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Sacramento (queer.de) - Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat gestern Abend zwei vom Parlament beschlossene Homo-Gesetze durchgewunken, gegen eines aber sein Veto eingelegt. So unterschrieb er das so genannte "Gwen-Araujo-Gesetz für Opfer", das eine "Gay-Panic"-Verteidigung in den Gerichten des Bundesstaates erschwert. Araujo, die Namensgeberin des Gesetzes, war eine Transsexuelle, die 2002 von mehreren Männern getötet wurde. Deren Verteidiger versuchten während des Prozesses erfolglos, die Täter für nicht vollständig zurechnungsfähig erklären zu lassen, weil das Opfer diese über ihre sexuelle Identität nicht aufgeklärt und so nach ihrer Entdeckung eine Panikreaktion in den heterosexuellen Männer ausgelöst hätte (queer.de berichtete). Zwei der Täter erhielten eine Haftstrafe zwischen 15 Jahren und lebenslang. Schwarzenegger unterschrieb auch ein Antidiskriminierungsgesetz im Bereich Haus- oder Wohnungsanmietung bzw. -kauf. Danach ist Diskriminierung aufgrund von Nationalität, Herkunft, Abstammung, Behinderung, Geschlecht und Geschlechtsidentität, sowie Familienstand, sexueller Orientierung und der Erwerbsquelle verboten. Sein Veto legte er aber gegen ein Gesetz ein, das Diskriminierung und Mobbing von lesbischen, schwulen und transsexuellen Schülern und Studenten mit harten Sanktionen belegt hätte. Schwarzenegger argumentierte, es existiere bereits ein ausreichender Schutz im einwohnerstärksten amerikanischen Bundesstaat. Im November finden in Kalifornien wieder Gouverneurswahlen statt. (dk)



#1 JohnAnonym
  • 29.09.2006, 17:26h
  • Das ist ja nun wirklich der Gipfel der Ironie!!!!!

    Arnold Schwarzenegger, der in Puncto Homosexualität George Bush nun wirklich in nichts nachsteht, setzt sich so kurz vor den Wahlen für die Rechte der Homosexuellen ein? Wenn es nicht so ernst wär, ich müßte schallend lachen.

    Ich kann mich erinnern, daß Herr Schwarzenegger kurz vor der letzten Wahl auch unheimlich "homofreundliche" Töne von sich gegeben hat. Nach der Wahl war ich überrascht, wie radikal dieser Österreicher tatsächlich ist.

    Aber allem Anschein nach scheint es immer wieder zu funktionieren im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

    Schaut auch z. B. unter:

    www.welt.de/data/2005/10/01/783009.html

    oder auch:

    www.123recht.net/article.asp?a=8519
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#2 TimoAnonym
  • 29.09.2006, 18:25h
  • @John:

    In einem Land wo die Bürger durch die "Oh, it's so great!"-Popcorn-Kultur verdummt werden, ist es egal, wenn man vor der Wahl das Blaue vom Himmel lügt und nachher ganz anders handelt.

    Teilweise funktioniert das ja auch hierzulande schon!

    Es gibt nur ein Gegenrezept:
    Bildung Bildung Bildung!!!
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#3 tux2006Anonym
  • 29.09.2006, 19:36h
  • Naja, reine Wahlkampftaktik. Nix weiter. Leider gibt es nicht so wie in ungarn oder Polen Demos, wenn die Politiker nach der Wahl nicht das Umsetzen, was sie vor selbiger Versprochen haben. Also schlicht und ergreifend gelogen haben.

    Und, da es bei US-Wahlkämpfen nicht so sehr um Inhalte geht, sondern mehr um die "Show", ist es auch wurst was er sagt....

    @John: Muss es unbedingt die "WELT" sein??
    Wenn der eine Artikel korrekt wiedergegeben wurde, würde ich diesem Pamphlet nicht unbedingt glauben, da Springer-Schmierblatt.

    www.pinkvoice.rainbow.or.at/cgn/pdf/

    cgn-21.pdf#search=%22Schwarzenegger%20legt%20endg%C3%BCltig%20Veto%20gegen%20Homo-Ehe%20ein%22
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#4 manni2Anonym
  • 30.09.2006, 20:01h
  • Schwarzenegger ist und bleibt ein hirnloser Republikaner, dazu noch ein Zugereister!!!
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