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  • 13. Oktober 2006, noch kein Kommentar

Deutschlands spitzeste Zunge präsentiert derzeit ihr neues Buch auf Tour. Außerdem hat sie sich mit ihrem Ex versöhnt.

Von Jan Gebauer

Im Geschäft ist Désirée Nick schon lange - und das nicht schlecht. Millionen von Fernsehzuschauern wählten sie vor knapp zwei Jahren mit überwältigender Mehrheit zur Dschungelqueen. Wochenlang bestimmte sie mit ihrem medienwirksam angezettelten "Zickenkrieg" die Schlagzeilen der Bild-Zeitung. Ihr erstes Buch "Gibt es ein Leben nach vierzig?" erklomm die Bestsellerlisten, verkaufte sich über 45.000 Mal, und die "Bild am Sonntag" gab ihr eine eigene Ratgeberkolumne. Die Nick konnte sich vor Briefen und E-Mails von Frauen und auch Männern, die ihr ihr Herz ausschütteten und um Rat baten, kaum retten. "Deshalb ist mein Buch all jenen gewidmet, die sich mir anvertraut haben", verriet sie unlängst bei der Veröffentlichung ihres neuen Werks "Was unsere Mütter uns verschwiegen haben". Ein Begleiter durch das Chaos zwischen Faltencreme und Kinderwunsch, ein Heimtrainer für Frauen in Nöten - und billiger als jede Therapie! So jedenfalls sieht es der Verlag Krüger mit Sitz in Frankfurt, der Nicks Buch auf den Markt brachte.

Auch ihre unzähligen schwulen Fans, die die Nick als eine ihrer absoluten Ikonen erkoren haben, werden in diesen Tagen wieder Grund zum Jubilieren haben, denn die "Giftspritze der Nation" geht auf große Lesetour. Und gerade ihren treuen schwulen Fans wird sie sicher wieder ein ums andere Mal aus der Seele sprechen: Konkretes zu Ängsten, Verzweiflung und Unsicherheiten, Schlagfertiges zu prickelnden bis peinlichen Situationen zwischen Liebenden, und immer wieder die Aufmunterung: "Wir müssen aus dem etwas machen, was wir im Alltag vorfinden, denn wir haben nur dieses eine, unperfekte Leben." Mut, mit alten Gewohnheiten zu brechen, das ist Nicks Plädoyer. Bis in den Dezember hinein wird sie auf einem Stuhl Platz nehmen, um ohne große Show, nur mit großen Worten bewaffnet "Was unsere Mütter uns verschwiegen haben" zum Besten geben.

Außerdem räumt die Entertainerin derzeit mit ihrer Vergangenheit auf: Die Nick hat sich nämlich mit dem Vater ihres Sohnes, dem Welfenprinz Heinrich Julius von Hannover, versöhnt. So erklärte sie erst vor wenigen Tagen in der ZDF-Talkshow "Johannes B. Kerner", sie hätten sich auf der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt getroffen und dann gemeinsam zu Abend gegessen. Eine Versöhnung habe sie sich seit zehn Jahren für ihren Sohn gewünscht. Das Zusammentreffen auf der Buchmesse sei Zufall gewesen. Nick wörtlich: "Ich fand das sehr honorig, nachdem wir uns zehn Jahre überhaupt nicht wieder gesehen hatten, dass er den Mut und das Rückgrat hatte, bei mir am Stand vorbeizukommen." Sie habe, "ganz Seele von Mensch, die ich bin", so getan, als wäre nie etwas gewesen und habe angeboten, sich zusammenzusetzen. Dann hätten sie über alles gesprochen.

Termine:

17. Oktober, Kaufleuten Zürich, 20:00 Uhr
www.kaufleuten.com

20. Oktober, SoSch, Buchhandelsgesellschaft mbH; Berlin, 20:30 Uhr

21. Oktober, Signierstunde, Thalia Buchhandlung in den Spandau-Arcaden, Berlin, 16 Uhr

24. Oktober, Gloria Theater Köln, www.gloria-theater.com

11. November, Thalia Universitätsbuchhandlung, Rostock, 19 Uhr

23. November, Restaurant & Hotel Neu Helgoland, Berlin, 19:30 Uhr

1. Dezember, Thalia Universitätsbuchhandlung GmbH, Filiale Bouvier, Bonn, 20:30 Uhr

7. Dezember, Thalia Bücher, Giessen, 19:30 Uhr

16. Oktober 2006