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Vatikanstadt (queer.de) - Papst Benedikt XVI hat am Freitag beim Antrittsbesuch Romano Prodis im Vatikan den neuen italienischen Ministerpräsidenten vor einer Einführung der Homo-Ehe gewarnt. Der Vatikan hat in einer Pressemitteilung erklärt, das 35-minütige Treffen sei freundlich verlaufen. Unter den angesprochenen Themen seien unter anderem "Bioethik und die Verteidigung von Leben und der traditionellen Familie" gewesen. Verschiedene italienische Medien berichten unter Berufung auf bei dem Gespräch anwesende Personen, der Papst habe Katholiken Prodi über die Position der Kirche zum Thema Homo-Ehe und Stammzellenforschung belehrt. Er habe auch darauf hingewiesen, dass Politiker, die gegen die Lehren der Kirche handelten, vom Abendmahl ausgeschlossen werden könnten. Prodi sagte allerdings nach der Unterredung zu "Radio Vatikan": "Es gibt keine Kontroversen zwischen uns." Italien plant derzeit die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften sowohl für hetero- als auch für homosexuelle Paare (queer.de berichtete). (dk)



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Wo ist der bekennende Hetero?

Die Berichterstattung zum Rauswurf des Theologen David Berger holt den "bekennenden Schwulen" aus der Stereotypen-Mottenkiste. Ein Standpunkt von Christian Scheuß.
Vatikan lehnt Botschafter wegen Homosexualität ab

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24 Kommentare

#1 rudolfAnonym
  • 16.10.2006, 16:46h
  • Sind die Katholiken Adolf Hitler und Joseph Goebbels vom Abendmahl ausgeschlossen worden? Mir ist darüber nichts bekannt. Na ja: sie haben Homosexualität und Abtreibung ja auch vehement bekämpft...
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#2 SebiAnonym
  • 16.10.2006, 18:31h
  • Mir macht es Angst, wie die katholische Kirche immer wieder nach Macht strebt (sie hat ja in der Geschichte so ziemlich alles zu Königen und Kaisern gesalbt, was so mordend und brandschatzen durch Europa gezogen ist) und sich in die Politik einmischen will. Zugegebenermaßen gibt es einige Beispiele, wo sie positiv gewirkt hat (der Zerfall des Ostblocks z.B.). Doch auch in diesen Fällen ging es der Kirchenführung höchstwahrscheinlich weniger um Demokratie als um Macht. Ich habe nichts gegen die Institution als solche. Doch muss man die Menschen immer wieder davor warnen, dass so manche Repräsentanten dieser Institution Wölfe im Hirtenpelz sind.
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#3 aquarius40Anonym
  • 16.10.2006, 19:00h
  • Wann begreift endlich Bennedetto, dass es auch in Italienen Keine Katholische Staatskirche gibt, somit hat er sich auch aus den Entscheidungen der Regierung herauszuhalten.
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#4 hwAnonym
  • 16.10.2006, 20:01h
  • was ist ein antrittsbesuch ?
    ...wär ja geil...., isses aber bestimmt nicht.
    weiß jemand was das ist ?
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#5 joshAnonym
  • 16.10.2006, 20:05h
  • @rudolph:
    die faschos sind nicht nur nicht ausgeschlossen worden, man hat auch bis weit nach dem krieg mit ihnen paktiert, siehe papst pius....bis heute papst ratte sorry ratzinger
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#6 azzuroAnonym
  • 16.10.2006, 20:24h
  • jetzt sollten doch mal die lesben und schwulen endlich aufwachen und aus der kirche austreten.
    bitte erspart euch den kommentar, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat.
    hat es wohl!
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#7 saltgayAnonym
  • 16.10.2006, 20:27h
  • Was ist wohl von diesem betonierten Fels Petri zu erwarten? Dass aus dem Allgäu stammende verklemmte Jungs nach dem Onanieren immer noch ein schlechtes Gewissen haben und deshalb zur Beichte gehen? Dass sie gelernt haben, der Herr Pfarrer hat immer recht. Darum ist es auch in Ordnung, wenn der Jesuitenpater Herr. Dr.rer.pol.lic.phil.lic theol. Herbert G. den jungen Studenten mit besoffenem Kopf an den A... fasst? Wahrscheinlich führt er eine wissenschaftliche Untersuchung über den Zusammenhang von männlich fixierter Sexualität und der Bildung von Hämoräudien durch. Venit mors velociter, rapit nos alcoholiter. Requiescat in pacem. Aber, das war schon typisch für gutkatholische Argumentation. Als sich ein paar Mitstudenten aus unserem Studentenwohnheim bei dem Generalvikariat beschwerten, dass die knapp bemessenen Parkplätze vor dem Heim nun nicht auch noch durch die Autos der Kinder des Hausmeisters belegt werden müssten - da kam der Generalvikariatsantwortbrief mit hochgezogenen Augenbrauen daher. Man müsse sich doch sehr wundern, dass Studenten überhaupt Parkplätze nötig hätten. Schließlich sei das nicht mit der christlich gebotenen Demut zu vereinbaren. Dafür belegte jener Pater zwei Zimmer im Heim. Eines für Audienzen, eines zum Ausnüchtern. Denn er kam ja nur schließlich höchstens einmal pro Woche um nach dem rechts hinschauen.

