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Seoul (queer.de) - Südkorea hat eine Komödie mit Homo-Thematik ins Rennen um den Oscar für den besten fremdsprachigen Film geschickt. "Der König und der Clown" spielt im Korea des 16. Jahrhunderts und handelt von einem weiblich agierenden Straßentheater-Darsteller, der zwischen den Annäherungsversuchen des tyrannischen Königs und der Liebe zu seinem eher männlichen Schauspieler-Kollegen schwankt. Trotz dieses im konservativen Korea sensiblen Themas brach die Komödie im Land alle Kassenrekorde und wurde zum erfolgreichsten Film aller Zeiten: Bei einem Budget von umgerechnet zwei Millionen Euro spielte "Der König und der Clown" bislang über 80 Millionen Euro ein. Obgleich das Thema Homosexualität nur sehr zurückhaltend dargestellt wurde, hat die Volksrepublik China den Film verboten (queer.de berichtete). Wann die Komödie in Deutschland gezeigt wird, ist noch unbekannt. (dk)



#1 tux2006Anonym
  • 22.09.2006, 23:28h
  • Ist ja interessant, sdas gerade ein Land, das sich nach aussen immer als Demokratie darstellt aber in der Realität eher eine totalitäre, brutale Diktatur ist, solch einen Film auf die Beine stellt...

    Alle Achtung.

    Aber sicher wird der bald im herkunftsland verboten.
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#2 bajazzolli
  • 25.09.2006, 12:40h
  • Ich denke nicht, dass Südkorea eine Diktatur ist. War selber schon mehrmals dort. Aber Homosexualität ist sicher ein großes Problem. Sehe das eher in der sehr traditionellen, konfuzianischen Gesellschaftsform begründet. Übrigens sieht man in Korea viele gleichgeschlechtliche Umarmungen unter Jugendlichen. Hat aber gar nix mit Homosexualität zu tun. Körperliche Kontakte (Händchenhalten ect.)unter "Freundinnen" und "Freunden" sind dort "normaler" im alltäglichen Umgang, als man das von Europa kennt.
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