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Washington (queer.de) - Homo-Gruppen in den Vereinigten Staaten warnen die Republikaner davor, Homosexualität für den Skandal um den Kongressabgeordneten Mark Foley verantwortlich zu machen. Foley musste vergangene Woche von allen seinen Ämtern zurücktreten, als herauskam, dass im Internet Sex-Chats mit minderjährigen Praktikanten geführt hatte (queer.de berichtete). "Schwule Amerikaner haben zugesehen, wie dieser Skandal außer Kontrolle geriet, doch anders als andere Amerikaner wurden wir so wieder einmal zur Zielscheibe von Extremisten in der republikanischen Partei", erklärte Joe Solomonese von der Human Rights Campaign, der größten Homo-Gruppe des Landes, in einem offenen Brief an Kongresspräsident Dennis Hastert. "In den vergangenen Tagen haben Kommentatoren wiederholt gesagt, dass die Homosexualität Foleys für dessen pädophile Neigungen verantwortlich gemacht werden könne. Matt Foreman von der National Gay and Lesbian Task Force beschuldigte die Republikaner, mit antischwulen Parolen die Kongresswahlen im November doch noch zu ihren Gunsten wenden zu wollen: "Diese Partei hat nur eine Antwort, wenn sie in seichte Gewässer kommt - 'macht die Schwulen verantwortlich'", so Foreman. "Die Parallelen zur McCarthy-Ära sind beunruhigend. Diesmal sollen angeblich Schwule, nicht Kommunisten, die Regierung unterwandern."
Untersuchungsausschuss eingesetzt
Der US-Kongress hat nun einen Untersuchungsausschuss zum Foley-Skandal eingesetzt, der in wenigen Wochen einen Bericht präsentieren will. Außerdem hat das Bundeskriminalamt FBI Ermittlungen gegen den Politiker aufgenommen. Einem neuen Zeugen zufolge soll Foley bereits 1997 einen Praktikanten mit sexuellen Chat-Nachrichten anonym belästigt haben. Die republikanische Führung wusste seit einen Jahr von den Vorwürfen, schwieg aber wegen der anstehenden Wahlen darüber. (dk)



Sex-Chat-Skandal: Keine Anklage gegen Mark Foley

Vor rund zwei Jahren trat der erzkonservative US-Kongressabgeordnete Mark Foley zurück, weil er mit mindestens einem jugendlichen Kongressboten Sex-Chats per Instant Messenger und E-Mail hatte – jetzt ist das Verfahren wegen Verstoßes gegen das Internet-Kinderpornografiegesetz gegen den 54-Jährigen eingestellt worden.

14 Kommentare

#1 hwAnonym
  • 06.10.2006, 13:18h
  • ...ah, da trifft es sich gut, dass ayaan hirsi
    ali bei ihrem neuen brötchengeber, der neokonservativen denkfabrik „American Enterprise Institute“ in washington (D.C.) arbeitet.
    quasi im auge des taifuns, könnte sie sich jetzt der themen annehmen, die ihr ja so arg am herzen liegen.
    die schwulen- und die bürgerrechte.
    leider wird man aber wahrscheinlich beobachten können, dass ihr die rechte im zentrum des empires knapp am arsch vorbeigehen und nur dann von ihr theatralisch instrumentalisiert werden,
    wenn dies der aussenpolitik des empires dient.
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#2 manni2Anonym
  • 06.10.2006, 15:37h
  • Typisch amerikansich, als Clinton einen Blowjob bekam, wurden auch nicht Heten
    verdammt!!!!!!!!!!

