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  • 02. Oktober 2006, noch kein Kommentar

Kapstadt (queer.de) - Schwule dürfen ab November in Südafrika Blut spenden, sofern sie in den vergangenen sechs Monaten keinen Sex gehabt haben. Die Gesundheitsbehörden haben dazu den Fragebogen für Spender überarbeitet. Fortan ist nach Regierungsangaben nicht mehr von "mannmännlichen Sex" sondern von "Anal- und Oralsex" die Rede. Das Verbot dieser Aktivitäten ein halbes Jahr vor der Blutspende gilt demnach auch für Heterosexuelle. Glenn de Swardt von der Homogruppe Triangle Project begrüßte den Schritt: "Analsex ist Hochrisiko-Sex. Nicht alle homosexuellen Männer praktizieren das, viele Heterosexuelle aber schon." In Afrika sei Aids ohnehin eine von Heterosexuellen verbreitete Pandemie, während sie in anderen Teilen der Welt eher schwule Männer betreffe. (dk)