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Köln (queer.de) - Von einem Schöffengericht in Köln wurde Ende September ein 21-jähriger Mann wegen schweren sexuellen Missbrauchs zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt. Der Angeklagte war 20 Jahre alt, als er mit einem 13-jährigen Jungen Sex auf einem Spielplatz hatte. Laut dem mittlerweile 14-jährigen Gymnasiasten und seiner Mutter, die beide vor dem Gericht aussagten, ging die Initiative zum Quickie allein vom minderjährigen "Opfer" aus. Aus diesem Grunde kam es zu dem "milden" Urteil für den verführten Erwachsenen. "Üblicherweise sind Straftaten in diesem Bereich komplett anders gelagert – nämlich mit Übergriffen Erwachsener auf Kinder", sagte der Vorsitzende Richter Dr. Wolfgang Hilgert in der Urteilsbegründung. Deshalb könne man mit einem Jahr Haft auf Bewährung im unteren Bereich des gesetzlich vorgeschriebenen Strafrahmens bleiben. Die Staatsanwaltschaft hatte zwei Jahre auf Bewährung gefordert. Anklage und Verteidigung verzichteten auf Rechtsmittel, damit ist das Urteil bereits rechtskräftig. (cw)



21 Kommentare

#1 Was soll das?Anonym
  • 07.10.2006, 22:55h
  • Wenn man 21 ist, sollte man schon in der Lage sein zu unterscheiden, ob es rechtens ist oder nicht Sex mit einem Kind zuzulassen - egal ob von diesem gewollt oder nicht! Da sollte man schon seine "Geilheit" etwas mehr im Griff haben.

    Der Typ kann daher froh sein, dass die Strafe so mild ist - obwohl es auch noch auf einem öffentl. Spielplatz stattgefunden hat.
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#2 KaiAnonym
  • 07.10.2006, 23:31h
  • ...wenn sowohl Mutter (!), als auch "Opfer" aussagten, dass es nicht die Schuld des "Täters" ist; wie konnte es überhaupt zu einer Anzeige kommen?

    Wenn der dreizehnjährige weiss, was er will, kann man dem 21-jährigen keinen Vorwurf machen.
    Dieses Gesetz sollte die Intention haben sexuell nicht mündige Kinder zu schützen, doch unsere "Kinder" werden immer früher reif und zudem wachsen sie sexuell viel progressiver und mit anderen Ansprüchen auf, doch die Gesetzeslage ist noch immer die alte wie vor XX Jahren.
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#3 redforceAnonym
  • 08.10.2006, 00:28h
  • Bitte ein 13jähriger, der vielleicht noch wie 15 oder 16 ausschaut... wenn der wirklich mit einem 21jährigen will - warum nicht? Find es eigentlich nicht ok, sowas unter Strafe zu stellen. Man sollte sich lieber freuen, dass es auch noch Lust gibt und nicht nur Prüderie und gesellschaftlich bedingte Verklemmung.
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#4 VollkornmannAnonym
  • 08.10.2006, 09:58h
  • Ich frag mich bloß, mit welcher Absicht hängt ein 20jähriger auf einem Kinderspielplatz rum?
    Der Kleine wird ihn ja kaum beim Vorbeigehen hergerufen haben.
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#5 redforceAnonym
  • 08.10.2006, 12:39h
  • Ich war auch schon oft auf Spielplätzen, v.a. wenn ich mit Freunden was getrunken hatte und uns fad war ;) Spielplätze sind ja nicht nur für Kleinkinder da...

    Was mich als Detail am Rande interessieren würde, ist, ob die es safe gemacht haben bzw. der Junge auch über die gesundheitlichen Risiken aufgeklärt war...
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#6 SaschaAnonym
  • 08.10.2006, 15:09h
  • @2 et al.:

    Wie der vorliegende Fall - und viele andere Fälle - eindrucksvoll zeigen, geht es eben nicht um den Schutz von "Kindern", sondern vielmehr um die Perpetuierung einer verlogenen "Sexualmoral".

    Es gibt sehr wohl 13- oder 14jährige, die aus eigenem freien Willen Sex mit einem über 18jährigen haben wollen, und die damit durch die aktuelle Gesetzeslage keinen Schutz erfahren, sondern denen vielmehr ihr Rechts auf freie sexuelle Selbstbestimmung abgesprochen wird.

    Es ist mehr als widersinnig, an einer solchen gesetzlichen Regelung festzuhalten, zumal sich doch die überragende Mehrzahl der Fälle von Kindesmissbrauch ganz woanders abspielt, nämlich in der "heilen" Welt traditioneller Familien!
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#7 DanielAnonym
  • 08.10.2006, 17:07h
  • Die Strafe ist zu gering. Kinder können nicht eigenständig in diesem Bereich entscheiden, da sie sich über die folgen nicht im Klaren sind.

    Der 21-Jährige weiß bestimmt, dass es unrecht war was er gemacht hat.

    Von daher finde ich 1 Jahr auf Bewährung zu gering für einen sexuellen Missbrauch (das ist es auch weiterhin)...
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#8 DannyAnonym
  • 08.10.2006, 18:45h
  • Allgemein kann man wohl sagen, daß "die Jüngeren" irgendwie immer früher reif werden, wie man auch von Heten so hört...
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#9 tnloverAnonym
  • 08.10.2006, 18:53h
  • hallo, nru so nebenbei wie es auch zur anzeige kommen konnte ... es reichtaus wenns irgend jemand anders gemacht hat .... da ist indiesem fall das öffentliche interesse immer gegegen somit verfolgt dr statt von selbst .. abr komishc ists schon ...
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#10 MichaHAnonym
  • 08.10.2006, 19:51h
  • (1) Warum hängt ein 20jähriger auf einem Spielplatz herum?
    (2) Warum kriegt es ein 20jähriger nicht auf den Schirm, dass Sex mit einem 13jährigen nicht in Ordnung ist, egal, ob derjenige das wollte oder nicht?

    Ich frage mich wirklich, wo wir bei solchen milden Urteilen hinkommen. Ich halte das viel zu milde Urteil für einen Skandal.

    Für noch skandalöser halte ich aber Kommentare, die nicht verstehen, dass das Durchbrechen einer Altersgrenze nach unten sexuellem Mißbrauch Tür und Tor öffnet. Sex ist mehr als POPPEN - es setzt eine Reife voraus, die ein 13jähriger einfach nicht haben kann.
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