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  • 15. Oktober 2006, noch kein Kommentar

Apple beteiligt sich an Benefiz-Initiative von U2-Sänger Bono

Von Carsten Weidemann

Mit einem neuen iPod nano beteiligt sich Apple ab sofort am Kampf gegen Aids. Die "RED Special Edition" ist Teil einer von U2-Sänger Bono ins Leben gerufenen Initiative namens RED, an der sich neben Apple auch Unternehmen wie Motorola, Gap und Giorgio Armani beteiligen. Diese entwickeln Produkte in einem auf die Kampagne abgestimmten Design. Ein Teil der Verkaufserlöse kommt schließlich der Stiftung "The Global Fund" zugute, die sich seit Jahren dem Kampf gegen Aids in Afrika verschrieben hat.

"Es ist wunderbar, dass Unternehmen mit einem derartigen Engagement bereit sind, ihre Kreativität für den Kampf gegen Aids in Afrika einzusetzen", zeigt sich der U2-Frontman begeistert. Die Krankheit bezeichnete er als die größte Gesundheitskrise seit 600 Jahren. Apples Beitrag sieht vor, zehn Dollar pro verkauftem RED-Gerät an die Stiftung zu überweisen. Darüber hinaus wird Apple in den USA einen 25-Dollar-Geschenksgutschein für iTunes anbieten, von dem ebenfalls ein Teil des Verkaufserlöses an die Stiftung abgeführt werden soll.

Beim vorgestellten Produkt handelt es sich um einen roten iPod nano der zweiten Generation, die Apple-Chef Steve Jobs vor einem Monat der Öffentlichkeit präsentiert hat. Für die RED-Edition hat Apple die 4-Gigabyte-Variante ausgesucht, die für 199 Euro erhältlich ist, und neben der unterbrechungsfreien Wiedergabe von Musikstücken eine Akkulaufzeit von 24 Stunden aufweist. Die rote Spezialausgabe soll Apple zufolge in Kürze auch in Österreich erhältlich sein.

Als weiteren Kooperationspartner konnten die RED-Initiatoren kürzlich auch Motorola gewinnen. Das Unternehmen wird spezielle Editionen seiner Motorazr- und Motoslvr-Handys entwerfen, die ab 2007 international vertrieben werden sollen. Darüber hinaus will man eine eigene Kampagnenseite aufbauen, auf der besonderer Content wie Ringtöne, Videocasts und Handy-Wallpapers angeboten wird. Erlöse daraus kommen ebenfalls dem Global Fund zugute.

15. Oktober 2006