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San Francisco (queer.de) - Die Diskussion über das Verbot der Homo-Ehe und der Irak-Krieg hält viele schwule und lesbische Touristen davon ab, die USA zu besuchen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Marktforschungsinstituts Community Marketing, das sich auf die schwul-lesbische Reiseindustrie spezialisiert hat. 68 Prozent von Homo-Ausländern sagten, die US-Politik würde sie abschrecken, in den Vereinigten Staaten Urlaub zu machen. 43 Prozent gaben ferner an, dass die Furcht um die eigene Sicherheit einer Reise im Weg stehen könnte, während sich 21 Prozent sicher fühlten. Besonders besorgt waren Befragte aus Lateinamerika, Kanada und Europa, während sich Asiaten kaum Gedanken darüber machten. Community Marketing befragte weltweit insgesamt 7.500 Schwule und Lesben. (dk)



#1 chrisAnonym
  • 11.10.2006, 18:08h
  • Kluge Homogemeinde. In Länder, die systematisch die Menschenrechte verletzen, sollte man nicht reisen. Und wer weiß, vielleicht hat ja gerade ein Cop nichts besseres zu tun - und schwuppp landest Du im schönen Guantanamo. Und dann gnade Dir Gott - denn von dort möchte selbst Deine deutsche Regierung Dich nicht unbedingt wieder haben....
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#2 stephan
  • 11.10.2006, 18:09h
  • Für mich sind das alles gute Gründe nicht in die USA zu reisen und auch an Fachkonferenzen nicht teilzunehmen oder privat der Tourismus zu fördern. Aber überdies reise ich ohnehin nicht in Staaten, die die Todesstrafe nicht rundheraus abgeschafft haben! Als ai-Aktivist würde ich andernfalls ja auch (wenigstens meinem Gefühl nach) die Glaubwürdigkeit meiner ehrenamtlichen Arbeit beschädigen!
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#3 hwAnonym
  • 11.10.2006, 19:49h
  • @ sjh

    als ai-aktivist kennst du das sicher:
    Im Vorjahr sind mindestens 2.148 Todesurteile in 22 Ländern vollstreckt worden. 94 Prozent der Hinrichtungen wurden in China, im Iran, Saudi-Arabien und den USA durchgeführt. Das geht aus einer Aussendung der Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai) anlässlich des Welttags gegen die Todesstrafe am 10. Oktober hervor, wie die spanische Nachrichtenagentur Europa Press am Dienstag berichtete.

    derstandard.at/?url=/?id=2619665

    was mich als ehemaliger ai-aktivist allerdings irritiert ist das:
    09/06 - ai zu Israel/Libanon: Hisbollah hat in Israel Kriegsverbrechen
    begangen.
    08/22 - Israel hat im Libanon vorsätzlich zivile Ziele zerstört.

    beim "verbrechen" kamen über 100 menschen um, beim "zerstören" über 1000,
    ich bin nun einige jahre schon nicht mehr mitglied bei amnesty, gibt es da mittlerweile
    wahrnehmungs-aufnahmebedingungen ?

    www.amnesty.at/presse/
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#4 tiberioAnonym
  • 25.10.2006, 11:26h
  • neben bush, rumsfeld & konsorten, irak, guantanamo, todesstrafe, sozialpolitikverhinderung, umweltverhinderungspolitik, erpressung süd- und mittelamerikanischer staaten usw. usw. schreckt mich (63) insbesonders die offensichtlich mehrheitlich "christlich"fundamentalistsiche us-gesellschaft ab.

    was haben wir einst amerika bewundert, verehrt, die erste usa-reise war überhaupt das grösste, und wie viele staaten habe ich bereist... aber in dieses land trage ich nicht einen einzigen tourismus -cent mehr, abgesehen davon, dass ich die einreisepraktiken mittlerweile menschenverachtend finde.

    es gibt soooooooooooo viele andere liebens- und sehenswerte (und preiswerte!!!) länder in die man reisen kann
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#5 StibiAnonym
  • 25.10.2006, 19:09h
  • tiberio schreibt am 25.10.2006, 11:26:46 Uhr:
    es gibt soooooooooooo viele andere liebens- und sehenswerte (und preiswerte!!!) länder in die man reisen kann

    Ja genau! Alle auf und nach Sitges
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