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Das Land am Kap gilt inzwischen als schwuler Geheimtipp: Nach dem Feiern ist es aber auch nur ein Katzensprung zu Löwe und Elefant - ein Abenteuer!

Von Dennis Klein

Südafrika ist unter Schwulen das Reiseziel auf dem "Schwarzen Kontinent": Eine pulsierende Schwulenszene findet sich vor allem in der lebensfrohen Metropole Kapstadt (siehe queer.de-Bericht). Zudem könnte die für Dezember geplante Öffnung der Ehe Homo-Touristen aus der ganzen Welt anziehen, die in ihrem Heimatland nicht heiraten dürfen - Deutsche eingeschlossen. Der Vorteil an Südafrika: In Kapstadt kann man das Szene- und Großstadtleben wie in Berlin, Paris oder New York genießen - ein bisschen weiter draußen kann auf dem Land die afrikanische Steppe á la Daktari bewundert werden.

Der Klassiker ist dabei der Krüger-Nationalpark. 500 Kilometer von Johannesburg entfernt, reisen die meisten Touristen per Auto oder Bus an - was an sich schon ein Abenteuer ist. Denn Südafrikaner fahren in der Regel wie BMW-Fahrer auf Speed - Geschwindigkeitsbegrenzungen oder Überholverbote zählen da nicht viel. Und der Park ist vor allem bei Einheimischen beliebt: 80 Prozent der Besucher stammen aus dem Land am Kap. Im Park fühlt man sich aber wahrlich in Südafrika angekommen: Auf 1.900 Kilometer Straßen (davon 700 Kilometer asphaltiert) kann hin und her gedüst werden. Doch Vorsicht: Hier haben immer die Tiere Vorfahrt - und die sieht man reichlich, von Affen über Giraffen bis zu Elefanten. An den touristischen Punkten kann es zwar ab und zu etwas voll werden: Dennoch ist für Ruhe gesorgt, da maximal 5.000 Besucher pro Tag eingelassen werden. Der Park ist mit rund 20.000 Quadratkilometern so groß wie Rheinland-Pfalz. Die Einlasskontrolle kann natürlich auch zu Stoßzeiten - wie den südafrikanischen Ferien - dazu führen, dass man morgens vor verschlossenen Türen steht. Deshalb ist eine Reservierung immer vorteilhaft.

Für wen der Krügerpark zu touristisch ist, gibt es noch unzählige kleine Refugien, in denen auf einen Besucher gleich eine Handvoll Löwen kommen. Ein besonderes schönes Beispiel ist das Kwandwe Private Game Resort nahe Port Elizabeth. Den 200 Quadratkilometer großen Park können nur Gäste betreten, die dort auch eine Unterkunft gebucht haben. Aber diese haben es in sich: Ob alte Farmhäuser mit luxuriös renovierten Räumen oder afrikanische Villen - der Ort ist ideal für kleine abenteuerlustige Gruppen oder ein Pärchen, die es sich abends im Whirlpool bei einem Amarula-Likör gutgehen lassen wollen. Das Ganze hat dann auch seinen Preis: ab 270 Euro pro Übernachtung und Person. Dafür ist alles inbegriffen, wie drei Riesenmahlzeiten, Getränke (inklusive Bier und Hartes), Abenteuerwanderungen und mehrmals täglich eine Pirschfahrt mit einem erfahrenen Ranger und Spurensucher. Der Ranger versteht sich hierbei auch als Unterhalter: An der schönsten Stelle mitten in der Pampa hält er an, packt Snacks, Limonaden und Whiskey-Getränke aus und bietet erstmal eine richtige Brotzeit - nur diesmal kann eben statt eines Eichhörnchens ein Löwe vorbeischauen. Das ist übrigens halb so wild: Im Preis inbegriffen ist auch eine spezielle Krankenversicherung, die schnelle medizinische Hilfe beinhaltet. Soweit lassen es die Ranger aber nicht kommen, haben sie hoch und heilig versprochen.

21. September 2006



#1 PierreAnonym
  • 21.09.2006, 19:06h
  • Super, Südafrika und Safari ein schwuler Geheimtipp. Klar, da fliegen wir doch jetzt alle hin. Was denn sonst? Da wir ja alle Geld in Massen haben (im Gegensatz zu gewöhnlich Sterblichen - wohlmöglich Familien mit Kindern oder Hartz IV-Empfänger) muss man(n) ja dabei sein.
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#2 FreddieAnonym
  • 21.09.2006, 19:19h
  • @Pierre
    Nur weil Du Dir Südafrika im Moment nicht leisten kannst, mußt du dann anderen den Spaß verderben?
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#3 KeksAnonym