    Da kündigte ich die Ökumene, denn als Protestant bin ich ein gottloser Heide und meine Kenntnisse der katholischen Theologie und Liturgik (eines meiner Lieblingsfächer) behalte ich für mich. Das Problem der katholischen Kirche besteht in ihrer Feudalstruktur und dem anerzogenen Untertanengeist ihrer Mitglieder. Dagegen hilft auch keine dicke Eixfelder Stracke. Honi soit qui mal y pense.
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#8 madridEUAnonym
  • 16.10.2006, 21:40h
  • "Il profesore" wird sicher ganz doll Angst davor haben, dass ihm das Abendmahl verweigert wird, wenn er es schaffen sollte,
    einige Schritte in die etwas fortschrittlichere Richtung zu gehen.
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#9 joshAnonym
  • 16.10.2006, 22:06h
  • @saltgay:
    pah! die evangelen sind doch nur die andere seite der faschistoiden katholiken. wieviele offen schwule pfarrer kennst du? wieviele arme jugendliche in der "jungen gemeinde" habe ich gesehen, denen eingeredet worden sein, schwulsein is ne krnakheit aber in der jungen gemeinde beim frühen sex mit 13 unten im kirchenkeller kann mans kurieren.....pah mit den worten immer groß daher, aber wenns an die tatsachen geht, da über sie den schulterschluß mit den katholiken, und beide sind von jesus gleich weit entfernt, geneauso weit wie uns mohammed.
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#10 Axel BerlinAnonym
  • 17.10.2006, 01:11h
  • @sebi:
    die kath. kirche hat niemals am zerfall des ostblocks gearbeitet.
    dafür waren die herren in den roten röcken zu feige.
    sie haben ihr maul erst aufgemacht, als die wirtschaftssysteme in den einzelnen staaten so kaputt waren, dass der zusammenbruch kommen musste.

    Bsp:

    www.baz.ch/news/index.cfm?

    keyID=6BF9B4A6-7C45-4B8B-AAC0F6F27F40F7A6&startpage=1&ObjectID=4215A146-1422-0CEF-70B8212A0C774ED0

    Offensichtlich ist in China noch keine Perestroika in Sicht, weshalb sich Ratzinger auch zurückhält.
    Man könnte es auch Feigheit nennen, denn gewöhnlich haut er nur drauf, wenn kein Schlag zurück kommt.
    Er maßregelt demokratische Staatsmänner, und bei den Diktatoren, ich sags auf gut deutsch, kneift er den Arsch zusammen.
    da hat ratzingers chef, glaube ich, eine andere politik betrieben, wie der stellvertreter - wahrhaftiger und konsequenter, weniger bückling.
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