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Neu-Delhi (queer.de) - Einer Umfrage der "Hindustan Times" zufolge ist eine Mehrheit der jungen Inder für die Aufhebung des Verbots von Homo-Sex. Demnach wollen 31 Prozent der 15- bis 25-Jährigen gleichgeschlechtlichen Geschlechtsverkehr weiterhin verbieten, 52 Prozent wollen das Gesetz aber abschaffen. 17 Prozent machten keine Angaben oder waren sich unsicher. Der Strafrechtsparagraf 377 wurde 1861 von den britischen Kolonialherren eingeführt - das Strafmaß ist bis zu zehn Jahre Gefängnis. Im Juli erst hat die staatliche indische HIV-Präventionsgruppe die Aufhebung des Gesetzes verlangt, weil es Homosexuelle in den Untergrund treibe und so für HIV-Aufklärung unerreichbar mache (queer.de berichtete). Zudem haben sich vor gut einer Woche führende Schriftsteller, Künstler, Akademiker und Rechtsanwälte in einer Initiative für die Abschaffung des "archaischen und brutalen Gesetzes" eingesetzt (queer.de berichtete). (dk)



#1 hwAnonym
  • 26.09.2006, 14:23h
  • Kolkata (Kalkutta) ist das Zentrum der indischen Intellektuellen und der künstlerischen Avantgarde. Seit 1977
    regieren dort Kommunisten.
    Schön, wenn die englischsprachige Zeitung, als eine der umsatzstärksten Indiens, mit Sitz in Kolkata, die Kampagne der "Promis" gegen den § 377 mit Zahlenmaterial stützt. (Auflage 1,16 Mio.)
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#2 xapplexAnonym
  • 27.09.2006, 15:38h
  • Warum müssen die indischen Kommunisten immer um drei Ecken herum schöngeredet werden, wenn es um den Homo-Paragraphen geht? Das Hauptquartier der Hindustan Times ist in Neu Delhi, sie wird in mehreren Städten Indiens gleichzeitig publiziert, darunter seit 2000 auch in Kalkutta. Wann und wo hat sich eine (oder mehrere) der kommunistischen Parteien Indiens für die Abschaffung des Paragraphen 377 ausgesprochen?
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#3 hwAnonym
  • 27.09.2006, 23:42h
  • @ xapplex

    ...müssen die doch gar nicht.
    über drei ecken machen nur neurotiker,
    du bist doch nicht neurotisch ?

    die machen in der gegend ihren job gut. libarales klima, fanatiker im griff, verteilungsgerechtigkeit am höchsten,
    prima klima, braucht man auch für schwule ehen oder soll man sich nicht vor´s haus trauen können ?
    stell dir vor auf der agenda der bushisten
    stünde das aufwiegeln und aufhetzen der religionen in indien, da wären waschechte atheisten ohne raffgier die natürlichsten "bündnispartner". ( "hauptquartier" ?, gedient ? so irgenwie noch im dienst ?)
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