraufhin so lange nachtragend bis er,
    auch mit anderen, 1/6 der erde aus der globalen kapitalistischen wertschöpfungkette entnahm.
    da war was los !!!!

    das zitat mit der droge mit der das britische empire das chinesische kaiserreich zur suchthure machte, wird fälschlicherweise
    onkel karl aus trier zugeschrieben.
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#6 FloAnonym
  • 22.09.2006, 15:51h
  • Faschistische Kirchen, die Gottes Schöpfung in Frage stellen und Menschen 2. Klasse definieren und aussondern wollen, sollten als erstes auf unser Geld verzichten. Damit trifft man die am meisten, denn da es denen nicht mehr um Glauben geht, kann es nur noch um Geld und Macht gehen.

    Also als erstes austreten...
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#7 rudolfAnonym
#8 hwAnonym
  • 22.09.2006, 19:46h
  • @ rudolf
    ..oh, danke, das ist schön, übertreib´s aber nicht....
    das praktische ist, das auch wir ohne
    fortpflanzung nicht aussterben. bei mir also dann gleich 2x ...radfahren ist ja gesund, wir legen dabei aber mehr wert darauf, dass die kette nicht reißt, als darauf nach unten zu treten und nach oben zu buckeln,
    buckelnd kriegt man auch wenig von der botanik mit und der blick nach vorne ist so merkwürdig nach unten gekrümmt. neee neee.
    ...man kann aber auch aus katholischem elternhaus stammen und charakter etwickeln. früher soll es so gewesen sein,
    erzählte mir ein älterer kamerad aus der VVN/BdA.

    de.wikipedia.org/wiki/Josef_Angenfort
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#9 OlliAnonym
  • 24.09.2006, 16:32h
  • Dann zeigt sich doch, dass Afrika teilweise nicht nur technisch, wirtschaftlich und wohlstandsmäßig Entwicklungsländer sind, sondern auch geistig!
    Wundenleckend und zeternd die eigene Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe anprangern, gleichzeitig jedoch noch härter gegen Minderheiten wettern und diskriminieren.
    Gepaart mit christlich-religiöser Borniertheit tritt eine Meinung zutrage, die sich fanatischem Islamismus in nichts Nahe steht.
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