Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?5622

Rom (queer.de) - Der bekannteste Hetero-Pornostar Rocco Siffredi (42) hat in einem Interview mit dem italienischen Magazin "Grazia" zugegeben, sexsüchtig zu sein. Er sehne sich danach ein "normaler Mann" zu sein, allerdings würde sein Trieb ihn davon abhalten. "Ich träume davon aufzuwachen und nicht an Sex zu denken." Als aktiver Darsteller ist Siffredi bereits seit zwei Jahren nicht mehr zu sehen. Stattdessen ist er als Regisseur tätig. "Seit ich als Darsteller aufgehört habe, fehlen mir diese 'Zirkusnummern', die ich mit meiner Frau garantiert nicht machen werde." Zudem gab er zu, in der Anfangszeit seiner Karriere aufgrund seiner katholischen Erziehung Schuldgefühle verspürt zu haben: "Ich bin in Italien geboren, wo die Kirche die Meinung vertritt, das Sex nur zur Zeugung dienen dürfe." Siffredi hat in seiner knapp 20-jährigen Karriere über 1.000 Filme mit 4.000 Darstellerinnen gedreht. Sein Filmdebüt außerhalb der Pornobranche gab er 1999 mit dem Liebesfilm "Romance X", der allerdings auch mit deftigen (hardcorefreien) Sexszenen gewürzt war. 2004 spielte er schließlich in dem Drama "Anatomie de l'enfer" einen schwulen Mann. In einem Interview mit der Schweizer "Weltwoche" sagte Siffredi, der unzählige schwule Fans besitzt, über seine Rolle: "Ich persönlich hatte kein Problem damit, aber es gab tatsächlich Leute, die mir von dieser Rolle abrieten. ‚Wie kannst du nur, Rocco? Du bist unser Vorbild.’ Die größten Moralisten verstecken sich in der Pornobranche … ‚Leckt mich am Arsch’, habe ich gesagt, ‚ich mache, wozu ich Lust habe.’ Ich bin nicht schwul, doch wenn ich’s wäre, umso besser, ich würde noch viel mehr ausprobieren." (jg)



#1 www0815Anonym
  • 22.09.2006, 01:29h
  • Der erste "Hetero" den ich mal sagen höre: "Wenn ichs wär, umso besser."
    Respekt! Das hätte ich ihm gar nicht zugetraut.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 ÜwchenAnonym
#3 analiAnonym