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London (queer.de) - Gegen den schwul-lesbischen Polizeiverband Großbritanniens (GPA) wird nicht mehr wegen der Diskriminierung von Christen ermittelt. Die Staatsanwaltschaft gab bekannt, dass die Untersuchung beendet sei und keine Anklage erhoben werde. Ein katholischer Polizist hatte sich im Juli wegen eine GPA-Anzeige in der Londoner Zeitung "The Independent" beschwert, woraufhin Scotland Yard Ermittlungen aufnahm (queer.de berichtete). Die beanstandete Anzeige zeigt eine Bibel neben einer Blutlache. Unter der Überschrift "Im Namen des Vaters" steht folgender Text: "In den letzten zwölf Monaten hat die GPA einen Anstieg um 74 Prozent bei homophoben Übergriffen festgestellt, in denen der einzige oder hauptsächliche Grund die religiöse Überzeugung des Täters ist." Als die Ermittlungen gegen die GPA publik wurden, haben christliche Organisationen Unterschriften für eine Verurteilung gesammelt. (dk)



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11 Kommentare

#1 TimoAnonym
  • 26.09.2006, 14:10h
  • Bravo!

    Die Kirchen wettern gegen Schwule und sind Mitschuld an Gewalt gegen Schwulen! Sie verbreiten Lügen, wie die Behauptung, Kondome würden nicht vor AIDS schützen, sondern AIDS verbreiten und sind damit Mitschuld an Millionen AIDS-Kranken und AIDS-Toten, sowie verhungernden AIDS-Waisen in Afrika.

    Und dann versuchen die auch noch Kritik daran zu verbieten! Dass die damit nicht durchkommen, ist ein Sieg für die Demokratie!
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#2 gerdAnonym
  • 26.09.2006, 15:00h
  • Lieber timo,

    wobei mittlerweile bei den KIRCHEN sehr genau unterschieden werden sollte.

    Die christlichen Kirchen haben heute im Jahre 2006 sehr unterschiedliche ethische Positionen bei der Beurteilung von Homosexualität.

    Daher wenn man in einer Kirche Mitglied ist, sollte man sich gerade als schwuler Mann genau anschauen, welche Kirche es denn ist.

    Positiv zu werten ist beispielsweise die EKD, wo in vielen Landeskirchen öffentliche Segnungsgottesdienste in den Kirchen für verpartnerte Paare möglich sind. Ich war selbst bereits Gast auf einer solchen kirchlichen Feier in einer lutherischen Kirche und der Tag war sehr gelungen.

    Also bitteschön sehr genau schauen und differenzieren, welche Kirche oder welche Organistion da der Auslöser ist.
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#3 TimoAnonym
  • 26.09.2006, 15:27h
  • @gerd:

    Die katholische Kirche ist sicher am schlimmsten. Aber auch in der evangelischen Kirche können Schwule und Lesben nicht kirchlich heiraten und auch da wird oft genug gegen Schwule und Lesben gewettert, wenngleich die Evangelen auch etwas liberaler als die Katholen sind.
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#4 FelixAnonym
  • 26.09.2006, 15:44h
  • Jeder, der Mitglied der katholischen Kirche ist, muss sich darüber im Klaren sein, dass er sowohl moralisch als auch finanziell deren Meinungen und Machenschaften unterstützt!

    Dazu zählt nicht nur die Hauptschuld an Diskriminierung und Gewalt gegen homo-, bi- und transsexuelle Männer und Frauen, sondern auch die Mitschuld an der Verbreitung tödlicher Krankheiten durch das Kondomverbot und die Verbreitung unwissenschaftlicher und falscher Thesen über Kondome. (Naja, mit Wissenschaft hatte die Kirche es ja noch nie am Hut, siehe Evolution, Galilei, Hexen, etc.)

    Die Kirche wird wieder stärker und hat schon zahlreiche Beteiligungen an Medienhäusern, Verlagen, etc. wo man es gar nicht vermuten würde.

    Jeder aufgeklärte Mensch darf diese Machenschaften eigentlich nicht unterstützen, aber besonders Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle können doch nicht Mitglied einer Organisation sein, die die ständig als minderwertig hinstellt, der Politik Rechtfertigung für weitere Diskriminierung und Schlägern die Rechtfertigung für Gewalt liefert.

    Gerade für uns kann es nur eine Möglichkeit geben: Kirchenaustritt oder der Wechsel zu einer anderen Kirche. Oder wollt Ihr weiterhin diesen Verein moralisch und finanziell unterstützen?

    www.kirchenaustritt.de/
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#5 DanielAnonym
  • 26.09.2006, 17:11h
  • Meiner Meinung nach ist die Religion an dem meisten Unheil dieser Welt beteiligt. Kriege wurden darum geführt.

