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Stockholm (queer.de) - Ein Mann hat einen Stockholmer Lesbenclub wegen Diskriminierung verklagt, weil ihm bei einem "Mädchenabend" während des CSDs der EInlass verweigert worden war. Das meldet die Nachrichtenagentur dpa. In Schweden regelt ein Gleichbehandlungsgesetz, dass in Ausschankstellen niemand wegen seines Geschlechts diskriminiert werden darf. Clubchefin Mirre Ejebratt verteidigte die restriktiven Einlassregeln: "In homosexuellen Kreisen wenden sich Lesben an Lesben und schwule Männer an schwule Männer. Bei einem lupenreinen Mädchenabend will niemand einen Mann treffen." Insbesondere heterosexuelle Männer seien ein Problem bei generellem Einlass, da diese oft "herumfummelten", zitiert die dpa die Clubchefin. (dk)



Melbourne: Gay-Bar muss Heteros reinlassen

Der schwule Pub "The Peel Hotel" im australischen Melbourne darf seine Gäste nicht mehr nach der sexuellen Orientierung fragen.
Gericht: Feuerwehrmänner auf CSD "belästigt"

Eine Jury in San Diego hat am Dienstag vier heterosexuellen Feuerwehrmännern insgesamt 34.300 Dollar (27.200 Euro) wegen sexueller Belästigung zugesprochen, weil ihr Arbeitgeber sie 2007 gezwungen hatte, in einem Feuerwehrwagen an der CSD-Parade teilzunehmen.
Gericht: Auch ein Hetero kann Opfer von Homophobie sein

Ein heterosexueller Mann darf in England klagen, wenn er aus Schwulenfeindlichkeit gemobbt wird. Das entschied ein Berufungsgericht.
#1 Kai78Anonym
#2 seb1983
  • 05.10.2006, 18:12h
  • so etwas werden aber eher amüsante Auswüchse am Rande sein.
    Theoretisch sollte sich das Problem ja von selbst lösen: wenn tatsächlich jemand fummelt: Ohrfeige + entsprechender Kommentar seitens der Damen. Selbst ne Anzeige wegen sexueller Belästigung wäre theoretisch ja drin wenn man wie hier Gesetze voll ausnutzt.

    Habe aber auch schon eine Klage im Sinn: Auf dem Werbeplakat von den California Dreamboys stand drauf "nur für Ladies" *g*
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#3 JanAnonym
  • 05.10.2006, 20:39h
  • Das zeigt wie undurchdacht das AGG von
    vorne bis hinten ist. Wer sagt, dass ich
    mich nicht bei Pro7 Popstars in die
    Girlband klage? Dürfen die so einen
    Wettbewerb überhaupt noch
    veranstalten?
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#4 RainerAnonym
  • 06.10.2006, 09:45h
  • @ Jan:

    Das zeigt vielmehr, wie undurchdacht dein Kommentar ist. Das AGG ist notwendig, um das Leben von Minderheiten auch außerhalb ihrer Gewächshäuser zu verbessern. Nicht alle Homos leben im warmherzigen Köln oder arbeiten in schwulen Saunen, Kneipen oder Redaktionen. Es gibt auch schwule Ingenieure, Beamte und Fliesenleger. Schon mal drüber nachgedacht?

    Man kann mit einem Gesetz nicht jeden absurden Einzelfall regeln. Dafür ist dann - wie bei jeder anderen rechtlichen Regelung auch - die Rechtsprechung zuständig. Das war den Gesetzesvätern und -müttern, die sich für uns Schwule den Arsch aufgerissen haben, auch immer bewusst.

    Man kann nur froh sein, dass es Menschen wie die damalige EU-Kommissarin Anna Diamantopoulou (die Erfinderin der EU-Gleichbehandlungsrichtlinie) gibt oder Leute wie Volker Beck und Manfred Bruns, die sich hinter den Kulissen auf politischer Ebene für unsere Rechte einsetzen, statt auf das FDP-Gemurmel vom unbegrenzten Wettbewerb hereinzufallen.
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#5 JennyAnonym
  • 07.10.2006, 19:28h
  • Vergiss nicht die lesbischen Handwerkerinnen, Soldatinnen, Angestelltinnen. Die werden auch geschützt, nicht nur die Schwuppen. :D

    lesbische Grüsse,
    Jen
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