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Toronto (queer.de) - In Kanada wollen ein lesbisches Paar und ein Mann erreichen, dass alle drei als Eltern eines Kindes vom Staat anerkannt werden. Die biologische Mutter und der biologische Vater des Jungen sind als Eltern anerkannt, nicht aber die Ehefrau der Mutter. Die Namen aller Beteiligten werden obersten Berufungsgericht der Provinz Ontario unter Verschluss gehalten, da ein Minderjähriger in den Fall involviert ist. "Die Familie ist über die Jahre so sehr zusammengewachsen", erklärt Alfred Mamo, der Rechtsanwalt des Vaters, der Zeitung "Globe and Mail". "Das Gesetz sollte anerkennen: Das Kind hat zwei Mütter hat und einen Vater, mit dem es sich hervorragend versteht. Alle Beteiligten wollen die gemeinsame Elternschaft für ihren Sohn erreichen." Der Anwalt glaubt, dass die kanadischen Grundrechte der Eltern und des Kindes wegen der Verweigerung der gemeinsamen Elternschaft verletzt worden seien. Es sei diskriminerend, dass die nichtbiologische Mutter, die ebenso Teil des Lebens des Kindes ist - mit Ausnahme der biologischen Komponente - keine Rechte habe. Allerdings hat 2003 ein niedere Instanz den Antrag der Eltern abgelehnt. Mehrere christliche Gruppen, wie die Catholic Civil Rights League oder die Evangelical Fellowship of Canada, wollen sich als "Amicus Curiae" ("Freund des Gerichts") am Gerichtsverfahren beteiligen und gegen die Kläger argumentieren. (dk)



#1 SvenAnonym
  • 28.09.2006, 17:44h
  • Wie heißt es so schön "Es ist ein ganzes Dorf nötig, um ein Kind zu erziehen."
    Wäre schön, wenn das Gericht alle Eltern anerkennt, aber nötig ist es nun wirklich nicht.
    Es sind doch nicht die "Rechte am Kind" entscheidend. Das Kindeswohl ist wichtig und die Eindrücke, die alle Bezugpersonen (also auch Großeltern und Tagesmütter/-väter) hinterlassen.
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