    Ich finde es gut, wenn jemand dagegen kämpft.
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#6 hwAnonym
  • 26.09.2006, 17:52h
  • @ felix

    ..genau darum geht´s. auch um den medieneinfluss.

    oben war der kläger polizist und katholisch
    in einer parlementarischen monarchie.
    hier ein katholik und polizistisch in einer
    theokratischen diktatur.
    bayrischer barock, alles etwas überbordent, die freundlichkeit, der dogmatismus,
    die würdeligkeit der gesten, insgesamt eine alte verschrumpelte putte in prada-schühchen.
    so sieht man aus, wenn man jahrelang mit solchem gestus und habitus
    maliziös lächelnd, theologen kujoniert.
    hier ein s e h r lesenswertes beispiel aus ratzingers tätigkeit als oberster
    würgeengel der inquisition:

    www.vatican.va/roman_curia/congregations/
    cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20010515_vidal_ge.html

    Wirklich 1x ganz lesen, es lohnt sich.
    Nicht an spezischen Begriffen hängenbleiben, kein Leikon holen, einfach weiterlesen.
    Das Quietschen jeder Umdrehung des Würgeeisens ist klar wahrzunehmen.
    Da hört man Ratzingers Gott.Danach ist die Schwerhörigkeit gegenüber Gott, wie weggeblasen.
    Man erkennt alle Frequenzen, auch für die Zukunft. Das manische Ausloten
    Ratzingers auch des letzten gedanklichen Sackgässleins, läßt seinen Stolz spüren,
    etwas zu können, was islamischen Gelehrten wohl noch abgeht.
    Das Brillianz-Geschreibsel und Intellektualitäts-Gejubel zu Ratze kann eigentlich nur in der Schlichtheit
    und Bescheidenheit der bewundernden Schreiber eine Ursache haben.
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#7 NathanAnonym
  • 26.09.2006, 23:10h
  • @ Daniel
    Ja!!! ganz deiner Meinung!! Die Religion ist die Wurzel allen Übels. Leider eine zu stark verwurzelte "Wurzel" um sie entfernen zu können :((
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#8 rudolfAnonym
  • 27.09.2006, 00:07h
  • @hw

    Recht hast Du. In seiner Regensburger Rede kann man's lesen: der Herr kann nicht mal richtig zitieren. Von wegen brilliant. Irgendwann ist der kath. Obertheologe so abgehoben, daß er sein ureigenstes Handwerk verlernt hat.
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#9 xapplexAnonym
  • 27.09.2006, 16:01h
  • In der Anzeige stand nur, dass es einen Anstieg um 74 Prozent homophober Zwischenfälle gab, bei denen der Täter aus religiösen Motiven handelte.
    Die Aufzeichnungen haben nicht ergeben, dass die Täter aus christlicher Überzeugung handelten.

    Könnte es vielleicht sein, dass neben der Blutlache sinnvollerweise eine andere heilige Schrift liegen sollte? Dass die Gay Police Association sich das aber nicht getraut hat, weil wir uns alle an fünf Fingern abzählen können, was dann wieder auf den Straßen los ist?
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#10 hwAnonym
  • 27.09.2006, 17:17h
  • @ xamericanappendix

    beides halte ich für gänzlich ausgeschlossen.

    für vorsätzlich halte ich deine fragestellungen,
    die der internationalen spannungsstrategie des
    Project for the New American Century
    dienen.
    wichtig ist es die ideologen auf beiden seiten zu entlarven.
    die "zeit":
    ..........So nützt der Zwist vielen in der Welt. Außer Europa und seinen aufgewiegelten Gesellschaften.
    Und doch ist der Unterschied zur Karikaturenkrise dänischer Machart erheblich. Dort hatten Journalisten
    ihre folgenlos veröffentlichten Karikaturen so lange an islamistische Organisationen verschickt, bis sie endlich
    an die Falschen gerieten. Dort hatte Premier Rasmussen muslimischen Delegationen die Bitte um ein Gespräch
    monatelang abgeschlagen. Die Folgen sind bekannt......

    der spiegel:
    Wessen Glaube abweichende Überzeugungen nicht ertragen kann, der ist nicht gefestigt im Glauben. Wessen Atheismus traditionelle Gläubigkeit nicht ertragen kann, der ist nicht frei von Orthodoxie. Wessen Feminismus gläubige Frauen nicht akzeptieren kann, der ist nicht für die Selbstbestimmung der Frau. Wessen Toleranz nur die Toleranz Gleichgesinnter meint, der ist nicht tolerant. Wessen Glaubensfreiheit nur den eigenen Glauben meint, der gestattet keine Freiheit. Wessen Überzeugung keine Kritik aushält, der hat keine guten Gründe für die eigene Überzeugung. Wessen Selbstbild sich nur mit Beleidigung anderer stärkt, der traut sich nicht viel zu.
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