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San Diego (queer.de) - Ein 15-jähriger Junge ist in San Diego zu zehn Jahren Haft verurteilt worden, weil er Ende Juli mit älteren Freunden am Rande des CSD Ende Juli sechs schwule Männer angegriffen hatte und dabei schwer verletzte. Der Jugendliche hat sich vor zwei Wochen schuldig bekannt (queer.de berichtete). Drei volljährige Mittäter haben bereits in einem separaten Verfahren Gefängnisstrafen bis zu elf Jahren erhalten (queer.de berichtete). Richter Theodore Weathers nannte den Angriff in seiner Urteilsbegründung "entsetzlich" und "vollkommen unverständlich". Zeugen haben während des Prozesses ausgesagt, dass der 15-Jährige einer der Täter war, die mit einem Baseballschläger auf am Boden liegende Opfer eingeschlagen hatte. (dk)



#1 tux2006Anonym
  • 05.10.2006, 15:42h
  • Ganau richtig, dieses Urteil! Wer solche Taten begeht, soll auch richtig dafür bestraft werden!

    Nich so wie hierzulande mit dem erhobenen Zeigefinger & "du, du, du..."
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#2 redforceAnonym
  • 05.10.2006, 18:10h
  • "Du, du, du" würd mich nicht so stören, wenn solche Taten wenigstens gesellschaftlich geächtet wären. Leider ist das nicht so - vor Gericht bekommen die zwar eine Strafe, aber in (gar nicht so kleinen, schätz ich mal) Teilen der Bevölkerung sind sie Helden! Das ist es, was geändert werden muss, und das geht nicht mit Strafandrohungen - eher im Gegenteil.
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#3 gabriel80Anonym
  • 05.10.2006, 22:54h
  • Leute, lasst mal die Tassen im Schrank.

    Ich bin der erste der eine Bestrafung will, aber 10 Jahre Haft für einen 15-jährigen sprengt jeden Resozialisierungsgedanken für Minderjährige. Ich finde solche Bestrafungen generell kontraproduktiv, auch wenn es um Straftaten geht, bei denen ich mittelbar betroffen bin.

    Ein Plädoyer für das Jugendstrafrecht.

    Im Übrigen: wer sonst die USA für deren konservative Haltung scharf kritisiert, sollte jetzt nicht jubeln.
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#4 NormanAnonym
  • 06.10.2006, 00:14h
  • Nun, auch wenn auf den ersten Blick eine 10-jährige Haftstrafe unangemessen hoch erscheint, so ist sie als Strafe dennoch bestens geeignet, den Nachmacheffekt bei anderen Leuten kräftig zu bremsen.

    Erfreulicherweise werden Kriminelle in den USA nicht wie hierzulande mit Samthandschuhen angefaßt, und das ist gut so.

    Da es offenbar zum guten Ton gehört, Schwule zusammenzuschlagen und sich hinterher noch als Helden vorzukommen, finde ich es ausgesprochen gut, wenn ein kluger Richter anderen potentiellen Tätern die Freunde an solchen Handlungen gleich gründlich verderben will.

    Ich würde mir jedenfalls wünschen, daß auch hier in Europa mehr Richter den Mut hätten, diesbezüglich Flagge zu zeigen und ihren Ermessensspielraum auch mal sinnvoll zu nutzen.

    Ich habe übrigens die USA nie für ihre konservative Haltung kritisiert, sondern nur für G.W. Bush und seine Mitverbrecher.
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#5 tnloverAnonym
  • 06.10.2006, 02:51h
  • hallo,

    das problem in den USA ist , dass man in einigen Bundesstaaten bereits mit 14 oder 15 nach erwachsenenstrafrecht bestraft werden kann. ..

    aber man sollte auch sehen wie reif manche 15 udn 16 jährige sind... ich denke mal wer solche straftaten begeht und indem ausmaße der ist auch nicht mehr wirklich resozialisierbar, den das sind dann leider meist überzeugungstaten
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#6 MichaHAnonym
  • 06.10.2006, 08:27h
  • Es stimmt sicher, dass es "entsetzlich" ist, wenn sich naive Homophobie einen Raum sucht ... Aber einen 15-jährigen Jungen für 10 Jahre ins Gefängnis zu sperren, ist ebenso dumm wie die Tat selbst. Man löst die Probleme nicht durch das Wegsperren ... Es bleibt noch eine Menge zu tun.
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#7 snoopy1Anonym
  • 06.10.2006, 11:43h
  • ...... genau, lasst die kriminellen frei rumlaufen.Steckt sie in "Besserungsanstalten" mit allen freiheiten des Lebens.Lasst sie auf Staatskosten Urlaub machen.Das gabts schon alles.Schlimmstes Beispiel: "Mehmet"
    Strafe muss Strafe bleiben.Ich hab keinen Bock von einem bereits Straffällig gewordenen, verprügelt zu werden oder noch schlimmer nur weil sie mit Samthandschuhen angefasst worden sind.Greetz snoopy
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#8 redforceAnonym
  • 07.10.2006, 10:52h
  • @snoopy: Wenn, dann aber bitte lebenslang. Weil einem, der 10 Jahre im Gefängnis gesessen ist, nur weil er ein paar Schwuchteln zusammengeschlagen hat (also Ansicht von ihm jetzt), möcht ich auch nicht auf der Straße begegnen, wenn er weiß oder herausfinden kann, dass ich schwul bin.

    Hier muss einfach mehr her. Sozialdienst in einem Verein für die Rechte von Minderheiten oder so.
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#9 snoopy1Anonym
  • 08.10.2006, 08:58h
  • .....1.Bitte jetzt keine Grundsatzdiskussion ala "Welche Strafe ist angemessen?" 2.Ich habe es mit Absicht so provokant geschrieben.Es muss eine symbiose zwischen resozialisierung UND Strafe geben.Da gebe ich dir voll und ganz recht.Nur kann ich es beim besten Willen nicht verstehen wenn hier jemand schreibt:"Der hat doch NUR geprügelt,der hatte nicht die Absicht schlimmeres zu tun.Die Strafe ist zu hoch"----so kam´s bei meinem Vorposter jedenfall´s rüber.Und da krieg ich echt nen Hals.
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