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Washington (queer.de) - Der Foley-Skandal trägt immer absurdere Züge: Jetzt verteidigte der republikanische Abgeordnete Christopher Shays mit einem umstrittenen Vergleich den Kongress-Präsidenten Dennis Hastert, dem vorgeworfen wird, die Affäre über Monate oder sogar Jahre unter den Tisch gewischt zu haben. "Ich weiß, dass Hastert nicht mit seinem Wagen von einer Brücke gefallen ist und einen jungen Mensch im Wasser gelassen hat, um dann am nächsten Tag eine Pressekonferenz zu geben", so der republikanische Abgeordnete aus dem Bundesstaat Connecticut zu "The Hartford Courant". "Dennis Hastert hat niemanden getötet." Er bezieht sich mit dieser Aussage auf einen Unfall des demokratischen Senators Ted Kennedy, der 1969 bei einem Sturz seines Autos in einen Fluss überlebte, seine Beifahrerin aber ertrank. Kennedy kontaktierte dann zunächst seinen Rechtsanwalt und die Familie des Opfers, bevor er 10 Stunden nach dem Unfall zur Polizei ging. Dafür wurde er später zu zwei Monaten auf Bewährung verurteilt. Grund für die Attacke des Republikaners 37 Jahre nach dem Unfall: Letzte Woche hat Kennedy für Diane Farrell, Shays direkte Kontrahentin, einen Wahlkampfauftritt gehabt. "Chris verliert seine Nerven in einem knappen Rennen", kommentierte Farrell die Ausführungen ihres Kontrahenten. Die Demokratische Partei kämpft derzeit darum, bei den Wahlen in gut drei Wochen nach zwölf Jahren die Mehrheit der Republikaner zu brechen.
Praktikant: Foley ist Hinternklopfer
Ein Kongressbote hat unterdessen dem "Michigan Daily" verraten, dass er gesehen habe, wie Mark Foley 2001 einem anderen minderjährigen Praktikanten im Plenum auf den Hintern geklopt hat. Richard Nguyen betrachtete das als "fragwürdige Handlung", wusste aber nicht, wie er es interpretieren sollte. "Ich war nicht sicher, ob das eine normale soziale Norm war. Sportler klopfen sich doch auch die ganze Zeit auf die Hintern." Er selbst absolvierte das Praktikum im Repräsentantenhaus im Alter von 16 Jahren: "Ich habe mich dort immer sicher gefühlt", erinnert er sich heute. "Aber ich war ja auch ein Praktikant der Demokraten." Der Kongressabgeordnete Mark Foley ist Ende September von seinen Ämtern zurückgetreten, nachdem erotische Chats zwischen dem Republikaner und einem minderjährigen Praktikanten bekannt geworden war. (dk)



Sex-Chat-Skandal: Keine Anklage gegen Mark Foley

Vor rund zwei Jahren trat der erzkonservative US-Kongressabgeordnete Mark Foley zurück, weil er mit mindestens einem jugendlichen Kongressboten Sex-Chats per Instant Messenger und E-Mail hatte – jetzt ist das Verfahren wegen Verstoßes gegen das Internet-Kinderpornografiegesetz gegen den 54-Jährigen eingestellt worden.
#1 JeanAnonym
  • 13.10.2006, 14:56h
  • Ja Ja die Amis ...

    Mal sehen wieviele Bibelstunden es dafür gibt. Einem Volk das über die entbößten Nippel von Janett Jackson mehr diskutiert als über die Menschenrechtsverletzungen in Guantamo Bay dem ist einfach nicht zu helfen.

    Die sollten mal lieber über essentielle Sachen diskutieren wie die fähige Regierung die das Land in die größte Kreise seit Jahrzehnten gebracht hat. Aber das ist im Zweifel Nebensache wenn man über Schwule debatieren kann.
    Dem Abschaum derMenschheit ...

    God bless america
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#2 www0815Anonym
#3 manni2Anonym
  • 13.10.2006, 20:53h
  • Genau richtig, armes Amerika..the land of the free..

    frage mich nur wo die alle abgeblieben sind.........
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#4 hwAnonym
  • 14.10.2006, 00:49h
  • ..tja, es steht scheinbar viel auf dem spiel:

    US-Geheimdienst führt Schülerin ab

    Sie kann US-Präsident Bush "einfach nicht leiden" und hatte ihn im Internet scharf kritisiert - dafür musste eine 14-jährige Schülerin in den USA herbe Konsequenzen in Kauf nehmen. Der Geheimdienst holte sie zum Verhör ab, direkt aus der Schule.
    Die 14-Jährige hat nämlich auf einer Internetseite drastische Kritik an Präsident George W. Bush geübt. Die Teenagerin hatte auf der bei Jugendlichen beliebten Seite MySpace eine Fotokollage veröffentlicht. Das Bild zeigte den Angaben zufolge den US-Präsidenten, in dessen Hand ein Messer steckt. Darunter stand " Kill Bush".

    www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-442581,00.html

    Täterin ist die 14-jährige Schülerin Julia Wilson mit, die harmloser kaum aussehen könnte: Sie trägt eine Zahnspange und hat Sommersprossen im Gesicht.
    könnte also die enkelin von alfred e. neuman sein
    muss ich jetzt auch aufpassen ? werd ich jetzt entführt ? darf ich noch einreisen ?
    ich lass xapplex mal vorfühlen, der kennt sich da aus.

    oder ich mach´s wie mit dem tucholsky-zitat: soldaten sind mörder, ich sag´s einfach nicht, so präemptiv klammheimlich nicht. dann hab ich aus der geschichte einen kollateralnutzen
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#5 gerdAnonym
  • 14.10.2006, 11:49h
  • Bush seine Regierung gehört dringend abgewählt: sie haben aus den USA das meist gehaßte Land der Welt gemacht.: unter islamischen Studenten gelten die USA als "Abschaum" und nicht als Hilfe, die aus den Irak ein demokratisches Land machen wollen.

    Und die Verlogenheit im Thema "Sexualität" ist bei Republikanern in den USA auch nicht zu übertreffen: bestimmt ist mach ein "guter" Republikaner in Kongress heimlicher Puffgänger, aber der Quickie von Clinton wurde "ausgeschlachtet" bis zum Erbrechen. Und dabei war der demokratische Präsindetn Clinton ein echt guter Präsident, dessen Besuch in Köln vielen in guter Erinnerung ist.

    Mögen die Demokraten gewinnen und die Bush zurück nach Texas zu seinen Rindern schicken.
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#6 Alfred TetzlaffAnonym
  • 15.10.2006, 13:24h
  • Ach wäre doch am 11. September 2001 dieses Richtung Capitol unterwegs gewesene Flugzeug nicht abgeschossen worden, sondern mitten ins Pentagon gedonnert, am besten noch während einer Senatssitzung. So wäre uns heute einiges erspart geblieben.
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#7 hwAnonym
  • 17.10.2006, 13:34h
  • Zwangs-Outing der republikanischen Schwulen
    Max Böhnel 17.10.2006

    Drei Wochen vor den US-Kongresswahlen weitet sich "Foleygate", der Skandal um die anzüglichen Emails des Ex-Abgeordneten Mark Foley an minderjährige Volontäre, immer weiter aus...
    Treibende Kraft sind einerseits Internet-Aktivisten, die schwulen Republikanern Heuchelei vorwerfen und Zwangs-Outing betreiben, und andererseits rechte christliche Fanatiker, die die Republikanerpartei am liebsten "säubern" würden....

    www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23765/1.html
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