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Nyon (queer.de) - Der europäische Fußballverband UEFA hat den albanischen Nationaltrainer Otto Baric wegen homophober Äußerungen mit einer Geldstrafe von 5.000 Euro belegt. Grund war ein Interview, das der 71-Jährige vor zwei Jahren der kroatischen Zeitung "Jutarnji List" gegeben hatte. Er sagte dem Blatt: "Ich würde keinen homosexuellen Spieler bei mir spielen lassen, noch würde ich einem Schwulen erlauben, mit mir zu arbeiten." Grund sei die Unzuverlässigkeit von Homosexuellen: "Ich kann mich auf sie nicht verlassen, weil sie schwach und krank sind", so Baric. Nach Angaben von "Eurosport" hatte sich eine kroatische Homogruppe bei der UEFA über das Interview beschwert. Baric ist ein ehemaliger jugoslawischer Nationalspieler, der Mitte der 80er Jahre auch kurz als Cheftrainer des deutschen Bundesligisten VfB Stuttgart arbeitete. Außerdem war er von 1999 bis 2001 Coach der österreichischen, sowie von 2003 bis 2004 Trainer der kroatischen Nationalmannschaft. (dk)



#1 SvenAnonym
  • 06.10.2006, 13:57h
  • 5000€, das ist aber ziemlich wenig für einen Trainer.
    Das drückt der doch nebenbei ab, ohne es zu merken.
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#2 RalfAnonym
  • 06.10.2006, 15:43h
  • Aufs Geld kommt es nicht an. Wichtig ist, dass solche Sprüche jetzt sogar im Fußball nicht mehr hingenommen werden.
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#3 rubberbikercgnAnonym
  • 06.10.2006, 17:26h
  • @Sven:

    Albanien ist ein kleines und sehr armes Land. Dort werden nicht derart unmäßige Trainergehälter gezahlt wie bei uns.

    5.000 Euroletten dürften diesem "Herrn" schon etwas weh tun.
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