    Nur wenn es um die Schwulen geht...immer
    drauf........
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#3 thommenAnonym
  • 06.10.2006, 18:44h
  • Es ist altbekannt, dass notorische Schwarzmaler immer etwas finden werden, um irgendeine Minderheit "fertig zu machen".
    Wann begreifen endlich die Schwulen, dass das ganze Pädophilie-Theater inszeniert wird, weil Schwulsein als solches nicht mehr verwendbar ist!
    Wenn wirklich jemand sexuelle Übergriffe bekämpfen möchte, dann würde er/sie mit Informationen und Diskussionen das Thema sexuelle Selbstbestimmung angehen, aber nicht mit der "schwanzab" Methode!
    Es ist dienlicher, mit Fremdbestimmung über andere, eigene Machtinteressen zu vernebeln!
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#4 JFAnonym
  • 07.10.2006, 08:46h
  • Was will man von einer Nation erwarten, die einen George W. Bush zum Präsidenten wählt, die nach Gutdünken andere Nationen mit Krieg überzieht, die Menschen verschleppt und sie in KZs widerrechtlich gefangen hält, die im Grunde von stockkonservativen, puritanisch-prüden Idioten regiert wird, die in Bewerbungsunterlagen für Unis SO viel WErt auf das soziale Engangement des Bewerbers legt, um aus ihm dann einen egoistischen Ellenbogenkämpfer zu machen? Hat irgenjemand etwas anderes von den Amerikanern erwartet? Man darf nicht vergessen, dass schon die Pilgerväter 1620 aus Englang rausgeworfen wurden, weil sie zu konservativ für die dortigen Verhältnisse waren ...
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#5 Wir sind Deutschland:-)Anonym
  • 07.10.2006, 17:44h
  • Weil er schwul sei,, muß er pädophil sein! Diese Logik können nur die ausprechen, die meist pädophil sind- verheiratet Familienväter, Opas und sobstige Hetenmänner! Und da denkt man immer die Amerikaner seien gebildet, wo man doch heute weiß, daß der brave Heterosexuelle Onkel von nebenan eher pädophil ist!
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#6 yibahAnonym
  • 07.10.2006, 22:21h
  • Problem der konservativen Homos:

    Leider gibt es überall Homos, die nach außen Sittenwächter und Moralisten spielen - und natürlich nie zugeben würden, schwul zu sein - und die dann ihre Finger nicht anderen Männern lassen können.

    Sie sind der Kern des Problems - egal ob in der Kirche, in der Politik - egal ob in Deutschland oder in den USA
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#7 yibahAnonym
  • 07.10.2006, 22:21h
  • Problem der konservativen Homos:

    Leider gibt es überall Homos, die nach außen Sittenwächter und Moralisten spielen - und natürlich nie zugeben würden, schwul zu sein - und die dann ihre Finger nicht anderen Männern lassen können.

    Sie sind der Kern des Problems - egal ob in der Kirche, in der Politik - egal ob in Deutschland oder in den USA
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#8 ibuensnetAnonym
  • 08.10.2006, 05:56h
  • Foley hat da mit Jugendlichen gechattet, die gelten in den USA als Kinder und so nennt man ihn gleich pädophil, was er gar nicht ist. Jeder Schwule schreit aua, wenn man ihn so nennt, und beginnt sich zu rechtfertigen, zu distanzieren. Funktioniert noch immer perfekt - man distanziert sich vom Kern gleichgeschlechtlicher Tradition, der Lust am Jüngling, und gibt damit alles Eigentliche auf in der Absicht, seinen Ruf zu retten. Lust an reiferen Jahrgängen hat es von Natur aus nie gegeben, die wird krampfhaft aufzubauen versucht seit vielleicht erst 30 Jahren.
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#9 pieroAnonym
  • 08.10.2006, 13:52h
  • Seit wann ist man pädophil, wenn man auf 16jährige steht?
    Diese unappetitliche Vermischung ist typisch für die amerikanische Nachrichtenwelt.
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#10 Wiejetzt?Anonym
  • 09.10.2006, 11:39h
  • @ibuensnet:

    "Lust an reiferen Jahrgängen hat es von Natur aus nie gegeben, die wird krampfhaft aufzubauen versucht seit vielleicht erst 30 Jahren."

    Das ist, mit Verlaub, genau so dumm wie die Aussage, Homosexualität sei unnatürlich und würde in der Kindheit anerzogen.
    Ich kenne genug Leute, die an Männern genau das Männliche schätzen -- und das kommt nunmal auch erst mit den Jahren. Das gilt für mich selbst ebenso, auf Jünglinge habe ich nie gestanden.

    Im übrigen impliziert die Aussage, ein jüngerer Mann könne einen älteren nicht (von Natur aus) sexuell anziehend finden ja auch einiges zur Freiwilligkeit bei sexuellen Kontakten zwischen alt und jung... Die entsprechende Schlussfolgerung halte ich schlichtweg für unzutreffend, wodurch im Umkehrschluss die Annahme falsch sein muss.

    Oder meinst Du mit "reiferen Jahrgängen" die Greise deutlich jenseits der 70?
    Dann verstehe ich nicht, was das mit Foley(52) zu tun haben kann.
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